Mittwoch, 21. Oktober 2009

Autumn's Breeze




Es ist kalt geworden in den letzten Tagen. Und windig. Mit anderen Worten: Der Herbst ist da! Das neueste Beat Control Tape Autumn's Breeze soll dazu beitragen, der herbstlichen Atmosphäre auch etwas Schönes abgewinnen zu können. Sei es beim Fahrradfahren in der Herbstsonne mit Blick auf den Bodensee (oder die Alster), beim Spazieren gehen im windigen und laubigen Park, bei einer heißen Schokolade im Café der Wahl oder zu Hause in der Badewanne.

Dabei vermittelt die erste Hälfte von Autumn's Breeze – wie ich finde - eher ein fröhliches Herbstgefühl, während die zweite Hälfte dagegen mehr von einer düsteren, melancholischen Stimmung getragen wird.


Hier nun erst einmal die Tracklist:
  • Elizabeth & The Catapult - Momma's Boy
  • Kings Of Convenience - Rule My World
  • The Spinto Band - Mr Blue Sky
  • Dance Yourself To Death - We Are All Made Of Stone
  • Fenech-Soler - The Lion & The Bird
  • Filthy Dukes - Messages (We Have Band Remix)
  • Cassius - Youth, Speed, Trouble, Cigarettes (Don Diablo Remix)
  • Linus Loves - European Vacation
  • The xx - Night Time (What Kind Of Breeze Do You Blow? Extended Mix)
  • Lindstrøm & Solale - Baby I Can't Stop You (Aeroplane Remix)
  • LCD Soundsystem - Bye Bye Bayou
  • Low Motion Disco - Things Are Gonna Get Easier (Woolfy's Forgiveness Mix)
  • Lightning Dust - Never Seen
  • Vampire Weekend - Exit Music (For A Film)
  • Bon Iver & St. Vincent - Roslyn
  • Passion Pit - Smile Upon Me
  • Massive Attack (feat. Tunde Adebimpe) - Pray For Rain
  • Patrick Wolf - The Sun Is Often Out
  • Antony And The Johnsons - Crazy In Love

Insgesamt finden sich hier hauptsächlich Beat-Control-Bekannte wieder. Zum ersten Mal vertreten sind dagegen Lightning Dust mit dem wunderschönen Never Seen, Cassius mit einem Remix von ihrer neusten Single Youth, Speed, Trouble, Cigarettes sowie Linus Love mit einem schön Electro-Pop Stück European Vacation.

Ebenfalls zum ersten Mal vertreten aber trotzdem altbekannt sind LCD Soundsystem mit ihrer brandneuen Single Bye Bye Bayou, Massive Attack mit Pray For Rain, eine Kollaboration mit Tunde Adebimpe, seineszeichen Sänger von TV On The Radio und The Spinto Band mit einem Cover von ELO's Mr Blue Sky.

Letztgenannter Song befindet sich auf dem Sampler „Peace“, den das spanische DJ-Team Buffetlibre zusammen mit Amnesty International herausbringt und das selbstverständlich Geld für einen guten Zweck sammelt. Auf dem Sampler werden Künstler aus 50 Ländern vertreten sein, stellvertretend seien an dieser Stelle folgende genannt: Patrick Wolf, Micachu and The Shapes, Asobi Seksu, Vive La Fête, Locas In Love, Voxtrot, I'm From Barcelona, Ane Brun, Sally Shapiro, Keren Ann, Gooseflesh, Low Motion Disco und Jeans Team. Hier findet ihr die Liste aller Künstler.

Der Sampler wird im Januar erhältlich sein für einen vom Käufer selbst festgelegten Preis (mind. 2 €). Neben dem guten Zweck liefert also auch das Preis-Leistungs-Verhältnis einen sehr guten Grund, hier Geld zu investieren.

Mr Blue Sky ist – wer hätte es gedacht – nicht das einzige Cover auf diesem Tape. Antony And The Johnsons haben ihr Cover von Beyonces Hit Crazy In Love, das es lange Zeit nur als Live-Version auf Youtube zu hören gab, nun endlich auch im Studio aufgenommen. Vampire Weekend haben sich dagegen Radiohead angenommen und sich mit Exit Music (For A Film) auch gleich einen ihrer – vielen – schönsten Songs ausgesucht.

Apropos Filmmusik. Wie auch schon auf Martha Hari's where it star's and ends ist auch hier ein Lied vom Soundtrack zum zweiten Teil der Twiglight-Saga vertreten, und zwar Roslyn, eine Zusammenarbeit von Bon Iver und St. Vincent

Zum Abschluß sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die auch in diesem Tape vertretenen Dance Yourself To Death beim Mis-Shapes Jubiläum am 6.11. im Molotow auftreten werden. Nicht verpassen!

