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Donnerstag, 23. Juni 2011

Fade Away


Musik zum Abtauchen, Wegdriften oder Verschwinden. Zum Seele baumeln und einfach mal fünfe Gerade sein lassen. Dieser sommerlich-leichte Mix bringt euch beschwingt durch die (hoffentlich) heiße Jahreszeit, ob auf dem Balkon oder im Park, in einer Hängematte oder (Karibik-) Strandbar.

Zutaten: Frisches Material von FM Belfast, Gonzales, Future Islands, und Tiger & Woods, die ich schon seit Monaten mal in einem Mix verwenden wollte. Dazu schöne Albumtracks von Austra, Fleet Foxes und Love Inks sowie tolle Coverversionen von Florence And The Machine (Buddy Holly), Ellie Goulding (The Knife), Bon Iver (Bonnie Raitt) und autoKratz (New Order).

Hier nun aber das wichtigste, der Download-Link:

Johannes D. Täufer – Fade Away

P.S. Wer gerne etwas mehr Hits hören will, kann sich gerne auch meinen Halbzeit 2011 mix bei Soundcloud anhören/runterladen:

Donnerstag, 5. Mai 2011

Teamwork


Teamwork findet sich auf dem neuesten Beat Control-Mixtape in unterschiedlichster Weise vor. Zum Beispiel durch prominente Stimmenverleiher wie Nancy Sinatra, die der verehrte Hörer am Anfang und Ende des Tapes zu hören bekommt. Und während natürlich jede Band letztlich Teamwork ist, so ist es doch bei den Bands die sich Club nennen noch augenscheinlicher - z.B. die von Nancy Sinatra besungenen Black Devil Disco Club, der Casio Social Club oder natürlich Two Door Cinema Club. Letztere werden auf Teamwork von niemand geringerem als RAC geremixt, die auch noch mit einem Remix von Foster The People vertreten sind. Wobei RAC keine bestimmte Person ist, sondern für "Remix Artist Collective" steht. Also schon wieder eine Form von Teamwork. Letztlich ist ja im Grunde auch jeder Remix eine Art Teamwork, eine Mischung aus Original und Rework, aus Interpret und Remixer.

Abgesehen von den angesprochenen Kollaborationen gibt es auf Teamwork aber auch glänzende Einzelleistungen, allen voran Jamie Woons Hit "Night Air". Aber auch hier dürften Kenner anmerken, dass das letztlich Teamwork zwischen Jamie Woon und seinem Produzenten, der Dubstep-Legende Burial ist.

Teamwork ist ein rein elektronisches Tape, das auch gut und gerne noch 30-45 Minuten länger hätte sein können bei so viel gutem Material - und so vielen tollen Kollaborationen. Aber so könnt ihr euch auch einfach schon auf die nächsten Tapes freuen.

Jetzt aber genug der Worte. Ab auf die Tanzfläche!

Samstag, 26. März 2011

Losing My Patience


Geduld ist bekanntlich eine Tugend. Fällt aber oft schwer. Am liebsten will man doch alles immer sofort haben. Ebenso schwer fällt es manchmal, sich zu entscheiden. Insbesondere, wenn es mal wieder so viele gute Musik gibt, die man gerne in seinem neuen Mixtape verwenden will. Aber da die Geduld mit mir selbst sich schnellen Schrittes dem Ende geneigt hat, habe ich nun ein paar harte Entscheidungen getroffen. Das Ergebnis, Losing My Patience, enthält nun einen bunten Strauß an musikalischen Leckereien - manche davon erst seit ein paar Tagen, andere dagegen schon seit Monaten stuck on repeat.

Auffällig ist, dass wieder eine Reihe von Feature-Artists mit dabei sind (wie schon bei meinem zweiten Beat Control Tape Feature Me!). So featuren The Knocks Alex Winston, Classixx haben Karl Dixon mit an Bord und die Teddybears teilen sich das Mikrofon mit – natürlich – Robyn. Und im namensgebenden Track von Shit Robot ist Hot Chip quasi gleich doppelt gefeatured –mit Alexis Taylor am Gesang und Hot Chip als Remixer. Weitere Highlights des Tapes sind das viel gepriesene The Look von Metronomy, Erlend Oye’s new Buddies Kakkmaddafakka (was lustigerweise der norwegische Begriff für Party Animals ist) sowie neues von unseren Lieblingen Noah And The Whale.

