Anstrengende Tage. Selbst bei gutem Wetter sind wir nur gestresst. Encore, all the Scheiße, yeah. We better CTFO – Chill The Fuck Out! Das zumindest schlagen uns M.I.A. und SebastiAn vor. Dann machen wir das doch einfach mal. Mit guter Musik und einer entspannten Haltung gegenüber unserer Misere ...
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Dienstag, 14. Juni 2011
Hold On To Your Misery
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Freitag, 22. April 2011
Cheap Glory
Schnellen, einfachen, billigen Ruhm. Den wünschen wir uns insgeheim doch alle. Der Preis, den man dafür zahlt, ist oft höher als zunächst gedacht. Doch wenn es um wirkliche Kunst geht, spielt Glanz und Glorie nur eine zweitrangige Rolle. So auch bei zwei altbekannten und äußerst talentierten britischen Musikern, die sich dieses Jahr ein für alle Mal einen der oberen Plätze auf der Liste meiner liebsten SongschreiberInnen erspielt haben. Sie ist im besten Alter, er noch blutjung. Beide sieht man oft mit Gitarre um den Hals und auch am Mirko machen sie eine gute Figur. Die Rede ist von Alex Turner und PJ Harvey. Letztere besingt auf ihrem bereits achten Studioalbum Let England Shake ihre Heimat in all ihren (blutigen Facetten). Die beiden ersten Singles daraus – "The Words That Maketh Murder" und "The Glorious Land"– sind so unverschämt großartig (und unverständlicherweise noch nicht auf Beat Control gelandet), dass ihr sie in Cheap Glory jetzt gleich beide auf einmal hört. Harvey, die sich für jedes ihrer Alben, musikalisch, lyrisch sowie optisch immer wieder neu erfindet, ist mit ihrem alternativen Folkrock dieses Mal der große Wurf zwischen künstlerischem Anspruch und Radio-Pop-Appeal gelungen.
Pop ist auch eigentlich eher nicht so die Sache des Alex Turners, der 2006 mit seiner Garagen-Rock-Kapelle, mit dem nun ja ... interessanten Namen Arctic Monkeys, der Jugend beigebracht hat, wieder auf Gitarrenriffs statt auf Beats zu tanzen. Doch das er noch zu weit mehr Talent hat, als die perfekten Indie-Hymnen zu schreiben, bewies er schon mit seinem Nebenprojekt The Last Shadow Puppets. Der von Streichern getragene Barockpoprock, den er dabei zum besten gab, hätte sich ganz hervorragend als Soundtrack für die Bond-Filme der 60er- und 70er-Jahre geeignet. Und genau bei Soundtracks macht Turner kurz vor Veröffentlichung des mittlerweile vierten Arctic Monkeys Album Suck It and See auch weiter. Für die Coming of Age-Komödie Submarine hat er fünf Songs und damit ein kleines Meisterwerk geschrieben. Die gleichermaßen traumhaften Popnummern "Stuck on the Puzzle" und "Piledriver Waltz" zieren zusammen mit den PJ Harvey-Songs Anfang und Ende des neusten Beat Control-Werks.
Und vor lauter Euphorie über diese beiden Indie-Veteranen ist auch gar nicht so viel Platz für Newcomer geblieben dieses Mal. Drei Stück sind es dieses Mal - die nächste Whatever-Step-Entdeckung, Jamie Woon, Erika M. Anderson, alias EMA, die mit "California" schon jetzt eine der größten Anti-Hymnen des Jahres geschrieben hat, und die Indie-Kapelle Pet Lions, zu deren aktueller Single "When I Grow Up" ich mir gut vorstellen kann, demnächst mal das Tanzbein zu schwingen. Zumindest Jamie Woon steht schneller Ruhm bevor und das auch ganz zurecht. Wer so verdammt gekonnt zwischen den Genres hin- und hergleitet und es schafft, mir R'n'B-esque Melodien wie im hier vertretenen "Middle" so richtig schmackhaft zu machen, besitzt wohl ein rares Talent. Aber bevor ich das Tape jetzt Track für Track durchgehe, hört ihr am besten schnell rein und entscheidet selber, was euch gefällt. Wie immer, angenehm trashig, kurzweilig und zeitgemäß.
Cheap Glory - by The Alphabet Pony / Genre: The Future
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Freitag, 18. März 2011
The Devil Is Caucasian
Teuflische Zeiten gerade. Dabei wäre es wohl am besten so zu tun, als gäbe es den Teufel gar nicht, wie der begnadete Chillwave-Tüftler Dayve Hawk aka Memory Tapes (wahlweise auch Memory Cassette oder Weird Tapes) uns das vorschlägt. Es gibt ihn aber leider doch: den Teufel. Und zwar nicht etwa in Gestalt von „Natur"-katastrophen, misanthroper Technik und nordafrikanischen Diktatoren, sondern direkt bei uns um die Ecke. „The Devil is Caucasian" stellen die Krautrocker der Stunde trocken wie immer fest und treffen das Problem im Kern. Westlicher Kapitalismus, Hegemonialpolitik und die Ideologie des ständigen Wachstums sind der Nährboden, über dem der Teufel heute wütet und das allgegenwärtige Chaos nur dessen Auswüchse. Drum schütten wir am besten alles ins uns rein - Pillen, Koffein, einmal in der Woche Schreien. Die Jugend kennt keinen Schmerz und lässt sich auf einen Tanz mit dem Teufel ein. Aber nach dem Exzess wachen wir mit vor Schmerzen rauchenden Köpfen auf uns sehen dann hoffentlich das Licht. Das, das nie ausgeht. Auf geht's. Besenstrich für Besenstrich. Kämpfen wir gegen den Teufel in mir, den Teufel in dir. Passend dazu la musique apocalyptique.
The Devil Is Caucasian - by The Alphabet Pony / Genre: Apocalypse
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Freitag, 11. Februar 2011
Rumour Has It
Die Gerüchteküche. Ständig ist sie am Brodeln. Nichts ist mehr privat. Und im Grunde sind wir selbst schuld an der totalen Öffentlichkeit, wenn man sich einmal unsere Facebook Profile anschaut. Umso mehr freue ich mich abends mal ganz privat schöne Musik anzumachen und zu lauschen. Es ist ja nicht so, als könntet ihr auf last.fm mitlesen, was ich gerade höre. Jetzt werde ich erst mal das neue Beat Control Werk anhören. Rumour Has It … ich finde Adele ja auch ein bisschen gut in letzter Zeit, wie ihr vielleicht merken werdet. Zu recht.