So, und hier jetzt noch mal der Download Link:

Johannes D. Täufer - Autumn's Breeze

Viel Spaß!

Dienstag, 13. Oktober 2009

where it starts and ends

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mit ein paar tagen verspätung kommt hier mein nächster mix.

Where It Starts And Ends

Grizzly Bear with Victoria Legrand - Slow Life
Florence & The Machine - Are You Hurting The One You Love?
Rose Elinor Dougall - Fallen Over
Everything Everything - My Keys Your Boyfriend
Vampire Weekend - Horchata
Ellie Goulding - Under The Sheets
Chew Lips - Seven
Midnight Juggernauts - This New Technology
Raw Man + Blanche - United
Vitalic - See The Sea (Red)
Temper Trap - Sweet Disposition (Alan Wilkis Remix)
Monarchy - Gold In The Fire
Phoenix - Love Like A Sunset (Shuttle Remix)
Röyksopp - Tricky Tricky (Salem Remix)
Marina and the Diamonds - Mowgli's Road (The Knocks Remix)
Jamie T - Sticks 'n' Stones
Jack Penate - So Near
The Ettes - Take It With You
Tegan and Sara - Hell
Land of Talk - Sixteen Asterisk
Ohbijou - Make It Gold
Grizzly Bear with Feist - Service Bell


(heimlicher) untertitel: the emo-one.
das liegt vor allem an zwei songs, erstens der kollaboration zwischen grizzly bear und victoria legrand, der atemberaubenden sängerin der großartigen beach house (das adjektiv bezieht sich vor allem auf ihre gesanglichen qualitäten), das doch tatsächlich vom soundtrack des 2. teils der "twighlight"-saga entliehen ist, einer - wie ich finde - unerträglichen teenie-vampir-schnulze. der song ist nichtsdestoweniger allererste sahne.
ebenfalls von einem soundtrack stammt auch der zweite deutlich emo-lastige song von the temper trap. der hier verwendete remix ist zwar nicht ganz so "emotional" wie das original, dafür kommt dieses aber in dem irgendwie wohl als "indie" zu bezeichnenden film "500 days of summer" vor. wer nun allerdings etwas gegen dessen hauptdarstellerin zooey deschanel sagen will, bekommt es mit mir zu tun! dennoch ist "sweet disposition" wie gemacht für die heavy rotation im formatradio.

immer mehr in die emo-ecke dringen leider auch tegan and sara vor. zumindest meiner meinung nach. mal sehen, wie das komplette neue album "sainthood", das am 27. oktober erscheinen wird, und dessen vorab-single "hell" darstellt, sich präsentiert. ein bisschen hoffnung habe ich da durchaus noch.

außerdem finden sich auf diesem mix auch ein neuer song von ellie goulding, der leider nicht ganz an das unglaubliche "starry eyed" heranreicht, (das heute übrigens auf welle20 lief, wo ganz zufällig ein mitglieder der beat control-redaktion teiweise für die musik verantwortlich zeichnet). trotzdem handelt es sich auch hier um einen astreinen pop-diamanten, wie ich finde.
des weiteren habe ich neue bzw. aktuelle singles von vampire weekend (ein vorbote des 2. albums) und marina and the diamonds (b-seite von "obsessions" und nächste single) in diesen mix gepackt.
ganz neu sind auch die songs von midnight juggernauts (eine völlig unverdienterweise oft übersehene band), everything everything (noch so ein "next big thing") und chew lips (dito).
die sympathischen herren von phoenix stellen nicht nur immer wieder teile ihrer songs für remix-competitions zum freien download zur verfügung, sondern werden demnächst sogar ein komplettes album voller remixe ihrers großartigen werks "wolfgang amadeus phoenix" veröffentlichen. der hier zu hörende remix wird sich dort allerdings wohl leider nicht finden.

den abschluss von "where it starts and ends" bilden noch einmal grizzly bear, dieses mal mit unterstützung der einzigartigen leslie feist auf einem song des benefiz-samplers "dark was the night", womit der kreis sich schließt.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Take A Walk

Take A Walk

"Wake up, it's a beautiful morning ..." and Take A Walk! Das neue und mittlerweile 30igste Tape auf Beat Control (Yeah!) ist sicherlich nicht nur zum Spaziergehen geeignet. An einem verkarterten Nach-Feiertags-Sonntag ist es jedoch sehr empfehlenswert, mit Kopfhörern in den Ohren ein wenig frische Luft einzuatmen. Den passenden Soundtrack dazu liefern ein paar ausgewählte Beat Control-Favoriten und viele vielversprechende Neuzugänge.