Jetzt hab ich eure Geduld aber genug auf die Folter gespannt, und wünsche euch viel Spaß mit

Losing My Patience – by Johannes D. Täufer

P.S. Das Foto stammt vom großartigen Blog fuckyouverymuch. In diese Sinne...

Dienstag, 22. Februar 2011

Dancing With The Devil


Mit dem Teufel zu tanzen ist natürlich gefährlich. Aber irgendwie auch aufregend. Wie alle gefährlichen Dinge auch aufregend sind. Als Teufelsmusik wurden gerade in den 60ern & 70ern Künstler "verteufelt", die die Sex, Drugs and Rock 'n' Roll Mentalität verkörperten. Der Band KISS z.B. wurde von den angeblich bibeltreuen Christen der "Spitzname" Knights In Satan's Service verpasst. Cat Stevens gehörte glaub ich auch zur Teufelsmusik, womit eigentlich alles gesagt ist. Aber vielleicht haben die Leute damals schon geahnt, das der gute Cat sich mal in Yusuf umbenennen wird.

Wie auch immer. Namensgeber für dieses Tape ist der neue Song von Wolf Gang, aber auch bei anderen Track lässt sich eine Verbindung zum teuflischen finden. Z.B. die neuen Singles von The Strokes und Breakbot, Under Cover Of Darkness und Shades Of Black. Schwarz ist ja bekanntlich die Farbe des Teufels, und Prince of Darkness einer seiner Spitznamen. Marina And The Diamonds beginnen ihre neue Single Sex, Yeah mit den teuflischen Worten: "Sex, Sex, Sex, Sex, Sex, Sex, Sex, Sex, Yeah!" und fordern uns am Ende auf to "question good and question bad". Und letztlich kann man auch in Antony Hegarty's neuester Disco Kolloboration mit den New Yorkern Riot Grrrls von MEN ein wenig Teufelhaftes entdecken, denn Antony besingt in Who Am I To Feel So Free? die Freiheit, das Freigeistertum und die Abkehr von gesellschaftlichen Normen.

Nun aber genug der teuflischen Assoziationen. Wer mehr zu dem Theme hören möchte, dem empfehle ich Die Drei ??? Folgen 21 (Die Drei ??? und der tanzende Teufel) und 81 (Die Drei ??? und die Musik des Teufels). Und natürlich

Dancing With The Devil - von Johannes. D. Teufel.

Dienstag, 18. Januar 2011

I Need A Dollar



Geld ist wohl des Menschen liebstes leidiges Thema. Jeder braucht es, keiner kann ohne. Es regiert angeblich die Welt und soll Freundschaften überleben.

Zum Glück gibts aber auch noch Sachen kostenlos, zum Beispiel die Mixtapes hier bei Beat Control. Dieses mal mit: I Need A Dollar, benannt nach dem gleichnamigen Stück von Aloe Blacc, dass sich natürlich auf dem Tape wiederfindet und dessen Erfolg die fiskalen Bedürfnisse von Mr. Blacc vermutlich hat stillen können. Ebenfalls mit dabei sind die musikalischen Besserverdiener Ellie Golding, Lykke Li, Yeah Yeah Yeahs und David Bowie.

Jetzt aber viel Spaß mit:
I Need A Dollar - by Johannes D. Täufer

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Sleeping Lessons



Manchmal wünscht man sich, dass auch Menschen Winterschlaf hielten. Dafür gäbe es hier die passende Musik. Auf mehr Kommentare muss aufgrund von eingefrorenen Fingern und Gehirnzellen leider verzichtet werde. Ich wünsche euch einfach viel Spaß mit

Sleeping Lessons - by Johannes D. Täufer

Freitag, 22. Oktober 2010

Like It's 1999



1999. Das war das Jahr des Euros, des Kosovo-Kriegs und des Columbine Massakers. Britney Spears schaffte es zum ersten mal in die Charts, Monika Lewinsky in den Zeugenstand des US-Senats und Angela Merkel an die Spitze der CDU. Die Welt hielt den Atem an bei der Jahrhundert-Sonnenfinsternis im August (siehe Tracklist) sowie dank digitaler Weltuntergangsbefürchtungen noch mal an Silvester.Was das alles mit dem neuesten Beat-Control-Tape zu tun hat? Eigentlich gar nichts. Außer, dass vier der Tracks tatsächlich ursprünglich aus den 90ern stammen und der Titel des Tapes, „Like It’s 1999“ natürlich eine Zitat aus 1999 von Prince ist.