Rumour Has It - by The Alphabet Pony / Genre: Gossip
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Dienstag, 11. Januar 2011
Take Me Somewhere
Manchmal hat man ja Sehnsucht. Nach irgendwas. Nichts bestimmtes. Einfach mal was anderes. Einfach mal wo anders. Wo es warm ist. Wäre doch schön, oder? Davon handelt auch das erste Beat Control Werk im reiselustigen Jahr 2011. Unsere Segelfahrt geht in die Südstaaten, nach Indien, in den Urwald und sogar auf den Mond. Selbstverständlich gibt es auch Ausflüge ins Tiefgründige, zur Stadt mit den drei Bäumen und gleich zu Beginn in die Bohème. Welch ein Spaß das wird. Alle Mann an Bord? Gleich legen wir ab!
Take Me Somewhere - by The Alphabet Pony / Genre: Sailing
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Samstag, 18. Dezember 2010
Shut Up And Dance
Mund halten. Tanzen. Das ist die Devise. Shut Up And Dance ist das Ergebnis von Stress, Schlafstörungen und chronischer Unterfeierung. Da hat man es dann gerne auch mal ein bisschen laut, schrill und tanzbar. Nach I Can Disco und Drop You Like A Needle kommt hier das nächste Disco-Tape geflogen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 128 BPM. Ihr könnt euch auf eine große Portion elektronische Leckereien einstellen – Tanzmusik in allen Spielarten. Zwei, drei Ausnahmen gibt es. Aber das ist ja genau das Spannende – wenn die Grenzen zwischen synthetisch klingender und tatsächlich von Synthesizern erzeugter Musik verschwimmen und sich alles zum Verwechseln ähnlich anhört.
Während es einige Ausblicke auf das kommende Jahr in Form von vielversprechenden Newcomern oder bisher durchbruchslosen Künstlern (We Are Enfant Terrible, Gold Panda, The Dø) zu hören gibt, sind auch in der Retroperspektive einiger meiner liebesten (Pop)-Songs 2010 von bspw. Lady Gaga, Cee Lo Green oder Delphic in gemixter Form vertreten. Denn das wird wohl mein letztes Werk für 2010. Roter Faden ist natürlich ein bisschen der Hype, den die Songs auf den einschlägigen Blogs verursacht haben – ist ja eigentlich immer so. Und wenn M.I.A.'s Stimme mit den Worten "I'm down on my internet connection" aus den Boxen dröhnt, trifft sie den wunden Punkt. Das halten wir ja keine zehn Minuten aus.
Außer auf der Tanzfläche natürlich ... und auf die begeben wir uns jetzt am besten.
Shut Up And Dance - by The Alphabet Pony / Genre: Disco
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Donnerstag, 11. November 2010
Shape of Things to Come
Kalt und nass und nicht zu vergessen ungemütlich ist es draußen. Da kochen wir doch lieber eine Tasse Tee und essen ein paar Bio-Haferkekse. Dazu empfiehlt sich das neuste Werk auf Beat Control. Das gibt es anders als die Bio-Haferkekse kostenlos, rund um die Uhr und immer auf Vorrat. Und zwar hier. "You Gonna Get Some", würde die Schwedin Lykke Li das jetzt kommentieren. Die ist mit einer brennend heißen neuen Single inkl. astreiner (und dazu auch noch wunderschöner) B-Seite unterwegs gen neues Album. Wir können es kaum abwarten und hören uns derweil die beiden neuen Stücke einmal an. Gibt es sogar im Gratisdownload. Weiterer Bestandteil unserer Teegewürzmischung gegen bösen Herbstschnupfen und Keuchhusten ist der Song zum wohl gemütlichste Horror-Musikvideo aller Zeiten - "Never Come Around" von La Sera, einem Vivian Girl auf Solopfaden.
Ansonsten haben wir noch einige Lektionen aufgrund von krankheitsbedingtem Fehlen nachzuholen: so hört ihr nun endlich die neuen Singles von den Ting Tings, Rye Rye mit M.I.A. im Gepäck und Sufjan Stevens auf Beat Control. Und als kleinen Schuss im Herbstkakao gibt es außerdem zwei großartige Neuinterpretation auf Shape of Things to Come zu hören - ich verrate an dieser Stelle mal nicht, welche das sind - die Hoffnung auf mehr Musik in dieser Form machen. Ist ja noch ein bisschen Zeit dafür diesen Herbst … Enjoy.
Shape of Things to Come - by The Alphabet Pony / Genre: Tea Time
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Donnerstag, 30. September 2010
Our Queer Lives
Komisch ist das Leben manchmal. Wenn zum Beispiel Bands wie Voxtrot einfach auf die Bildfläche treten, zwei tolle EPs, ein Album und noch zwei Singles veröffentlichen, um sich dann fast ganz unbemerkt aufzulösen. Dabei war ihr letztes Lebenszeichen, die Single "Berlin, Without Return ...", doch so ein Meisterwerk. So wohl die A- als auch die B-Seite. Und weil man das einfach mal würdigen muss, sind beide Songs auf diesem neuen Werk vertreten. Bis auf wenige Ausnahmen geht es darauf auch eher gemütlich und gediegen zu, also perfekt um einen Herbstsonntag ausklingen zu lassen. Ein paar längst überfällige neue Namen wie der äußerst talentierte deutsche Songschreiber Norman Palm, die zauberhaften Schwedenschwestern First Aid Kit (mit einem Schwedencover), das amerikanische One-Woman-Orchestra Glasser und last but not least die sehr vielversprechende Berliner-via-Brüssel-via-Rwanda-Künstlerin Barbara Panther sind vertreten. Sonst gibt es auch viel alt Bewährtes zu Hören. Zum Beispiel die Stimme von Björk. Von der kriege ich gerade kaum genug. Und wer bei schöner Musik noch etwas trauriges lesen will, kann sich hier den Abschiedsbrief von Voxtrot durchlesen. "Don't worry boy, it's just a queer life."