  • The Drums - Let's Go Surfing
  • Liechtenstein - Roses In The Park
  • Little Comets - Adultery
  • Neon Love - Holiday
  • Real Estate - Beach Comber
  • Thao With The Get Down Stay Down - Goodbye Good Luck
  • Land Of Talk - May You Never
  • The Sweet Serenades - On My Way
  • Gooseflesh - Still Wild
  • Digitalism - Taken Away (Gooseflesh Remix)
  • Ladyhawke - Magic (Classixx Version)
  • Priors - What You Need
  • Salem - Frost
  • Little Boots - Earthquake
  • Gejius - Take This, Lie Down, And Become Anew
  • The xx - VCR
  • Florence + The Machine - You've Got The Love (The xx Remix)
  • Phoenix - Rome (Neighbors Remix feat. Devendra Banhart)
  • Volcano Choir - Island, IS
  • Misty Roses - Nicht Plus Ultra
  • Baxter - Proof
  • Fuck Buttons - Surf Solar
  • The Drums - Let's Go Surfing (Nothing But The Girl Mix)

Seitens der erwähnten Beat Control-Favoriten waren Florence + The Machine und The xx, als zwei DER Newcomer des Jahres (sowohl für die alternative wie die Mainstream-Hörerschaft) in letzter Zeit fast schon zu gehäuft in Beat Control-Tapes vertreten, doch konnte ich mir eine nochmalige Verwendung voller Vorfreude nicht nehmen lassen, da ich trotz des südwestdeutschen kulturellen Lochs, in dem ich zur Zeit lebe, diesen Herbst nicht auf Auftritte der beiden verzichten werde. Um so schöner ist es, dass sich The xx "You've Got The Love" hingabevoll annahmen und einen Remix produzierten, der an eine Neuinterpretation des Candi Staton-Covers (die Nummer ist in der Tat gar keine Eigenproduktion) grenzt. Toll.

Eine ebenso tolle und extrovertierte Künstlerin wie Florence Welch ist Thao Nguyen, die mit ihrer Band Thao with the Get Down Stay Down dieser Tage ihr bereits viertes Werk "Know Better Learn Faster" veröffentlicht. Ihr Bekanntheitsgrad entspricht leider noch ganz und gar nicht der Qualität ihrer Musik. Aber vielleicht ändert sich das ja bald. Gesteigerter Bekanntheit dürfen sich demnächst bestimmt auch die Bands The Drums und Little Comets aus New York und Newcastle-upon-Tyne erfreuen. Herkömmliche, rein männliche Indie-Formationen aus New York und UK waren ja in den letzten Monaten (um nicht zu sagen seit Ende 2005) ein eher unspannendes Format, doch diese in Blogs zirkulierten Newcomer zeigen mit unbedachten, unprätenziösen, zum Mitsingen-einladenen Songs viel Potenzial. Gleiches gilt für die Australier von Neon Love, die kurz vor der Veröffentlichung ihrer EP "Keep Us In The Dark" stehen.

Weniger neu sind die großartigen Land Of Talk um die entzückende Elizabeth Powell, mit der die Beat Control Redaktion wirklich gerne mal spazierengehen würde. Erschreckenderweise wurde die Band hier bisher noch nicht vorgestellt, was sich aufgrund der in zwei Wochen erscheinenden "Fun And Laughter" EP nun gut anbietet. Neues Material gibt es auch von Bon Iver's Justin Vernon, der unter dem Namen Volcano Choir ein Album in Kooperation mit Collections of Colonies of Bees veröffentlichte. Damit ist er ganz dem diesjährigen Trend der Solo-, Neben- und Kollobarationsprojekte angepasst.

Einem anderem Trend - der zunehmenden Motorisierung der Weltgesellschaft - passen wir uns am besten nicht an und gehen der Umwelt zuliebe lieber zu Fuß. Dabei viel Spaß.

Take A Walk - by the Alphabet Pony / Genre: Recreation

Sonntag, 27. September 2009

Future Thinking




So manchem mag die zukünftige Perspektive dieses Landes an diesem Abend düsterer (oder vielleicht auch heller, wir wollen ja politisch neutral bleiben) erscheinen. Aber auch an Tagen, an denen nicht zufällig eine Wahl stattfindet, werden sich die meisten Menschen Gedanken über die Zukunft machen, insbesondere in Zeiten des Umbruchs wie z.B. dem Studienanfang oder dem Studienende. Genau in einer solchen Zeit ist nun auch der neueste Mix hier entstanden: Future Thinking!