Ein tatsächliches 90er-Jahre-Tape bleibt euren Ohren erspart – vorerst. Vielmehr findet sich auf Like It's 1999 richtig viel neue Musik. Zum Beispiel die neue Singles von Robyn und Belle And Sebastian, neue Remixe von Arcade Fire und The Temper Trap sowie Neues von The Hundred In The Hands, Bad Raiders und Kids of 88. Außerdem mit dabei: meine neuen Lieblinge, Isbells, sowie unser aller Langzeit-Lieblinge Florence And the Machine und The xx.

Besonders hervorherben möchte ich noch die ersten beiden Tracks. Zum einem Underage von The Hidden Cameras, denn die spielen am 5. November auf dem Mis-Shapes Jubiläum im Molotow. Und No Enemies von Holcombe Waller, dass schon seit Jahren zu meinen Favoriten gehört und nun endlich auch auf einem Tape vertreten ist.

Nun aber viel Spaß mit
Like It's 1999 - by Johannes D. Täufer

Montag, 20. September 2010

I Got The Beat




You know I do! Singt Beth Ditto auf Vertical Rhythm, das auf dem neuesten Beat-Control Mixtape im DWNTOWN Remix vertreten ist. Insgesamt mal wieder ein sowohl Remix- als auch Beat-lastiges Tape. Quasi I Can Disco Reloaded, ebenfalls im Anschluß an meinen Mix zum Haldern Pop Festival.

Beinahe wäre es auch ein reines Electro-Tape geworden, aber dann habe ich es doch nicht übers Herz gebracht, einige unelektronische Stücke nicht zu verwenden. Zum einen zwei Coverversionen von Outkast und Bruce Springsteen, aber vor allem The Tallest Man On Earth, meinem momentanen Lieblings-Schweden. Sowohl ebenfalls aus Schweden, als auch eine unsere absoluten Lieblinge ist natürlich Robyn, die hier mit Love Kills vertreten ist. Und es gibt noch einen Bezug zu Schweden: Owen Pallet scheinen es die schwedischen Männer angetan zu haben, heisst doch seine neueste EP A Swedish Love Story. Owen konnten 2/3 der Beat-Control-Redaktion vor wenigen Wochen als Vorband vor – sowie als Violinist von – Arcade Fire genießen. Arcade Fire’s We Used To Wait For It wiederum ist hier im Tronik Youth Remix vertreten.

Wobei wir wieder beim elektronischen Teil dieses Tapes wären. Mit dabei auch die norwegischen Disco-Könige Lindstøm und Todd Terje. Der eine hat die Chemical Brothers geremixt, der andere hat eine neue, beswingte Version seines Hits Eurodans eingespielt. Dazu warten neben ein paar anderen alten Bekannten auch noch ganz große Namen sowie völlig Neues auf euch. Lasst euch überraschen.

You Got The Beat! Now you do!


Und hier noch mal der Download-Link:

Johannes D. Täufer – I Got The Beat

Montag, 9. August 2010

Haldern Pop Revisited



Wie bereits mehrfach angekündigt, gibt es nun mein Spezial-Tape zum Haldern Pop Festival. Bereits seit 2001 fahre ich an dieses kleine, beschauliche Festival am Niederrhein, nicht unweit meiner Heimatstadt. In diesem Jahr wird die komplette Beat-Control-Redaktion mit dabei sein, was sicher daran liegt, dass eine ganze Reihe von Beat-Control-Lieblingen im Lineup vertreten sind, allen voran Beirut und Beach House, die jeweils bereits acht(!) mal auf Mixtapes vertreten waren. Aber auch Künstler wie The National, Yeasayer, Delphic, Blood Red Shoes, The Tallest Man On Earth, Fanfarlo, Everthing Everything, Post War Years, Villagers, Isbells, Sophie Hunger, Rox, I Blame Coco und Laura Marling waren schon mindestens einmal bei Beat Control gefeatured. Um aber auch ein paar neue, noch nicht bei Beat Control verwendete Musik vorstellen zu können, haben es leider nicht alle der genannten Bands aufs Tape geschafft.
Am meisten freue ich mich auf den Auftritt von Beirut, die bereits im letzten Jahr hoch gehandelt wurden als möglicher Headliner. Da sie am Tag vor dem 2009er Haldern Pop Festival im benachbarten Köln ein Konzert in der dortigen Philarmonie gespielt haben, war ich fest davon ausgegangen dass sie anschließend einen Abstecher zum Niederrhein machen, allein schon um dort ihren Song „Rhineland (Heartland)“ zum besten zu geben. Das holen sie jetzt in diesem Jahr nach.
Von den eher neueren Bands freue ich mich dagegen am meisten auf The Villagers, The Tallest Man On Earth, Laura Marling und Mumford & Sons. Die beiden letzteren kennen sich bestens (siehe Video), und werden sich ja vielleicht gegenseitig auf der Bühen zum gemeinsamen Musizieren besuchen.

Nun aber viel Spaß mit Haldern Pop Revisited


Hier ein zwei Jahre alter Live-Mitschnitt von der damals erst 18-jährigen Laura Marling. Der junge Mann an der Ukulele hat in der Zwischenzeit die Band Mumford&Sons gegründet, die je quasi der Junior-Headliner des Haldern sind.

Sonntag, 4. Juli 2010

The Times They Are A Changin'



Hier ist es nun: Das erste Beat-Control Mixtape aus Berlin. Die meisten der Lieder haben sich nun schon eine ganze Weile in meinem Gehörgang festgesetzt. Aber weil meine beiden letzten Mixe Themen-Tapes waren, habe ich sie erst jetzt auch endlich mal verwenden können.

Dass dieses Tape nun keinem bestimmten Thema gewidmet ist, merkt man allein schon daran, dass sich hauptsächlich alte Bekannte darauf wieder finden. Von "Change" also keine Spur. Trotzdem gibts auf dem Tape ein paar Bands, die bisher noch nicht bei Beat-Control vertreten waren: The Isbells, The Cinematics, Hurts, Magic Bullets, Shy Child und The Roots. Letztere zählen aber nicht wirklich, zum einem weil sie natürlich keinesfalls eine Neuentdeckung sind, und zum anderen weil niemand geringeres als Joanna Newsom auf dem Stück mitsingt. Und die kennen wir natürlich alle.

Nachdem meine letzten Tapes auch alle etwas unelektronisch waren, und es bereits Rückmeldungen gab dass sich dies mal wieder ändern soll, befindet sich auf The Times They Are A-Changin' nun ein kleiner halbstündiger Elektro-Pop Exkurs. Die ganz und gar nicht elektronischen, sondern eher an Bon Iver erinnerden The Isbells spielen auf dem diesjährigen Haldern Pop Festival und werden daher auch auf meinem nächsten Mix-Tape zu finden sein, dass sich wieder rund um das kleine Festival am Niederrhein drehen wird.

Nun aber viel Spaß mit: The Times They Are A-Changin'