Our Queer Lives - by The Alphabet Pony / Genre: Communion
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Mittwoch, 25. August 2010
Out On The Shore
Out On The Shore ist der Soundtrack für den ausgedehnten Strandtag, den ich diesen Sommer leider noch gar nicht verbracht habe … weshalb auch immer. Das Artwork gibt die Stimmung des neusten Beat Control Werks im Grunde schon vor: verträumt, verschwommen und nicht wirklich einzufangen. Lasst euch also nicht von Jenny and Johnny täuschen, wenn sie sich im Opener "Big Wave" die Finger an den Surfgitarren wund spielen und große Wellen beschwören. Das Tape ist relativ mannigfaltig und verfolgt - das hat es dann mit einer Welle wohl gemeinsam - keinen geradlinigen Kurs bis Jenny and Johnny (weil es so schön war) dann den letzten Akkord runterstreichen. Ein bisschen traurig war ich ja schon, dass die Sängerin meiner Lieblingsband Rilo Kiley nach einem Soloalbum jetzt wieder nicht an einem neuen Bandalbum sondern an einem Duett mit ihrem langjährigen Freund Johnathan Rice gearbeitet hat - aber das Ergebnis ist der Wahnsinn. Wirklich. Ich könnte es den ganzen Tag hören. Gäbe es nicht noch so viel andere schöne Musik, wie von den Haldern-Highlights Sophie Hunger, Stornoway, Everything Everything und Yeasayer! Oder auch von den amerikanischen Newcomern Zola Jesus und Perfume Genius. Die hatte ich zwar schon mal in einem Tape, aber ihr Talent steht noch in keinerlei Verhältnis zu ihrer Bekanntheit - deshalb mache ich gleich noch mal ein bisschen mehr Werbung. Und schlussendlich darf natürlich dieser Tage ein anderes Talent nicht fehlen: die Queen of Pop. Mit Ihren drei Body Talk Teilen dieses Jahr hat sie es endgültig auf den Thron abgesehen und ich denke Madonna wird ihn ihr auch dankbar abtreten. Denn nach "Don't Fucking Tell Me What To Do" (damals in These Times Are Killing Me ) ist die Botschaft jetzt noch ein bisschen eindeutiger, wenn Robyn zusammen mit Snoop Dogg "U should know better than to fuck with me" verkündet. Und diesen Anspruch hat sie sich redlich verdient mit Textzeilen wie "You know when in Rome I sat down with the Romans / Said we need a black pope and she better be a woman / There'll be no more celibacy / Even the Vatican knows not to fuck with me." Amen! Also, Robyn oder alternativ dieses Tape im Auto aufdrehen und ab an den Strand!
Out On The Shore - by The Alphabet Pony / Genre: Beachtunes
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Mittwoch, 28. Juli 2010
Modern Sprawl
Hach ja, das moderne Leben gestresster Großstadtmenschen … Man wird es trotz Umsiedlung in idyllische Seeblickkleinstädte nicht los, das könnt ihr mir glauben. Doch zwischen all den schon längst überfälligen Deadlines, Nachtschichten mit Koffeintabletten und Tiefkühlpizzen und Bahn-, Bus- und Flugreisen quer durch die Republik bleibt stets Zeit für gute Musik. Um einige der Songs, die mir in den letzten Wochen Schwung ins Tanzbein, andächtige Minuten oder einfach nur ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben, mit euch zu teilen, veröffentliche ich hier noch schnell Modern Sprawl, während ich eigentlich schon längst in einer anderen Stadt sein sollte.
Der zeitliche Abstand zum letzten Tape ist dieses Mal ein wenig größer ausgefallen - Beat Control war in der Sommerpause (und hat sich u.a. auf dem Melt! vergnügt). Aber jetzt sind wir zurück und die Shortlist für das neuste Werk war bis zum Rand hin voll. Zu viel Schönes, Gutes und Wahres fliegt diesen Sommer an Musik durch die Luft. Einiges davon könnt ihr euch ja gleich mal anhören. Meine persönlichen Highlights sind dabei, (wenn auch nur durch ein Cover) etwas Neues von meinen Helden The Kills zu hören (und ich meine, Hey, Velvet Underground, ja!), mich nach ideologischer Abwehrhaltung und wochenlangem Wehren doch noch vom "Converse-Song" All Summer einnehmen zu lassen (komplett das letzte Wochenende im Minutentakt angestimmt) und natürlich dank Internet-Leak endlich in den Genuss der neuen Arcade Fire Platte zu kommen. Welch eine Offenbarung. Ich habe es ja schon beim letzten Mal gesagt: We Used To Wait For It. Weil es so schön ist, haben es auch zwei Titel, beide namensgebend, auf dieses Tape geschafft. Viel Spaß damit, you modern men (and women).
Modern Sprawl - by The Alphabet Pony / Genre: Urban Life
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Freitag, 18. Juni 2010
We Used To Wait For It
So, meine Damen und Herren. Jungs und Mädels. Und auch alle, die sich dazwischen zuhause fühlen. Es gibt wieder ein bisschen Musik. Man kann dazu eine Menge sagen, aber vor allem sollten wir erst mal eins festhalten: Arcade Fire sind zurück. Und wie sie das sind. Vier neue Tracks gibt es bereits und ich höre sie rauf und runter. Die Freudentränen sie laufen in Stömen. So groß, so schön, so voller Liebe ist es. Diese Gefühle will ich niemandem vorenthalten. Mit Arcade Fire geht es los. Um die Band wirklich zu würdigen, hätten sich eigentlich alle neuen Songs auf diesem Tape wiederfinden müssen, aber wir wollen es ja nicht gleich übertreiben. Es musste letztendlich “We Used To Wait”, Namensgeber dieses Tapes, sein und zwar sofort. Es gab die Woche den Song erst als Radio-Rip, dass heißt, ihr könnt euch auf knisternde Radiowellen im Hintergrund freuen.
Selbstverständlich ist das Tape auch sonst voller musikalischer Highlights, die eigentlich niemandem in irgendwas nach stehen — außer Arcade Fire eben. Janelle Monáe wird dieses Jahr die Welt und vor allem den Pop regieren, wie wir schon in Starting A Riot! hören konnten. Die Kanadier von Born Ruffians und Tokyo Police Club machen es uns diesen Sommer so was von schwer, wen von ihnen beiden wir nun lieber haben sollen bei so großartigen Alben wie Say It und Champ. Ach ja, die Scissor Sisters haben auch ein neues Album gemacht. Das Artwork ist wirklich großartig, bei der Musik verpasst man aber eher nicht so viel. Es sei denn sie lassen Monsieur Siriusmo aus Berlin ran, der ein kleines verschmitztes Remixmonster aus der Single “Invisible Light” zaubert.
Mein absoluter Summer Jam ist übrigens “Pumped Up Kicks” von der Band mit dem großartigen Namen — Foster The People. Stellt euch das mal so ungefähr wie “Young Folks“ vor. Nur in besser. Wenn wir schon die passende Musik dazu haben, dann kann er ja auch kommen. Der Sommer. Und groß wird er! Das Wetter, die Festivals, die Musik … hach …
We Used To Wait For It - by The Alphabet Pony / Genre: Patience
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Dienstag, 11. Mai 2010
These Times Are Killing Me
These Times Are Killing Me. These European Savages. Let’s Raise A Glass To Europe. The World Might Disappear. It’s Time To Come Clean And Make Sense Of Everything. Can Something Change But Still Feel The Same? These Hours Are Killing Me. The Real Word Is A Lonely Place. Nothing’s Ever Tough Enough. Sometimes I Wish I Could Sit On Top Of The World. The Little Heart Is Flying. Only You Can Make You Happy. You Can Do Your Best Today. You Can Do What You Want To. This Is Your Baptism. Far Too Many Years. Singularity Is Here To Stay. The Warmest Kind Of Life Forever. All These Things About Me You Never Can Tell. The Work Is Done. What We Lose In The Fire Is Never Gone. Tired Of Being Tired. But We Are Ash And We Are Books, Coffee-Stained And Overlooked. These European Savages. These Times Are Killing Me.