Vielleicht sollten wir alle mal zusammen zum Meer fahren, den laut der walisischen Band Los Campesinos ist das ein besonders geeigneter Ort um über die Zukunft nachzudenken. Ihr Song The Sea Is A Good Place To Think Of The Future war Namensgeber für dieses Tape, aber auch andere Lieder beschäftigen sich mit Umbrüchen oder dem Blick in die Zukunft. So zum Beispiel Now We Can See von The Thermals (die leider nicht mehr aufs Those Haldern Days passten), Running Out von Mimo, Last Dance von The Raveonettes oder auch Apathy von Elizabeth And The Catapult, die der geneigte Beat-Control User natürlich von The Alphabet Ponys wundervollem Mix It's Nothing Personal kennt.

Auf dem Tape befinden sich mit Hockey, Friendly Fires, Phoenix, Passion Pit und vor allem The XX Bands, die hier auf Beat Control schon oft vertreten waren. Neulinge sind dagegen Fenech-Soler, die irgendwo zwischen Friendly Fires und Miike Snow angesiedelt werden.

Selbstverständlich sind auch auf diesem Tape wieder Coverversionen vertreten, genauer gesagt drei Stück. Zum einem gibt es eine akustische Version von Lady Gagas Hit Poker Face, im 45 minütigen Electro-Set covert dann Fake Blood den Song Mars von Boy 8-Bit (beide Interpreten waren auch auf XOXO von The Alphabet Pony vertreten) und im Anschluß an einen Remix von Passion Pits The Reeling folgt direkt ein Cover von ihrem anderen tollen Stück Sleepyhead, gesungen von Run Toto Run.

Jetzt aber endlich die vollständige Trackliste von Future Thinking:

  • The Thermals - Now We Can See
  • Ben's Brother - Poker Face
  • Fenech-Soler - The Cult Of Romance
  • Hockey - 3am Spanish
  • Phoenix - Lisztomania (Holy Ghost ! Love Paris Remix)
  • Lindstrøm - The Magnificent
  • Friendly Fires - Kiss Of Life (Luke Solomon's Broken Dreams And Tambourines Vocal Remix)
  • Alan Braxe & Kris Menace - Lumberjack
  • Mimo - Running Out (Fenech-Soler Remix)
  • French Horn Rebellion - Up All Night (John Bourke Remix)
  • Fake Blood - Mars
  • Daft Punk - Face To Face (Night Drugs Rework)
  • DJ Stuart - Bizarre Hate Triangle
  • Passion Pit - The Reeling (Grey Ghost Vs Discostello Vs Dadon Remix)
  • Run Toto Run - Sleepyhead
  • The Raveonettes - Last Dance
  • The XX - Islands
  • Darkel - At The End Of The Rainbow
  • Elizabeth And The Catapult - Apathy
  • Los Campesinos! - The Sea Is A Good Place To Think Of The Future

Ach ja, Cover und Rückseite stammen natürlich vom 80er Jahre Sci-Fi Kinohit Back To The Future!

Hier noch einmal der Downloadlink: Future Thinking! – by Johannes D. Täufer!

Viel Spaß!

Sonntag, 20. September 2009

this must be it

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und jetzt wieder auf deutsch.

This Must Be It

Grizzly Bear + While You Wait For The Others
The Dodos + Walking
Kings of Convenience + Boat Behind
Séverin + The Edge Of A Sunday
May 68 + Carla
Dance Yourself To Death + Teenage Romanticide
Tiesto + Feel It In My Bones (feat. Tegan and Sara)
Heads We Dance + Model 21 (Russ Chimes Remix)
Cicada + Metropolis (The Twelves Remix)
Grum + Heartbeats
Beni + Fringe Element
Röyksopp + This Must Be It (feat. Karin Dreijer)
Ladytron + Playgirl
The XX + Shelter (Them Jeans Drum Edit)
Metronomy + I'm Not Made For Love
Sally Shapiro + Moonlight Dance
Air + Sing Sang Sung
Little Dragon + Feather
Wildbirds and Peacedrums + The Snake
Fight Like Apes + Tie Me Up With Jackets
Mi and L'au + Dance On My Skin
Holly Throsby + Would You (feat. Bonnie 'Prince' Billy)

[EDIT: leider muss ich den mix noch einmal neu machen, da er an mehreren stellen hakt. neuer link folgt so schnell wie möglich!]

dieser mix bietet eine kleine übersicht über meine konzerthighlights in den kommenden 2 monaten.
los geht es nächsten donnerstag mit dem reeperbahnfestival. meine ursprüngliche idee, ähnlich wie johannes d. täufer für das haldern, diesem festival ein komplettes mixtape zu widmen, musste ich verwerfen. leider bietet das programm dafür nicht genug passende bands. dennoch spielt dort eine ordentliche auswahl meist kleiner aber feiner bands. so z.b. fight like apes aus dublin.

weiter geht der konzertherbst für mich danach mit den kings of covenience (10.10. auf kampnagel), dann werde ich the xx sehen (14.10. im uebel&gefährlich), die nun schon zum wiederholten mal auf einem meiner mixe vertreten sind. es folgen röyksopp (07.11. im grünspan), grizzly bear (10.11. im grünspan) und tegan and sara (25.11. im grünspan). das besondere highlight wird aber wohl der auftritt von dance yourself to death zum vierjährigen von mis-shapes im molotow am 06.11!

zum schluss noch ein kleines schmankerl, das ich diese woche im nachtprogramm von mtv gesehen habe (also da,, wo tatsächlich noch musikvideos laufen):

Sing Sang Sung / Air from Moon on Vimeo.



und damit viel spaß mit this must be it!