Dienstag, 1. Juni 2010

Undercover



Ein Freundin bat mich neulich, mal wieder ein reines Cover-Tape zu machen, und natürlich war es nicht schwer mich von der Idee zu überzeugen. Schließlich bin ich, das dürfte allen klar sein, ein großer Fan von Coverversionen. Bei einem groben Blick auf die Tracklisten aller Beat-Control Mixtapes habe ich allein schon 79 Neuinterpretationen gezählt, und 67 davon befanden sich auf meinen Tapes. (Die meisten natürlich auf meinem ersten Cover-Tape: Cover Me!) Bestimmt habe ich sogar noch welche übersehen. Nun kommen dank des neuesten Mixtapes noch 23 weitere hinzu!
Die besten Coverversionen sind meiner Meinung nach die, die einen Song in ein anderes Licht rücken. Die z.B. eine poppige Nummer folkig einspielen, oder umgekehrt, und dadurch ein Lied von einer anderen Seite zeigen. Besonders gut funktioniert dies, wenn von vornherein eine gewisse Diskrepanz zwischen dem Cover- und Original-Interpreten herrscht. Wenn zum Beispiel der vollbärtige Folk-Newcomer William Fitzsimmons fröhlich-ironisch „I kissed a girl and I liked it“ trällert, oder wenn Ryan Adams nur mit seiner Akustikgitarre bewaffnet verschmitzt ins Mikrofon „like a virgin, touched for the very first time“ haucht. Und dann auch noch: “gonna give you all my love, boy!“. Wenn dagegen La Roux von Kelis gecovert wird, ist die Diskrepanz schon geringer. Nichtsdestotrotz kann das Ergebnis, wie in diesem Fall, sehr überzeugend sein.
Auf Undercover herrscht eindeutig ein 80er-Überschuss: 11 der 23 Lieder haben ihre Wurzeln in diesem Jahrzehnt. Nur vier dagegen sind halbwegs aktueller Natur und stammen im Original von Künstlern wie Justin Timberlake oder den Cold War Kids sowie die bereits erwähnten Interpretationen von La Roux und Katy Perry. 3 der Coverversionen sind auch schon etwas älter. Janis Joplins Piece Of My Heart und Nina Simones Feeling Good sind dabei gleichzeitig auch wohl die bekanntesten Versionen dieser Stücke, bei denen sogar kaum jemand das Original kennen wird. Bei Feeling Good dürfte das daran liegen, dass das Stück ursprünglich aus dem Musical „Roar of the Greasepaint – The Smell of the Crowd“ aus dem Jahre 1965 stammt und Simone bereits im gleichen Jahr ihre Version rausgebracht hat. Ebenfalls aus einem Musical stammt Wig In A Box, hier von der 24-köpfigen, texanischen Band The Polyphonic Spree besungen, und zwar aus John Mitchell Camerons „Hedwig And The Angry Inch“. You're The One That I Want stammt natürlich vom Soundtrack von "Grease", allerdings wurde es extra für die Filmversion mit John Travolta & Olivia Newton-John geschrieben und war noch nicht in der Musical-Version zu hören.
Last but not least handelt es sich bei Nirvanas Cover von The Man Who Sold The World natürlich auch um ein Stück Liedkunst der älteren Art, das auf dem Album MTV Unplugged In New York zu finden ist. Aber: Es wurde gar nicht 100% unplugged gespielt, vielmehr war Kurt Cobains Akkustikgitarre sowohl an einen Verstärker als auch an Effektgeräte angeschlossen und diese sorgfältig versteckt. Auf The Man Who Sold The World kann man das auch sehr gut hören. Das Album zeichnet sich dadurch aus, dass die Setlist im Gegensatz zu allen anderen MTV-Unplugged Sessions fast ausschließlich aus Coverversionen und unbekannteren Nirvana Songs bestand. Hier hätten genauso gut auch die großartigen Interpretationen von Lake Of Fire> oder Where Did You Sleep Last Night? vertreten sein können. Nach Where Did You Sleep Last Night?, das der letzte Song des Auftritts war, waren die MTV-Produzenten - obwohl ursprünglich verärgert über den Mangel an "Hits" - so begeistert, dass sie unbedingt noch eine Zugabe aufnehmen wollten. Doch die Band weigerte sich, weil Cobain der Meinung war, dass er die Qualität des just performten Songs niemals würde toppen können. Der Rest ist Geschichte.


Jetzt aber genug der Rede, und viel Spaß mit

Undercover– by Johannes D. Täufer
Foto: kallejipp / photocase.com

Montag, 3. Mai 2010

Places To Be



or not to be?

Das neueste Mixtape auf Beat-Control, Places To Be, ist eine Zusammenstellung von Tracks, die geografischen Orten gewidmet sind. Quasi eine kombinierte Musik- und Erdkundestunde. Bei den meisten Stücken handelt es sich dabei um Hommages an Städte, wobei Paris und New York am häufigsten vertreten sind (wer hätte es anders erwartet?). Aber auch Landschaften (Normandie), Straßen (Wohlwill Straße) oder Haltestellen (Landungsbrücken Raus) haben einen Platz im Tape gefunden. Der nach wie vor schönste Place To Be, das Zuhause, wird auch besungen, in diesem Fall von She & Him, die sich gegen LCD Soundsystems gleichnamigen Track durchgesetzt haben. Und viele andere Lieder, die ebenfalls von Städten oder Ländern handeln, wurden ja bereits auf Beat Control gefeatured, so dass mir die Auswahl deutlich leichter viel – aber immer noch schwer. Wenn ich auch noch großartige Songs wie z.B. Mykonos, Norway, Reykjavic oder Australia hätte unterbringen wollen, wäre dies wohl das erste Doppel-Mixtape geworden.