These Times Are Killing Me - by the Alphabet Pony / Genre: Modern Life
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Samstag, 17. April 2010
Life Is Fashion
Manchmal ist das Leben wie ein Laufsteg. Moden kommen und gehen, nicht nur dort, wo sie hingehören - in den Bereich der Mode - sondern so ziemlich überall. In der Politik, in Organisationen, in der Organisation von Organisationen, in Kommunikation, auf den Aktienmärkten, in der Kunst und nicht zuletzt natürlich in der Musik. Dementsprechend gibt es auf Life Is Fashion 21 and a half fabulous and fashionable new tracks to walk to on the catwalk of life! Seien sie abgebrüht und rockig, tanzbar und balearisch oder gar freudig und folkesque. And yeah, Kate's back ...
Life Is Fashion - by the Alphabet Pony / Genre: Catwalk Tunes
Life Is Fashion - by the Alphabet Pony / Genre: Catwalk Tunes
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Montag, 22. März 2010
Instant Service
Hier. Der Frühling. Bitte sehr. Get it while it lasts. Instantly. Viel gibt es dies mal eigentlich auch gar nicht zu sagen, außer, dass es zur Zeit wirklich viel schöne Musik gibt. Auch viele schöne neue Musik bzw. bisher wenig bekannte.
Ein Grund, dass sich zurzeit viele wundersame Künstler offenbaren, ist sicherlich das SXSW Festival in Austin, Texas (offiziell die South by Southwest Music & Media Conference). Bis einschließlich gestern wurde Austin Downtown fünf Tage lang auf den Kopf gestellt. Die eher Industrie-basierte Veranstaltung gliedert sich in die drei Bereiche Interaktiv, Film und Musik, d.h. vor allem Konzerte in ca. allen Venues (mehr als 80 Bühnen), die die Stadt zu bieten hat. Da ist dann eigentlich alles dabei. Man trifft auf große Namen im alternativen Geschäft, up and coming Berühmtheiten und ganz, ganz viele bis dato unbekannte Künstler. Wen es interessiert, wen man dort außer Spoon, Broken Social Scene, She & Him, The xx, Marina & The Diamonds, CHEW LiPS, Casiokids, Cassette Kids, jj, Local Natives etc. und ein paar Juwelen aus Instant Service … noch so verpasst hat, kann sich hier lieber selbst einen Überblick verschaffen.
Auf Deutschland bezogen kann man das Club-Festival-Format natürlich schnell mit dem Reeperbahn Festival in Verbindung bringen. Es findet dieses Jahr zum 5. und nicht wie das SXSW zum 23. Mal statt und kann natürlich noch lange nicht ein so eindrucksvolles Line-Up aufweisen. Inspiriert ist das Hamburgische Festival aber definitiv durch das texanische Vorbild.
Teil eines eindrucksvollen Line-Ups wären bestimmt auch David Byrne & Fatboy Slim gewesen, die dieser Tage ein Gemeinschafts-Doppel-Konzept-Album mit dem Titel "Here Lies Love" rausbrachten, auf der sich eine noch eindrucksvollere Liste an vorrangig weiblichen Gast-Vokalisten versammelt. Die wundervolle Róisín Murphy macht hier mit "Don’t You Agree?“ den Anfang, andere Namen will ich nicht vorwegnehmen, denn wer weiß, was da in den nächsten Posts noch so folgt … Ansonsten muss man sich bezüglich des SXSW wohl eher fragen, wer, der auf Instant Service vertretenen Künstlern, nicht dort gespielt hat. Ach ja, komisch es zu sagen, aber ein Hoch auf Texas. Und den Frühling selbstverständlich!
Ein Grund, dass sich zurzeit viele wundersame Künstler offenbaren, ist sicherlich das SXSW Festival in Austin, Texas (offiziell die South by Southwest Music & Media Conference). Bis einschließlich gestern wurde Austin Downtown fünf Tage lang auf den Kopf gestellt. Die eher Industrie-basierte Veranstaltung gliedert sich in die drei Bereiche Interaktiv, Film und Musik, d.h. vor allem Konzerte in ca. allen Venues (mehr als 80 Bühnen), die die Stadt zu bieten hat. Da ist dann eigentlich alles dabei. Man trifft auf große Namen im alternativen Geschäft, up and coming Berühmtheiten und ganz, ganz viele bis dato unbekannte Künstler. Wen es interessiert, wen man dort außer Spoon, Broken Social Scene, She & Him, The xx, Marina & The Diamonds, CHEW LiPS, Casiokids, Cassette Kids, jj, Local Natives etc. und ein paar Juwelen aus Instant Service … noch so verpasst hat, kann sich hier lieber selbst einen Überblick verschaffen.
Auf Deutschland bezogen kann man das Club-Festival-Format natürlich schnell mit dem Reeperbahn Festival in Verbindung bringen. Es findet dieses Jahr zum 5. und nicht wie das SXSW zum 23. Mal statt und kann natürlich noch lange nicht ein so eindrucksvolles Line-Up aufweisen. Inspiriert ist das Hamburgische Festival aber definitiv durch das texanische Vorbild.
Teil eines eindrucksvollen Line-Ups wären bestimmt auch David Byrne & Fatboy Slim gewesen, die dieser Tage ein Gemeinschafts-Doppel-Konzept-Album mit dem Titel "Here Lies Love" rausbrachten, auf der sich eine noch eindrucksvollere Liste an vorrangig weiblichen Gast-Vokalisten versammelt. Die wundervolle Róisín Murphy macht hier mit "Don’t You Agree?“ den Anfang, andere Namen will ich nicht vorwegnehmen, denn wer weiß, was da in den nächsten Posts noch so folgt … Ansonsten muss man sich bezüglich des SXSW wohl eher fragen, wer, der auf Instant Service vertretenen Künstlern, nicht dort gespielt hat. Ach ja, komisch es zu sagen, aber ein Hoch auf Texas. Und den Frühling selbstverständlich!