Sonntag, 13. September 2009

XOXO

XOXO

This is a tape for endings and new beginnings.
  • Opus Orange - Nothing But Time
  • The Hot Press - LNY
  • Butterfly Bones - xoxo
  • Holy Ghost! - I Will Come Back
  • Neon Indian - Deadbeat Summer
  • Au Revoir Simone - Another Likely Story (Neon Indian Remix)
  • Little Dragon - Blinking Pig
  • Pony Up - Charles
  • The Micropops - Telephonebaby!
  • Joakim - Spiders (Metronomy Remix)
  • Felix Da Housecat - We All Wanna Be Prince (Paper Faces Remix)
  • Amanda Blank - Big Heavy
  • Gossip - Love Long Distance (Fake Blood Remix)
  • Fake Blood - Fix Your Accent
  • Calvin Harris - Ready For The Weekend (Fake Blood Remix)
  • The Ting Tings - Great DJ (Calvin Harris Remix)
  • Boy 8-Bit - Baltic Pine
  • La Roux - I'm Not Your Toy (Jack Beats Remix)
  • Ian Brown - Stellify
  • Karen O. & The Kids - All Is Love
A lot of the tracks featured in this selection offer a kind of comfort and lightness that is at the same time on the verge of melancholy. It is meant for dreaming and dreamy dancing. Most of the artists behind these tracks are to a certain extent well known among regular readers of this blog, attention should however be drawn to the newcomers of The Hot Press and The Micropops. The latter come from Bergen, home to Erlend Øye and The New Wine, and engage in enthusiastic pop music, as well. Another newcomer of public interest is Amanda Blank, who was first featured in Martha Hari's Copy&Paste. Although she is originally a rap singer, "Make It Take It" and "Big Heavy" prove her apt to fill indie and electro pop dancefloors. Another proper dancefloor filler is Producer Fake Blood, who is one half of The Black Ghosts. His EP "Fix Your Accent" was just released and past-due after a series of tasteful remixes, two of which can also be heard in this tape.

Enjoy! xoxo.

XOXO - by the Alphabet Pony / Genre: Love

Sonntag, 30. August 2009

I Can Disco



Nachdem mein letztes Tape anlässlich des Haldern Pop Festivals aufgrund der Beschränkung auf bestimmte Acts das bisher am wenigsten elektonischste meiner hier veröffentlichten Erzeugnisse dargestellt hat, gilt für den hiermit vorgestellten Mix I Can Disco genau das Gegenteil.

Das es dermaßen elektronisch ausgefallen ist liegt einfach daran, dass in den letzten Wochen immer mehr solcher Tracks auf meinem „Schreibtisch“ liegen geblieben waren, bzw. sich in meinem Gehörgang verschanzt hatten. Die selbst aufgelegte „Indie-Beschränkung“ meines letzten Tapes hat dann das übrige dazu beigetragen, dass der neue Mix so ist, wie er ist.

Hier aber jetzt erst einmal die Playlist:
  • Low Motion Disco - Love Love Love (Aeroplane Remix)
  • Of Montreal - Jimmy
  • Empire Of The Sun - We Are The People (Golden Filter Remix)
  • Morten Sorenson - Cyclick
  • Don Diablo - Song For MJ (Remember The Time)
  • We Have Band – Oh! (Andrew 'Friendly Fires' Remix)
  • Benjamin Diamond - Don't Stop (Data Disco Remix)
  • Bag Raiders - Turbo Love (Light Year Remix)
  • La Roux - I'm Not Your Toy (Data Remix)
  • Miami Horror - Make You Mine (Cassian Remix)
  • Yuksek - So Far Away From The Sea (The Twelves Remix)
  • Faker - This Heart Attack (Miami Horror Remix)
  • Grafton Primary - I Can Cook (Miami Horror Remix)
  • Sneaky Sound System - Pictures (Tonite Only Remix)
  • Miike Snow - Animal (Punks Jump Up Remix)
  • Christian Löffler - Heights
  • Hot Chip – Boy From School (Cosmic Sandwich Remix)
  • Noah And the Whale - Blue Skies (The Twelves Remix)
  • Bag Raiders – Turbo Love (Flight Facilities ft. Louie Austen Business Class Lounge Version)