Neben vielen Stücken fortgeschritteneren Alters befinden sich auf Places To Be aber auch eine Handvoll brandaktueller Songs, wie zum Beispiel Miami von den Foals, Paris von Kate Nash, England von The National und nicht zuletzt das bereits angesprochene Home von She & Him. Deren großartiges Konzert letzte Woche in Berlin, dass 2/3 der Beat-Control-Redaktion genießen durften, hat u.a. den Ausschlag gegeben, dieses Tape schon jetzt zu posten. Ursprünglich wollte ich damit bis zu dem Zeitpunkt warten, an dem feststeht, ob es mich selbst geografisch in andere Breitengrade verschlägt. Da das aber noch dauern kann, gibt’s das Tape schon jetzt.

Jetzt hab ich aber genug palavert, und wünsche euch viel Spaß mit

Places To Be – by Johannes D. Täufer

Sonntag, 4. April 2010

A Sunday Smile



Das neueste Tape hier auf Beat Control ist einer jahrtausendealten Tradition gewidmet, dem Sonntag. Ob er nun eine Erfindung des christlichen Gottes ist, der ja angeblich nach sechs langen, harten Tagen der Welterschaffung am siebten Tag geruht hat, oder doch eher von den alten Babylonier und Ägyptern stammt, die an diesem Tag der Sonne, bzw. dem Sonnengott gehuldigt haben: Schön, dass es ihn gibt!

Sonntage können für viele schöne Dinge genutzt werden, zu denen sich in der restlichen Woche nicht immer Zeit findet. Sei es nun ausschlafen oder spazierengehen, brunchen oder grillen, faulenzen oder aufräumen. Oder eben ein neues Tape mixen. Da ich ein paar der anderen Dinge heute auch noch „erledigen“ möchte, werde ich gar nicht mehr viel zu dem Tape schreiben.

Neben zwingenden, bereits jahre- oder gar jahrzentealten Sonntags-Songs finden sich auf diesem Mix auch sonst ein paar musikalische Juwelen fortgeschrittenen Alters wieder. Aktueller sind dagegen die Tracks u.a. von den Foals, Tokyo Police Club oder The National.


Nun aber viel Spaß mit

A Sunday Smile,

und habt noch einen schönen Sonntag.


P.S.: Die Version vom titelgebenden A Sunday Smile stammt von einer Art Wohnzimmerkonzert von Beirut, dass sie für die Reihe Soirée De Poche gegeben haben



Beirut - Sundey Smile from Valentin on Vimeo.

Sonntag, 14. März 2010

Needs & Wants



Oft will man ja Dinge, die man gar nicht braucht. Und manchmal braucht man Dinge, die man gar nicht will. Bevor ich jetzt aber in die Tiefen der Hobby-Psychologie abtauche, schreibe ich lieber etwas über das neueste von inzwischen 47 Mixtapes, die in dem 53-wöchigen Bestehen von Beat-Control gepostet worden sind. Ein sehr guter Schnitt, wie ich finde.

Verglichen mit meinen vorherigen Tapes wird Needs & Wands mehr von einer ruhigen, getragenen Stimmung geprägt. Zum einen liegt das natürlich daran, dass beinahe die Hälfte der Songs nun einmal eher ruhig sind, wie zum Beispiel das Opener-Trio Asaf Avidan And The Mojos, Angus And Julia Stone und The Lighthouse And The Whaler. Allerdings haben auch die ebenfalls vertretenen Hits, wie ich finde, bei aller Tanztauglichkeit auch einen kleinen melancholischen Beigeschmack.

