
or not to be?
Das neueste Mixtape auf Beat-Control,
Places To Be, ist eine Zusammenstellung von Tracks, die geografischen Orten gewidmet sind. Quasi eine kombinierte Musik- und Erdkundestunde. Bei den meisten Stücken handelt es sich dabei um Hommages an Städte, wobei Paris und New York am häufigsten vertreten sind (wer hätte es anders erwartet?). Aber auch Landschaften (Normandie), Straßen (Wohlwill Straße) oder Haltestellen (Landungsbrücken Raus) haben einen Platz im Tape gefunden. Der nach wie vor schönste
Place To Be, das Zuhause, wird auch besungen, in diesem Fall von
She & Him, die sich gegen
LCD Soundsystems gleichnamigen Track durchgesetzt haben. Und viele andere Lieder, die ebenfalls von Städten oder Ländern handeln, wurden ja bereits auf Beat Control gefeatured, so dass mir die Auswahl deutlich leichter viel – aber immer noch schwer. Wenn ich auch noch großartige Songs wie z.B.
Mykonos,
Norway,
Reykjavic oder
Australia hätte unterbringen wollen, wäre dies wohl das erste Doppel-Mixtape geworden.
Neben vielen Stücken fortgeschritteneren Alters befinden sich auf
Places To Be aber auch eine Handvoll brandaktueller Songs, wie zum Beispiel Miami von den
Foals, Paris von
Kate Nash, England von
The National und nicht zuletzt das bereits angesprochene Home von
She & Him. Deren großartiges Konzert letzte Woche in Berlin, dass 2/3 der Beat-Control-Redaktion genießen durften, hat u.a. den Ausschlag gegeben, dieses Tape schon jetzt zu posten. Ursprünglich wollte ich damit bis zu dem Zeitpunkt warten, an dem feststeht, ob es mich selbst geografisch in andere Breitengrade verschlägt. Da das aber noch dauern kann, gibt’s das Tape schon jetzt.
Jetzt hab ich aber genug palavert, und wünsche euch viel Spaß mit
Places To Be – by Johannes D. Täufer