Wer mich kennt weiß um meine Affinität zu Coverversionen oder Interpretationen im Allgemeinen (Remixe stellen im weitesten Sinne ja auch Cover dar). So gesehen befinden sich auf I Can Disco fast ausschließlich Interpretationen. Jedoch ist Jimmy von Of Montreal das einzig echte Cover, im Original ist der Track natürlich von M.I.A.. Bag Raiders Turbo Love dagegen ist nur in zwei verschiebenen Remixen vertreten, wobei das Lied beim Flight Facilities Remix dermaßen anders intoniert ist und noch dazu von einem anderen Sänger gesungen wird, dass man es getrost als ein Cover auffassen kann.

Song for MJ (Remember The Time) wiederum ist eine Art Mash-Up der beiden Micheal Jackson Songs Billie Jean und Remember The Time. Ich muss an dieser Stelle ja mal zubegen, großer Michael Jackson Fan, zuminest der frühen und besonders der sehr frühen Jahre, zu sein. Der Hype nach dem Tod hat mich dementsprechend umso mehr genervt, aber ich dachte nach nun zwei Monaten wäre eine kleine Huldigung okay.

So, hier noch mal der Download-Link:

Johannes D. Täufer - I Can Disco

Viel Spaß!


Freitag, 21. August 2009

falling for a ghost like you

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mit ein bisschen verspätung kommt hier der mix, der auf johannes d. täufers tolles und enorm beliebtes haldern-tape folgt.

jetzt, wo der sommer schon wieder so gut wie vorbei ist, bin auch ich endlich in sommerstimmung und habe einen mix erstellt, der - wie ich finde - eigentlich genau das richtige für heiße hoch-/spätsommertage ist. gespickt mit verträumtem lo-fi pop, sind hier schon einmal der download-lilnk und die trackliste:

Falling For A Ghost Like You

01/Beach House/You Came To Me
02/Celebration/I Will Not Fall
03/Nurses/Technicolor
04/Animal Collective/Brother Sport
05/Taken By Trees/My Boys
06/Atlas Sound/Walkabout feat. Noah Lennox
07/Best Coast/Something In The Way
08/Veronica Falls/Found Love In A Graveyard
09/Crayon Fields/Pleasures
10/One For The Team/Garden
11/The Rural Alberta Advantage/Frank AB
12/The Very Best/Mfumu
13/Little Dragon/Looking Glass
14/Gotye/Learnalittlegivinandlovin (Passion Pit Remix)
15/The XX/Crystalised
16/Memory Cassette/Last One Awake (Cfcf Version)
17/The Sound Of Arrows/Into The Clouds
18/The Flaming Lips/Silver Trembling Hands
19/Lake/Madagascar
20/Hope Sandoval And The Warm Inventions/Trouble
21/Luxury Pond/The Bones

ein paar kurze worte noch zu meiner songauswahl:
es finden sich mal wieder einige alte bekannte, aber auch absolute frischlinge.
die eröffnung besorgt eine meiner lieblingsbands, beach house, die ich anfang dieser woche endlich einmal live sehen durfte. gänsehaut pur. es wird zeit, dass die beiden endlich auch einmal eine headliner-tour in deutschland kriegen, bisher waren sie hier nämlich nur als support zu sehen.

die songs nummer 4-6 bilden eine kleine "animal collective-einheit" in sich. "my boys" von taken by trees (spätestens seit meinem letzten mix bekannt), ist nämlich ein cover von acs "my girls" und als solches durchaus gelungen, wie ich finde. daran schließt "walkabout" von atlas an, auf dem noah lennox gefeatured wird, im "wahren leben" als "panda bear" mitglied des brooklyner trios.

eine weitere kollaboration, die ich hervor heben möchte, sind the very best. die bestehen aus dem malawischen sänger esau mwamwaya und den djs/produzenten des londoner duos radioclit. im prinzip bringen sie mit ihrem selbstbetitelten album die afrika-welle der letzten jahre (prominente vertreter u.a. vampire weekend) zu einem grandiosen abschluss. "mfumu" ist vielleicht etwas ungewöhnlich für ein solches "indie"-mixtape, deshalb aber nicht weniger passend oder gut, wie ich finde.

der anschließende song von little dragon erinnert mich ein bisschen an lykke li. nicht von ungefähr kommen beide acts aus - wie könnte es anders sein - schweden.

