Montag, 29. Juni 2009

Summer Sun



Vor zwei Wochen habe ich mich noch über den fehlenden Sommer beklagt – jetzt ist er da. Nicht nur meteorologisch sondern auch in Form von jeder Menge Sonne und blauem Himmel. Das trifft besonders auf Brindisi zu, einem Ort im italienischen Stiefelabsatz. Dort machen wir gerade Urlaub. Sommerliches Urlaubsfeeling pur soll auch das neueste Mixtape vermitteln – ob man nun tatsächlich im Urlaub weilt oder das gute Wetter daheim genießt.

Dabei sind sowohl Songs enthalten, die schon vom Namen her sommerlich klingen (Sunny Afternoon, Another Sunny Day), als auch solche, in denen beliebte Sommerurlaubsziele besungen werden (Mykonos, California, Barcelona oder eben Italy) sowie solche, die einfach ein nur nach Sommer pur klingen (Kate, Love Vibrations, Catch My Disease).

Wie in jedem meiner bisherigen Tapes befindet sich auch auf diesem wieder ein Cover, in diesem Fall interpretiert Adam Green die Beach Boys (Kokomo). Außerdem gibt’s auch noch eine Prise Eurodance von Dario G, ein wenig 70er Disco von Donna Summer sowie einen Hauch Pop von Texas, deren Song Summer's Son Pate für den Namen des Tapes stand.

Hier nun der Download Link sowie die Tracklist von Summer Sun:
  • The Kinks – Sunny Afternoon
  • Phantom Planet – California
  • The Thrills – Santa Cruz (You're Not That Far)
  • The Shins – Australia
  • Belle And Sebastian – Another Sunny Day
  • Sambassadeur – Kate
  • I'm From Barcelona – We're From Barcelona
  • Ben Lee – Catch My Disease
  • Adam Green – Kokomo
  • Josh Rouse – Love Vibrations
  • Morcheeba – The Sea
  • Simian – Sunshine
  • Dario G – Sunchyme
  • Pacific – Sunset Blv.
  • Empire Of The Sun – Standing On The Shore
  • Presets – Summer Of Love
  • Donna Summer – Hot Stuff
  • Texas – Summer Son
  • Clap Your Hands Say Yeah – Sunshine And Clouds And Everything Proud
  • Hjaltalin – Goodbye July
  • Billy Vision And The Dancers – Summercat
  • Beirut – Postcards From Italy
  • Fleet Foxes – Mykonos
  • Beatles – I'll Follow The Sun

Montag, 22. Juni 2009

i heard it through the bassline

Photobucket

gut eine woche nach dem letzten mixtape kommt hier auch ein neues werk von mir. es ist, wie ich finde, sehr poppig, aber eigentlich sind das ja alle meine mixe, wenn wir mal ehrlich sind.
ein paar anmerkungen zu einzelnen songs hätte ich auch noch. als regelmäßige/r hörer/in werdet ihr bestimmt schon anhand der tracklist erkannt haben, dass sich auch hier ein paar alte bekannte tummeln. seht selbst:

I Heard It Through The Bassline

01/Coeur De Pirate/Berceuse
02/Lovers/Igloos For Ojos
03/Pony Pony Run Run/Hey You
04/Bachelorette/Her Rotating Head
05/Marina And The Diamonds/I Am Not A Robot (Starsmiths 24 Karat Remix)
06/Gossip/Love Long Distance
07/DatA/Skywriter
08/Siriusmo/Gummiband
09/Housse De Racket/Synthétiseur (Housse De Racket Remix)
10/Hockey/Learn To Lose (Filthy Dukes Remix)
11/CHEW LiPS/Salt Air (Two Door Cinema Club dui Mix)
12/Hey Today!/Wonderman
13/The Golden Silvers/Arrows Of Eros (The Shoes Remix)
14/Cut Off Your Hands/Still Fond
15/Two Door Cinema Club/Undercover Martyn
16/Of Montreal/For Our Elegant Caste
17/Micachu/Golden Phone
18/Dirty Projectors/Stillness Is The Move
19/Fiery Furnaces/The End Is Near
20/Florence and The Machine/Cosmic Love
21/The XX/Teardrops

die bezaubernde coeur de pirate hatte nicht nur johannes d. täufer schon auf seinem letzten tape, sondern auch the alphabet pony und sogar ich selbst sind schon länger dem charme der franko-kanadierin erlegen. das selbe passiert euch hoffentlich auch.

ein eher persönliches laster von mir ist marina and the diamonds. ihre songs sind einfach perfekte pop-nummern, und damit bin ich immer zu kriegen. "i am not a robot" ist auch im original ein richtiger ohrwurm und ein echter hit!