Instant Service – by The Alphabet Pony / Genre: Spring
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Freitag, 26. Februar 2010
Getting High At Momma's Place
Getting High At Momma's Place? Well, “Mama Taught Me Better”, schmettert uns der Black Rebel Motorcycle Club in einem Track seines brandneuen Albums entgegen. Trotzdem müsst ihr euch das jüngste Werk auf Beat Control, wie eine Nacht mit vielen Höhen und Tiefen, Aggression und Enthusiasmus vorstellen, inkl. Kontrollverlust durch bewusstseinserweiternde Substanzen. Und das alles bei Mutti im Wohnzimmer. Ursprünglich sollte es eine Art Disco Tape werden. Mit vielen schönen Beats zum ausgelassenen Wohnzimmertanz. Erstens jedoch lasen sich “Momma’s Place Is A Discotheque” oder ähnlich bizarre Reime als Titel recht unschön und zweitens machte spätestens das Über-Duo Blood Red Shoes mit seinem großartigen und glücklicherweise vollkommen unpoppigem und unelektronischem Zweitlingswerk Fire Like This diesem Unterfangen musikalisch einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Und somit entwickelte sich ein anderes kleines Motiv – Weed Disco – daraus … was Songs von Uffie und Neon Indian inhaltlich sowie andere Tracks musikalisch unterstreichen.
Nachdem man sich ein wenig den Kopf freigeraucht hat, ist man entweder so entspannt, dass einem alles egal wird oder sich noch ganz andere Dinge offenbaren, über die man sich aufregen kann. So könnte man sich bspw. BEAUFORT's (wohl rein sarkastisch aufzufassenden) Tiraden über den amerikanisch stämmigen technischen Fortschritt in “Fuck The Google“ anschließen. Was Google Inc. mit dem guten alten youtube anstellte ist auch wirklich Grund genug, auf die Barrikaden zu gehen (tja, wieso sind wir eigentlich bei blogspot?). Der ironisch-französisch anmutende Titel stammt aber keinesfalls aus Kontinentaleuropa, sondern direkt aus Sydney, einem derzeitigen Hotspot elektronischer Musik. Doch musikalische Hotspots gibt es viele. Vorne an auch die nordischen Länder jenseits des üblichen Verdächtigen Schweden, wie Norwegen und vor allem Island. Daher beehren uns zum zweiten Mal die verspielt, verträumt tanzenden Casiokids und Newcomer FM Belfast auf Beat Control. Die Bands haben sicher ein aufregendes Jahr vor sich.
Wie schon oft erwähnt, geht es uns Hörern ähnlich. Die Show muss weitergehen. So auch bei der fantastischen Roísín Murphy, ehemals Moloko-Frontfrau, die dieses Jahr nicht mit Garantie, wie es letzten Herbst noch auf einschlägigen Blogs und auch auf Beat Control hieß, ein drittes Soloalbum rausbringen wird, sondern momentan einfach Tracks produzieren, sie via Internet in die Welt entlassen und dann schauen will, was sie bewirken. Solange sie das hohe Niveau von “Orally Fixated“ und “Momma’s Place”, Namensgeber dieses Tapes, beizubehalten weiß, kann man damit mehr als gut leben. Bloß keine Langeweile, denn wie grölen sich Blood Red Shoes selbst im hymnenhaften Opener von Getting High At Momma's Place die Seele aus den zarten Leibern: “The Repetion Is Killing Us, Killing Us. We Made A Story. And It Wore Off. It Wore Off.“
Nachdem man sich ein wenig den Kopf freigeraucht hat, ist man entweder so entspannt, dass einem alles egal wird oder sich noch ganz andere Dinge offenbaren, über die man sich aufregen kann. So könnte man sich bspw. BEAUFORT's (wohl rein sarkastisch aufzufassenden) Tiraden über den amerikanisch stämmigen technischen Fortschritt in “Fuck The Google“ anschließen. Was Google Inc. mit dem guten alten youtube anstellte ist auch wirklich Grund genug, auf die Barrikaden zu gehen (tja, wieso sind wir eigentlich bei blogspot?). Der ironisch-französisch anmutende Titel stammt aber keinesfalls aus Kontinentaleuropa, sondern direkt aus Sydney, einem derzeitigen Hotspot elektronischer Musik. Doch musikalische Hotspots gibt es viele. Vorne an auch die nordischen Länder jenseits des üblichen Verdächtigen Schweden, wie Norwegen und vor allem Island. Daher beehren uns zum zweiten Mal die verspielt, verträumt tanzenden Casiokids und Newcomer FM Belfast auf Beat Control. Die Bands haben sicher ein aufregendes Jahr vor sich.
Wie schon oft erwähnt, geht es uns Hörern ähnlich. Die Show muss weitergehen. So auch bei der fantastischen Roísín Murphy, ehemals Moloko-Frontfrau, die dieses Jahr nicht mit Garantie, wie es letzten Herbst noch auf einschlägigen Blogs und auch auf Beat Control hieß, ein drittes Soloalbum rausbringen wird, sondern momentan einfach Tracks produzieren, sie via Internet in die Welt entlassen und dann schauen will, was sie bewirken. Solange sie das hohe Niveau von “Orally Fixated“ und “Momma’s Place”, Namensgeber dieses Tapes, beizubehalten weiß, kann man damit mehr als gut leben. Bloß keine Langeweile, denn wie grölen sich Blood Red Shoes selbst im hymnenhaften Opener von Getting High At Momma's Place die Seele aus den zarten Leibern: “The Repetion Is Killing Us, Killing Us. We Made A Story. And It Wore Off. It Wore Off.“
Getting High At Momma's Place – by The Alphabet Pony / Genre: Weed Disco
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Freitag, 5. Februar 2010
What The World Needs
What The World Needs … is a break. Während einer wohlverdienten Pause lässt sich aber nichtsdestotrotz wunderbar wundervolle Musik hören. Glücklicherweise werden aufmerksame Ohren im neuen Jahr bis dato diesbezüglich auch nicht enttäuscht.
What The World Needs besides a break … is Joanna Newsom. Und sie ist zurück. Eine Rückkehr, die im Prinzip implizit schon im letzten Beat Control-Tape – Johannes D. Täufers Warning Sign – durch M. Ward's Sadie Cover angekündigt wurde. Wie der Zufall es will, stieß ich genau am Abend bevor mich die Nachricht ihres neuen Albums erreichte, auf eine andere großartige Dame, die mich einerseits sehr an Frau Newsom erinnerte, andererseits das Warten auf neues Material zu verkürzen versprach: Laura Goldhamer. Erfreulicherweise geben sich die beiden auf What The World Needs nun gemeinsam die Ehre.
Nicht still, aber heimlich geben sich außerdem endlich Tilly & The Wall die Ehre, deren großartiger Song Beat Control Namensgeber dieses Blogs ist. Auf In The Sun, der Vorabsingle zu She & Him’s Volume Two, unterstützt das Omaha-Kollektiv M.Ward, womit sich der Kreis zu A Warning Sing wieder schließen würde, und Zoey Deschanel auf ihrem Frühlingszauber, wie die Welt ihn braucht.