den sehr entspannten abschluss bildet u.a. ein neuer song von hope sandoval, die in den 90ern als sängerin von mazzy star zu mehr als verdienten ehren kam. nach g anzen 8 jahren wird am 25. september ihr neues album "through the devil softly" erscheinen. vorab gibt es hier schon einmal "trouble" zu hören, einen song, den ich beinahe intuitiv als cover eingestuft habe. leider kann ich einfach nicht herausfinden, von wem das vermeintliche original dazu ist. vielleicht kann mir ja jemand weiter helfen?

der allerletzte song schließlich stammt von dem kanadischen duo luxury pond, bestehed aus dan goldman und daniela gesundheit, auf deren selbstbetitelten debütalbum die streicher von niemand geringerem als owen pallet a.k.a.final fantasy arrangiert wurden! "the bones" kommt allerdings komplett ohne streichinstrumente aus. eine weiteres plus für die band in meinen augen, ist die tatsache, dass sich auf meine cd-bestellung über ihre homepage dan goldman persönlich per email bei mir meldete. sehr sympatisch!

damit in dem vielen erklärenden text die hauptsache nicht verloren geht, hier noch einmal der link:
falling for a ghost like you

Montag, 10. August 2009

Those Haldern Days



Bereits zum achten Mal werde ich am kommenden Wochenende zum Haldern Pop Festival an den Niederrhein fahren. Weil mir in diesem Jahr im Line-Up besonders viele Namen anfangs gar nichts gesagt haben, und weil ich mir ohnehin jedes Jahr erneut vor genommen hatte, mich vorm Festival intensiver mit den auftretenen Künstlern zu beschäftigen, dachte ich mir, es wäre eine gute Idee ein ganzes Tape extra für das Haldern zu mixen.

Hier ist es nun: Those Haldern Days.

Da das Festival trotz des ganzen Electro-Vormarsches der letzten Jahre seinen musikalischen Wurzeln im Großen und Ganzen treu geblieben ist (eine Ausnahme stellt wohl der Auftritt von Soulwax im Jahr 2000 dar), ist auch der vorliegene Mix naturgemäß ebenfalls eher unelektronisch.

Dem aufmerksamen Beat Control Leser bzw. Hörer werden dabei trotzdem ein paar Namen bekannt vorkommen, insbesondere Dear Reader , Little Boots und Grizzly Bear. Und allen voran die Isländer Hjaltalin, die nun bereits zum dritten Mal in Folge von mir in einem Tape verwendet wurden. Ihr Song Þú Komst Við Hjartað Í Mér ist dabei ein Cover von Páll Óskar, einer Art isländischem Robbie Williams, der nicht nur selber Musik macht sondern auch noch als DJ und Drag-Queen auftritt. Die Interpretation von Hjaltalin ist wirklich großartig und einer meiner Lieblingssongs der letzten Monate - wehe, sie spielen das nicht bei ihrem Haldern Auftritt!!!!

Wer das Original und das Cover direkt miteinander vergleichen will bekommt hier die Gelegenheit dazu:






Hier nun erst einmal die komplette Trackliste:

  • Noah And The Whale – Jocasta
  • Final Fantasy – This Is The Dream Of Win And Regine
  • Mumford And Sons – Hold On To What You Believe In
  • Andrew Bird – Fake Palindromes
  • Anna Ternheim – What Have I Done
  • The Maccabees – Love You Better
  • Broken Records – Lies
  • Port O'Brien – I Woke Up Today
  • Hjaltalin - Þú Komst Við Hjartað Í Mér
  • Blitzen Trapper – Furr
  • Paolo Nutini – Candy
  • Patrick Watson – Big Bird In A Small Cage
  • Dear Reader – The Same
  • Asaf Avidan And The Mojos – Small Change Girl
  • Grizzly Bear – Two Weeks
  • Jonathan Jeremiah – See It Doesn't Bother Me
  • Colin Munroe – Will I Stay
  • Little Boots – Stuck On Repeat
  • Loney, Dear – Distant Lights
  • The Irrepressibles – In This Shirt
  • Bon Iver – The Wolves (Act I And II)
  • Soap And Skin – The Sun

Der Anblick der Tracklist könnte dem vorhin bereits erwähnten aufmerksamen Leser/Hörer eine weitere Erinnerung wachrufen: Final Fantasys This Is The Dream Of Win And Regine ist genau die Hommage an DNTELs This Is The Dream Of Evan And Chan, die ich bei einem meiner ersten Mixtapes hier, Feature Me, ebenfalls angepriesen hatte. Nun konnte ich mir natürlich nicht die Gelegenheit nehmen lassen, es hier zu verwenden – obwohl ich dadurch Final Fantasy neueres Album vernachlässigen musste.
Ähnliches gilt für das neue, wunderschöne Album von Noah And The Whale, deren aktuelle Single Blue Skies ja bereits im letzten Tape von The Alphabet Pony, If You're Feeling Sinister, enthalten war. Jocasta hatte sich jedoch schon vor Wochen in mein Gehörgang gebrannt, und erschien mir zudem der ideale Opener für Those Haldern Days .