ähnlich verhält es sich mit florence and the machine, die nicht nur namentlich ihrer landsfrau gleichsteht. "cosmic love" greift ganz tief in die pathos-kiste und lässt die wartezeit auf das album "lungs" (erscheinungsdatum 10. juli) quälend lang erscheinen.

das erscheinungsdatum spielt auch im falle von hockey eine große rolle. deren tolle single "learn to lose" erscheint in deutschland nämlich erst am 23.06., also übermorgen. und tatsächlich war es mir unmöglich, heute schon eine mp3 des originals aufzutreiben, obwohl ich bereits 2 versionen der 7" auf vinyl besitze. der filthy dukes-remix ist allerdings keineswegs schlecht und ihr könnt es sogar legal und umsonst auf der homepage der band bekommen.

zu guter letzt noch ein paar wörtchen zu gossip, die mit ihrem aktuellen album "music for men" wohl endgültig musikalischen mainstream-erfolg erreichen werden (der klatschpresse waren sie dank beth dittos extravertierten auftretens ja schon länger ein begriff). und damit sind wir auch mitten in einem altbekannten indie-dilemma: gönne ich einer geliebten band den erfolg, oder will ich sie lieber nur für mich haben? werden bands, die zu einem major-label (sony) wechseln wirklich langweiliger und glatter? "darf" man die jetzt nicht mehr gut finden? leider habe auch ich keine wirklich befriedigenden antworten auf diese fragen, aber ich bin mir sehr sicher, dass gossip nie komplett im mainstream ankommen werden. dafür sind sie einfach zu queer, zu fett und zu unbeugsam. "love long distance" wird trotzdem ein radio-hit. das behaupte ich zumindest jetzt einmal (und nicht nur ich...). nicht nur diesen steuern sie zu diesem mixtape bei, sondern auch den titel. das ist nämlich eine zeile aus "love long distance", die nicht nur marvin gayes großartiges "i heard it through the grapevine" zitiert, sondern gleichzeitig und vor allem die the slits, die in ihrer coverversion diese zeile leicht abänderten. hier:



tja, langer rede kurzer sinn, hier ist noch einmal das wichtigste, der download-link.

last but not least noch ein hinweis auf das großartige cover, es handelt sich um "pikachu floats down broadway" von polaroidgirl, deren werke neben unzähligen anderen über das großartige etsy zu erstehen sind. was würde ich nur ohne kreditkarte machen...

Montag, 15. Juni 2009

Rain For Breakfast



Es scheint eine kleine Ewigkeit her zu sein, dass The Alphabet Pony mit dem großartigen „Don`t Steal Our Sun“ versuchte, dem guten Wetter auf den Sprung zu helfen. Fast ebenso lange scheint auch der letzte sommerlich-sonnige Tag zurück zu liegen. Bleibt zu hoffen, dass sich das spätestens mit dem offiziellen Sommerbeginn nächste Woche ändert.

So oder so möchte auch das das vorliegende Mixtape einen Beitrag dazu leisten, sich nicht vom schlechten Wetter unterkriegen zu lassen. Schließlich hat Regen - insbesondere warmer Sommerregen - auch seine schöne Seiten. Zugegeben: ein verregnetes Frühstück gehört nicht unbedingt dazu.

Besonders hervorheben möchte ich zum einem meine brasilianischen Helden The Twelves , die hier mit Nightvision ihre französischen Vorbilder Daft Punk interpretieren (letztere waren wiederum Namensgeber von LCD Soundsystems Daft Punk Is Playing At My House, das hier von den Briten Magic Arm gecovert wird) und zum anderen Florence And The Machine und Lissy Trullie, die mit Rabbit Heart (Raise It Up) bzw. Boy Boy nun bereits zum wiederholten - und bestimmt nicht letzten - Male der Beat-Control Mixtape-Schmiede entspringen.