Noch viel offensichtlicher schließt Owen Pallett den Kreis zu Martha Haris Arrows In The Dark, wo seine Albumfigur Lewis zur Aktion und in der hier vertretenen wunderschönen Fortsetzung sein Hemd (aus)zieht. Sich auszuziehen würden sicher auch die Jungs von Boy Crisis befürworten. Ihnen stehen in diesem Jahr wie auch Keepaway, Sunglasses, Gemini Club und den großartigen Local Natives als vielverspechende Newcomer mit aller Voraussicht alle Türen offen. Jedoch sind das alles Amerikaner … was ist los Europa, Australien etc.? Euch braucht die Welt ebenso! (Ja, ich weiß, Ellie, Marina, Delphic, Two Door Cinema Club und so … aber die kennen und lieben wir doch schon seit Anfang 2009).
What The World Needs besides a break … is Joanna Newsom. Und sie ist zurück. Eine Rückkehr, die im Prinzip implizit schon im letzten Beat Control-Tape – Johannes D. Täufers Warning Sign – durch M. Ward's Sadie Cover angekündigt wurde. Wie der Zufall es will, stieß ich genau am Abend bevor mich die Nachricht ihres neuen Albums erreichte, auf eine andere großartige Dame, die mich einerseits sehr an Frau Newsom erinnerte, andererseits das Warten auf neues Material zu verkürzen versprach: Laura Goldhamer. Erfreulicherweise geben sich die beiden auf What The World Needs nun gemeinsam die Ehre.
Nicht still, aber heimlich geben sich außerdem endlich Tilly & The Wall die Ehre, deren großartiger Song Beat Control Namensgeber dieses Blogs ist. Auf In The Sun, der Vorabsingle zu She & Him’s Volume Two, unterstützt das Omaha-Kollektiv M.Ward, womit sich der Kreis zu A Warning Sing wieder schließen würde, und Zoey Deschanel auf ihrem Frühlingszauber, wie die Welt ihn braucht.
Noch viel offensichtlicher schließt Owen Pallett den Kreis zu Martha Haris Arrows In The Dark, wo seine Albumfigur Lewis zur Aktion und in der hier vertretenen wunderschönen Fortsetzung sein Hemd (aus)zieht. Sich auszuziehen würden sicher auch die Jungs von Boy Crisis befürworten. Ihnen stehen in diesem Jahr wie auch Keepaway, Sunglasses, Gemini Club und den großartigen Local Natives als vielverspechende Newcomer mit aller Voraussicht alle Türen offen. Jedoch sind das alles Amerikaner … was ist los Europa, Australien etc.? Euch braucht die Welt ebenso! (Ja, ich weiß, Ellie, Marina, Delphic, Two Door Cinema Club und so … aber die kennen und lieben wir doch schon seit Anfang 2009).
What The World Needs – by The Alphabet Pony / Genre: A Forest
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The Alphabet Pony
Sonntag, 3. Januar 2010
Lost A Pony
Willkommen im neuen Beat Control-Jahr. Groß ist die Zuversicht, dass es 2010 genauso viel Grund zur musikalischen Freude gibt wie 2009. Verschiedene Debüt- und Nachfolgeralben, deren Veröffentlichung in den nächsten Monaten ansteht, wurden in den letzten Posts bereits angepriesen. Das soll an dieser Stelle nicht nochmal wiederholt werden. Nichtsdestotrotz darf man drei freudige Nachrichten inkl. Appetitanreger in Form von Songs nicht verschweigen. Folglich gibt es in Lost A Pony neue Songs der Beat-Control-Favoriten Blood Red Shoes, New Young Pony Club und She & Him, die sich allesamt in 2009 rar gemacht haben. Nun sind sie mit neuen Tracks zurückgekehrt, die nicht zu 100% sind, was man erwartet hat, aber das macht sie umso besser, wenn man sie für sich entdeckt hat.
Zu She & Him sei noch kurz gesagt, dass es sich bei dem Duo um die legendäre Vereinigung aus Singer/Songwriter M. Ward und der bezaubernden Zooey Deschanel, die neben der Schauspielerei auch noch ganz bezaubernd singen kann, handelt. Eine weitere Platten aufnehmende Aktrice wurde bereits in Faith & Fear in den Himmel gelobt. Charlotte Gainsbourg's neues Album IRM ist nun erschienen und es anzuhören, lohnt sich wirklich. Die Verschiedenartigkeit der Songs dieses Katharsis-haften Albums lässt sich durch einen Vertreter schlecht darstellen, doch für mehr war leider keine Zeit.
Um welchen Track es sich hierbei handelt und was sonst noch in Lost A Pony zu hören ist, findet sich in der Tracklist im Download. Direkt auf dem Blog werden die Playlists ab diesem Jahr nicht mehr gepostet, um sich vor den bösen Machenschaften der Internetpolizei zu schützen. Eindeutig wichtiger, als sich eine Auflistung anzuschauen, ist es ja, die Mixtapes auch anzuhören. In diesem Sinne: viel Spaß dabei.
Lost A Pony – by The Alphabet Pony / Genre: Freeway Ride
Zu She & Him sei noch kurz gesagt, dass es sich bei dem Duo um die legendäre Vereinigung aus Singer/Songwriter M. Ward und der bezaubernden Zooey Deschanel, die neben der Schauspielerei auch noch ganz bezaubernd singen kann, handelt. Eine weitere Platten aufnehmende Aktrice wurde bereits in Faith & Fear in den Himmel gelobt. Charlotte Gainsbourg's neues Album IRM ist nun erschienen und es anzuhören, lohnt sich wirklich. Die Verschiedenartigkeit der Songs dieses Katharsis-haften Albums lässt sich durch einen Vertreter schlecht darstellen, doch für mehr war leider keine Zeit.
Um welchen Track es sich hierbei handelt und was sonst noch in Lost A Pony zu hören ist, findet sich in der Tracklist im Download. Direkt auf dem Blog werden die Playlists ab diesem Jahr nicht mehr gepostet, um sich vor den bösen Machenschaften der Internetpolizei zu schützen. Eindeutig wichtiger, als sich eine Auflistung anzuschauen, ist es ja, die Mixtapes auch anzuhören. In diesem Sinne: viel Spaß dabei.