Ich könnte jetzt noch viel mehr zu den einzelnen Tracks schreiben, aber ich belasse es bei vier assoziativen Anmerkungen:

1. Colin Munroe kann ich schwer einordnen, klingt manchmal wie Jamie T, und in guten Momenten sogar wie Phoenix. Auf seiner Myspace-Seite kann man sich sein Album kostenfrei runterladen.
2. Asaf Avidan ist ein israelische Folk-Sänger, der mich stimmlich irgendwie an Janis Joplin erinnert.
3. Der Sänger von Blitzen Trapper wiederrum klingt so sehr nach Bob Dylan, dass ich beginnen würde an Reinkarnation zu glauben - wenn Bob Dylan bereits tot wäre. Ist er ja zum Glück nicht.
4. The Irrepresibles erinnern mich wiederum an Antony And The Johnsons, zumindest stark beim hier verwendeten Song In This Shirt. Dieser wurde für den Film The Forgotten Circus verwendet, aus dem auch dieser wunderschöne Clip stammt:



Those Haldern Days - by Johannes D. Täufer

Montag, 3. August 2009

copy&paste

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das cover habe ich dieses mal aus einem bild von kevin van aelst gebastelt. der hat einige sehr interessante sachen gemacht, wie ich finde. manche bilder muss man sich auch erst einmal in ruhe und groß ansehen, um den "twist" zu entdecken.

jetzt aber ohne viele weitere worte gleich schon einmal die tracklist inklusive downloadlink:

COPY&PASTE

01/Taken By Trees/Sweetness
02/Passion Pit/Little Secret
03/Clock Opera/Once And For All
04/Everything Everything/Photoshop Handsome
05/Hidden Cameras/In The NA
06/Plastic Operator/Copy And Paste
07/James Yuill/No Pins Allowed
08/Miike Snow/A Horse Is Not A Home
09/Zoot Woman/Saturation
10/Frankmusik/Done Done Done
11/Bag Raiders/Shooting Stars (Kris Menace Remix)
12/Bat For Lashes/Pearl's Dream
13/Florence & The Machine/Rabbit Heart (Leo Zero Remix)
14/Simian Mobile Disco/Cruel Intentions (feat. Beth Ditto)
15/Fagget Fairys/Feed The Horse
16/Major Lazer/Hold The Line
17/Amanda Blank/Make It Take It
18/Spiral Beach/Domino
19/The Clock Work Army/Can't Hold It Down
20/An Horse/Camp Out
21/Wild Beasts/All The King's Men
22/The XX/Basic Space

eigentlich könnte ich in diesem mix zu jedem einzelnen song eine menge schreiben, ich versuche aber, mich kurz zu halten.
insgesamt ist er mir sehr indie(-pop)-lastig geraten, was ja an sich alles andere als schlecht ist. es spiegelt wohl einfach meine derzeitigen präferenzen wieder. neben einigem neuen material alter freunde - zumindest von mir - wie hidden cameras, taken by trees, spiral beach oder auch zoot woman, gibt es hier zwei richtig gute remixe von großartigen songs. "rabbit heart" ist zur zeit mein lieblingssong auf "lungs", nicht zuletzt seit ich dieses video gesehen habe:



hach.

außerdem finden sich auf diesem mix auch nicht weniger als 5 acts, die auf dem melt! gespielt haben (leider habe ich die fagget fairys dort verpasst), insofern ist das auch ein kleiner rückblick auf das, womit ich mich die letzten wochen beschäftigt habe.

dazu sind mit "feed the horse" der angesprochenen fagget fairys und auch "hold the line" zwei songs dabei, die ich schon lange in einem mixtape verwenden wollte. bisher kam ich nie dazu, doch hier passen die beiden sehr gut, wie ich finde. zumal dann auch gleich amanda blank folgt, die zur zeit ziemlich gehypt wird. ob zu recht oder nicht, das mag ich noch nicht entscheiden.

gegen ende wird das tape dann sogar noch richtig rockig mit einem etwas älteren favourite von mir, "can't hold it down" von den leider mittlerweile aufgelösten clock work army. die haben nach der auflösung eine neue band gegründet, calico horse. deren neues album habe ich mir sogar gekauft, doch leider kommt es nicht an die qualität der "catalyst for change"-ep der alten formation heran. vielleicht wird das ja noch, ich habe jedenfalls noch hoffnung.

hoffnung habe ich ebenfalls, dass euch mein aktueller mix gefällt, und ihr vielleicht einen netten kommentar hinterlasst...