Hier aber nun die komplette Playlist von Rain For Breakfast :

  • Super Tennis - Super Tennis Theme Song
  • Owl City - Hot Air Balloon
  • Florence And The Machine - Rabbit Heart (Raise It Up)
  • Flunk - Cigarette Burns
  • East Hundred - Slow Burning Crimes
  • Strawberry Sadness - The Only Word
  • Paul And The Patients - Blogspot
  • Fanfarlo - Fire Escape
  • Tigers That Talked - 23 Fears
  • Magic Arm - Daft Punk Is Playing At My House
  • Benjamin E. Morsberger - Near
  • Think About Life - Sweet Sixteen
  • Lissy Trullie - Boy Boy
  • Green Go - Brains For Breakfast
  • Faunts - Feel.Love.Thinking.Of
  • The Twelves - Nightvision
  • Gonzales - Working Together (Boys Noize Vox Mix)
  • Simian Mobile Disco (feat. Chris Keating) - Audacity Of Huge
  • We Have Band - You Came Out
  • Datarock - True Stories
  • Data Dog - What Kicks Will Work
  • Twilite - Faces
  • Yellow Tricycle - Yellow Tricycle
  • Coeur De Pirate - Fondu Au Noir

Rain For Breakfast - by Johannes D. Täufer.

Freitag, 12. Juni 2009

It’s Nothing Personal

It's Nothing Personal

Ob man sie nun persönlich nimmt oder nicht. Gute Songs leben nicht nur von guter Musik sondern auch von guten Texten. 22 Mal Obskures, Schönes, Intelligentes, Düsteres gibt es in dieser Zusammenstellung zu hören und zu verstehen. Wer sich von Titeln in englischer und französischer Sprache unterfordert fühlt, darf sein Glück im wunderschönen „En Amerikan“ mal mit Schwedisch versuchen. Sich über sprachliche Barrieren hinweg zu verständigen befinden zudem auch Yelle und Robyn sehr förderungswürdig und covern sich unter dem Label Foreign Exchange gegenseitig. Aus Yelle’s „A Cause Des Garçons“ wird „Because Of Boys” und aus Robyn’s „Who’s That Girl?” „Qui Est Cette Fille?“. Letzeres ist im Ergebnis sehr hörenswert und hier vertreten.

Stücke werden natürlich nicht nur in Coverversionen sondern auch in Remixen neu interpretiert. Wie Martha Hari bereits in ihrem letzten Post anmerkte, werden großartige Songs dadurch nicht unbedingt besser. Doch für den Fall, dass man die Titel bereits ein wenig zu oft (mittlerweile schon in Märkten der Rewe Group) hörte, stellen die hier verwendeten Remixe der überpräsenten Hits „Quicksand“ und „Daniel“ eine gelungene und sehr geschmackvolle Abwechslung zum Original dar.

Zum Schluss gibt es noch nach dem kommenden Album der mittlerweise zu recht medial auf allen Kanälen popularisierten Supertruppe Gossip um Beth Ditto (wem die Band bisher nicht geläufig war, kennt ihre Frontfrau vielleicht aus der Yellow Press) eine weitere gute Mär. Es handelt sich um Regina Spektor‘s neues Album „Far“, welches am 23. Juni veröffentlicht wird. Eine Kostprobe, die große Lust auf mehr macht, ist kurz vor Ende dieses Tapes zu hören.

Ganz am Ende sind wir dann alle nur höhere Kinder!

  • Elizabeth & The Catapult – Taller Children
  • Roxy Rawson – Riddle It
  • Strip Sqaud – Hairless Youth of Bosnia
  • Starlight Mints – Zoomba
  • Gossip – Dimestore Diamond
  • Yelle – Qui Est Cette Fille?
  • The Black Ghosts (feat. Damon Albarn) – Repetition Kills You
  • Junior Senior – Shake Your Coconuts (DFA Remix)
  • Animal Collective – Summertime Clothes (Dam-Funk Remix)
  • Bat For Lashes – Daniel (Death Metal Disco Scene Remix)
  • La Roux – Quicksand (Chateau Marmont Remix)
  • The Artistry – Ian’s 115th Dream
  • Database vs. French Horn Rebellion – Beaches and Friends (Hey Champ Remix)
  • Au Revoir Simone – Shadows (The Teenagers Remix)
  • Chapeau Claque – Reykjavik
  • Stars – Undertow
  • Francis International Airport – Fleabite
  • Shayna and the Bulldog – Expatriate
  • Pomegranates – Southern Ocean
  • Regina Spektor – Folding Chair
  • Poney Express – Les Petits Matins
  • Fantasikrig – En Amerikan

It’s Nothing Personal – by the Alphabet Pony / Genre: Youth