Lost A Pony – by The Alphabet Pony / Genre: Freeway Ride
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The Alphabet Pony
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Animal Collective
Lang ist es her, dass Beat Control ein Thementape gesehen hat. Auch wenn dieser Tage wieder unheimlich viele großartige neue Tracks durch die Blogosphäre schwirren (die mit großer Sicherheit mithilfe der 6-Ohren-starken Beat Control Redaktion auch noch fast alle hier landen werden), wird nun ein lang gefasster Entschluss umgesetzt, Hymnen an und über die Tierwelt aufzubereiten. Wie man in Animal Collective hört, waren darunter in den letzten Monaten und Jahren auch echte Juwellen. Ganz verschiedene Tierarten, mehr als hier präsentiert werden konnten, werden dabei besungen. Klare Favoriten scheint es dabei nicht zu geben, obwohl Hunde, Katzen und Vögel aller Arten und Größen immer wieder gern thematisiert werden. Kleiner Schwerpunkt in diesem Tape ist, wie leicht ersichtlich, der Löwe, König des Animal Collectives, in der goldenen Mitte. Aber viel mehr Worte sollen hier gar nicht mehr verloren werden, stattdessen geben wir uns beim Hören lieber dem Animalischen hin: unseren Sinnen.
- Florence + The Machine | Dog Days Are Over
- The Kills | Cat Claw
- Born Ruffians | Hummingbird
- We Are Scientists | Cash Cow
- Beirut | Elephant Gun
- Final Fantasy | This Lamb Sells Condos
- Bat For Lashes | Horse And I
- Empire Of The Sun | Tiger By My Side
- Crystal Castles | Black Panther
- Foals | Hummer
- Miike Snow | Animal
- Feist | Sealion (Chromeo Remix)
- Yeah Yeah Yeahs | Gold Lion (Diplo Remix)
- ZZZ | Lion (Breakbot Remix)
- Animal Collective | Lion In A Coma
- Tegan & Sara | Alligator
- TV On The Radio | Wolf Like Me
- Rilo Kiley | Portions For Foxes
- Locas In Love | Saurus
- Charlotte Hatherley | Firebird
- The Twilight Singers | When Doves Cry
- Florence + The Machine | Bird Song
Animal Collective - by The Alphabet Pony / Genre: Biology
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The Alphabet Pony
Dienstag, 3. November 2009
Faith & Fear
Träumen und tanzen. Das tut gut dieser Tage. Faith & Fear, das aktuelle Werk auf Beat Control, soll dafür den Glauben stärken und Ängste nehmen. Den Anfang machen zwei großartige Damen mit dem selbem Vornamen. Die eine Chanson-Ikonen-Tochter und Arthaus-Kino-Liebling, die andere Ex-Ash-Gitarristin und David-Bowie-Protegé. Letzteres ist auch auf dem Cover von “New Worlds“, Charlotte Hatherley's just veröffentlichtem dritten Solo-Album, zu erkennen. Über das Cover mögen sich die Geschmäcker streiten, nicht aber über die Größe ihrer eigenwilligen Power-Pop-Kompositionen, die umso schneller in Ohr und Beine gehen, und ihr bezauberndes Wesen. Zu erleben ist dieses seit Frühjahr auch als Teil der Bat For Lashes Live Band. Von ihrer Performance in diesem Rahmen können Mitglieder der Beat Control Redaktion nur schwärmen. Madame Gainsbourg ihrerseits bekam das Musizieren zwar in die Wiege gelegt, betreibt es aber erst seit 2006 ernsthaft als Nebenprojekt zur Schauspielerei. Für ihr erstes Album 5:55 holte sie sich prominente Unterstützung von Air, Jarvis Cocker und Neil Hammond (The Divine Comedy). Für das 2010 erscheinende Zweitwerk stand ihr Beck zur Seite, dessen Einfluss auch auf der hier vertretenen Vorabveröffentlichung „IRM“ zu hören ist. Nun aber zu allererst die gesamte Playlist …
- Charlotte Hatherley - New Worlds
- Charlotte Gainsbourg - IRM
- Crystal Fighters - I Like London
- Yeasayer - Ambling Alp
- Julian Casablancas - 11th Dimension
- What Kind Of Breeze Do You Blow? - Love Of Luxury (Lake Heartbeat’s Lake Luxury Remix)
- Roísín Murphy - Orally Fixated
- Amanda Blank - Shame On Me (Viking Remix)
- Boy 8-Bit - The Cricket Scores
- The Plastiscines - Barcelona (Rory Philips Remix)
- Tigercity - Fake Gold (Only Children Remix)
- Yelle - Ce Jeu (Peter Dragontail <3 Remix)
- Kings Of Convenience - Rule My World (What Kind Of Breeze Do You Blow? Extended Edit)
- My Tiger My Timing - I Am The Sound
- Surfer Blood - Floating Vibes
- Zola Jesus - Smirenye
- “Jesus Christ.” (the indie band) - Is This Really What You Want?
- Oy - Snake
- Ohbijou - Wildfires
Aber nicht nur auf neues Material von Charlotte Gainsbourg darf man sich mit Blick auf 2010 freuen, sondern auch Roísín Murphy's drittes Album steht bereits in den Startlöchern und wird seit vergangener Woche mit dem großartigen “Orally Fixated“ umworben. Sehnsüchtig erwartete Debütalben veröffentlichen werden die West-Coast-Indie-Jungs von Surfer Blood und die London auf den Kopf stellenden spanischen Elektro-Folker von Crystal Fighters. Letzteren würden meine Helden The Kills zwar ein "London Hates You" entgegenwerfen, dennoch widmen Crystal Fighters der Stadt eine minimalistische Hymne, die in dieser Zusammenstellung vertreten ist. Eine weitere besungene Stadt ist Barcelona, von dessen vielen permaneneten und momentanen Einwohnern an dieser Stelle einer ein besonderer Gruß gilt.
Davon abgesehen verleiten weiterhin die aus Martha Hari's Where It Starts And Ends bekannten Ohbijou sowie nochmals Kings Of Convenience mit “Rule My World“ zum Träumen, dieses Mal in einer Bearbeitung von What Kind Of Breeze Do You Blow?, die bereits “Night Time“ von The xx in Johannes D. Täufers "Autumn's Breeze versüßten. Womit sich der Kreis – oder in diesem Fall das Kreuz – erneut schließen würde.
Faith & Fear - by The Alphabet Pony / Genre: Dreams
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Sonntag, 4. Oktober 2009
Take A Walk
"Wake up, it's a beautiful morning ..." and Take A Walk! Das neue und mittlerweile 30igste Tape auf Beat Control (Yeah!) ist sicherlich nicht nur zum Spaziergehen geeignet. An einem verkarterten Nach-Feiertags-Sonntag ist es jedoch sehr empfehlenswert, mit Kopfhörern in den Ohren ein wenig frische Luft einzuatmen. Den passenden Soundtrack dazu liefern ein paar ausgewählte Beat Control-Favoriten und viele vielversprechende Neuzugänge.
Seitens der erwähnten Beat Control-Favoriten waren Florence + The Machine und The xx, als zwei DER Newcomer des Jahres (sowohl für die alternative wie die Mainstream-Hörerschaft) in letzter Zeit fast schon zu gehäuft in Beat Control-Tapes vertreten, doch konnte ich mir eine nochmalige Verwendung voller Vorfreude nicht nehmen lassen, da ich trotz des südwestdeutschen kulturellen Lochs, in dem ich zur Zeit lebe, diesen Herbst nicht auf Auftritte der beiden verzichten werde. Um so schöner ist es, dass sich The xx "You've Got The Love" hingabevoll annahmen und einen Remix produzierten, der an eine Neuinterpretation des Candi Staton-Covers (die Nummer ist in der Tat gar keine Eigenproduktion) grenzt. Toll.
Eine ebenso tolle und extrovertierte Künstlerin wie Florence Welch ist Thao Nguyen, die mit ihrer Band Thao with the Get Down Stay Down dieser Tage ihr bereits viertes Werk "Know Better Learn Faster" veröffentlicht. Ihr Bekanntheitsgrad entspricht leider noch ganz und gar nicht der Qualität ihrer Musik. Aber vielleicht ändert sich das ja bald. Gesteigerter Bekanntheit dürfen sich demnächst bestimmt auch die Bands The Drums und Little Comets aus New York und Newcastle-upon-Tyne erfreuen. Herkömmliche, rein männliche Indie-Formationen aus New York und UK waren ja in den letzten Monaten (um nicht zu sagen seit Ende 2005) ein eher unspannendes Format, doch diese in Blogs zirkulierten Newcomer zeigen mit unbedachten, unprätenziösen, zum Mitsingen-einladenen Songs viel Potenzial. Gleiches gilt für die Australier von Neon Love, die kurz vor der Veröffentlichung ihrer EP "Keep Us In The Dark" stehen.
Weniger neu sind die großartigen Land Of Talk um die entzückende Elizabeth Powell, mit der die Beat Control Redaktion wirklich gerne mal spazierengehen würde. Erschreckenderweise wurde die Band hier bisher noch nicht vorgestellt, was sich aufgrund der in zwei Wochen erscheinenden "Fun And Laughter" EP nun gut anbietet. Neues Material gibt es auch von Bon Iver's Justin Vernon, der unter dem Namen Volcano Choir ein Album in Kooperation mit Collections of Colonies of Bees veröffentlichte. Damit ist er ganz dem diesjährigen Trend der Solo-, Neben- und Kollobarationsprojekte angepasst.
Einem anderem Trend - der zunehmenden Motorisierung der Weltgesellschaft - passen wir uns am besten nicht an und gehen der Umwelt zuliebe lieber zu Fuß. Dabei viel Spaß.
Take A Walk - by the Alphabet Pony / Genre: Recreation
- The Drums - Let's Go Surfing
- Liechtenstein - Roses In The Park
- Little Comets - Adultery
- Neon Love - Holiday
- Real Estate - Beach Comber
- Thao With The Get Down Stay Down - Goodbye Good Luck
- Land Of Talk - May You Never
- The Sweet Serenades - On My Way
- Gooseflesh - Still Wild
- Digitalism - Taken Away (Gooseflesh Remix)
- Ladyhawke - Magic (Classixx Version)
- Priors - What You Need
- Salem - Frost
- Little Boots - Earthquake
- Gejius - Take This, Lie Down, And Become Anew
- The xx - VCR
- Florence + The Machine - You've Got The Love (The xx Remix)
- Phoenix - Rome (Neighbors Remix feat. Devendra Banhart)
- Volcano Choir - Island, IS
- Misty Roses - Nicht Plus Ultra
- Baxter - Proof
- Fuck Buttons - Surf Solar
- The Drums - Let's Go Surfing (Nothing But The Girl Mix)
Seitens der erwähnten Beat Control-Favoriten waren Florence + The Machine und The xx, als zwei DER Newcomer des Jahres (sowohl für die alternative wie die Mainstream-Hörerschaft) in letzter Zeit fast schon zu gehäuft in Beat Control-Tapes vertreten, doch konnte ich mir eine nochmalige Verwendung voller Vorfreude nicht nehmen lassen, da ich trotz des südwestdeutschen kulturellen Lochs, in dem ich zur Zeit lebe, diesen Herbst nicht auf Auftritte der beiden verzichten werde. Um so schöner ist es, dass sich The xx "You've Got The Love" hingabevoll annahmen und einen Remix produzierten, der an eine Neuinterpretation des Candi Staton-Covers (die Nummer ist in der Tat gar keine Eigenproduktion) grenzt. Toll.
Eine ebenso tolle und extrovertierte Künstlerin wie Florence Welch ist Thao Nguyen, die mit ihrer Band Thao with the Get Down Stay Down dieser Tage ihr bereits viertes Werk "Know Better Learn Faster" veröffentlicht. Ihr Bekanntheitsgrad entspricht leider noch ganz und gar nicht der Qualität ihrer Musik. Aber vielleicht ändert sich das ja bald. Gesteigerter Bekanntheit dürfen sich demnächst bestimmt auch die Bands The Drums und Little Comets aus New York und Newcastle-upon-Tyne erfreuen. Herkömmliche, rein männliche Indie-Formationen aus New York und UK waren ja in den letzten Monaten (um nicht zu sagen seit Ende 2005) ein eher unspannendes Format, doch diese in Blogs zirkulierten Newcomer zeigen mit unbedachten, unprätenziösen, zum Mitsingen-einladenen Songs viel Potenzial. Gleiches gilt für die Australier von Neon Love, die kurz vor der Veröffentlichung ihrer EP "Keep Us In The Dark" stehen.
Weniger neu sind die großartigen Land Of Talk um die entzückende Elizabeth Powell, mit der die Beat Control Redaktion wirklich gerne mal spazierengehen würde. Erschreckenderweise wurde die Band hier bisher noch nicht vorgestellt, was sich aufgrund der in zwei Wochen erscheinenden "Fun And Laughter" EP nun gut anbietet. Neues Material gibt es auch von Bon Iver's Justin Vernon, der unter dem Namen Volcano Choir ein Album in Kooperation mit Collections of Colonies of Bees veröffentlichte. Damit ist er ganz dem diesjährigen Trend der Solo-, Neben- und Kollobarationsprojekte angepasst.
Einem anderem Trend - der zunehmenden Motorisierung der Weltgesellschaft - passen wir uns am besten nicht an und gehen der Umwelt zuliebe lieber zu Fuß. Dabei viel Spaß.
Take A Walk - by the Alphabet Pony / Genre: Recreation
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