Ein wenig elektronisch wird es im Mittelteil. Grafton Primary, der „Koch“ aus I Can Disco, singt diesmal über Farben. Hey Champ remixen Priors' What You Need, das im Original bereits auf The Alphabet Ponys Take A Walk zu hören war. Ebenfalls erneut vertreten ist Goldfrapps Rocket (siehe:Instructions For Dancing), diesmal im RichardX One Zero Remix. What Kind Of Breeze Do You Blow? haben sich nach The xx's Night Time (Autumn's Breeze) und Rule My World von den Kings Of Convience (Faith And Fear) diesmal nun Delphics Doubt angenommen, dessen Original wiederum auf Arrows In The Dark zu finden ist. Gui Boratto, dem wir den tollen Remix von Massive Attack's Paradise Circus (Il Silenzio Dell'Oro) verdanken, ist auf Needs & Wands nun mit einem eigenen Stück vertreten, Azzurra.

Der angesprochene Paradise Circus wird bekanntlich von der großartigen Hope Sandoval besungen, die vor ihrer Solo-Karriere in den Neunzigern mit der Band Mazzy Star bekannt geworden ist. Das ich deren 1993er Album So Tonight That I Might See in den letzten Wochen für mich wieder entdeckt habe, und dann auch beim Stöbern im Plattenladen über die besagte Scheibe gestolpert bin, war für mich Grund genug sie mit aufs Tape zu nehmen.

Laura Marling, die auf Needs & Wands über einen Blackberry Stone singt, war dagegen vor ihrer Solo-Zeit Mitbegründerin von Noah And The Whale. Broken Bells wiederum ist das neue Projekt von James Mercer, seines Zeichen Sänger von The Shins, und Danger Mouse, den die meisten vor allem über seine Band Gnarls Barkley kennen dürfte. Der wünscherschöne Song The Mall And Misery ist nun bereits zum zweiten Mal auf einem Beat-Control Tape vertreten. Er war bereits auf The Alphabet Ponys letztem Mix, Getting High At Momma's Place, zu hören, allerdings wurde er dort aufgrund eines fehlerhaften Album-Leaks fälscherlicherweise mit October betitelt. Nun noch mal mit richtigem Namen.

Last but not least covert Paolo Nutini Wake Up von Arcade Fire, von denen wir in diesem Jahr hoffentlich auch noch einiges zu hören bekommen.


Nun aber viel Spaß mit


Needs & Wands – by Johannes D. Täufer


Donnerstag, 18. Februar 2010

Il Silenzio Dell'Oro



Der Name dieses Tapes leitet sich von zwei darauf enthaltenen Stücken ab. Und zwar von Seneca's Silence vom neuen Get Well Soon Album Vexations sowie Ennio Morricones L'Estasi Dell'Oro. Letzteres stammt aus Sergio Leones Filmklassiker The Good, the Bad and the Ugly aus dem Jahre 1966, der von Quentin Tarentino als best-directed movie of all time bezeichnet worden ist. Er gehört mit A Fistful of Dollars und For A Few Dollars More zu Leones sogenannter Dollartrilogie, in denen jeweils Clint Eastwood die Hauptrolle spielt.

Nun aber weg von der Filmgeschichte hin zur musikalischen Seite von Il Silenzio Dell'Oro. Neben dem bereits angesprochenen neuen Get Well Soon Track enthält diese Tape auch Stücke von den neuen Alben von Two Door Cinema Club, Marina And The Diamonds, Shout Out Louds, Hot Chip, Massive Attack und Peter Gabriel. Mr Gabriel war ja bereits auf Martha Haris letzten Tape mit einem wunderschönen Cover des Magnetic Fields Songs A Book Of Love vertreten. Dass Peter Gabriel auf diesem Tape ebenfalls mit einer Neuinterpretation (Flume von Bon Iver) aufwartet, ist alles andere als Zufall – schließlich besteht sein neues Album ausschließlich aus Coverversionen. Neben den bereits angesprochenen Liedern finden sich u.a. Neuinterpretationen von Regina Spektor, Arcade Fire und Radiohead sowie von ein paar älteren Herrschaften (David Bowie, Lou Reed, Neil Young, Paul Simon). Auch wenn ich noch nicht in das Album reinhören konnte wird sicher einiges Hörenswertes dabei sein. Schließlich hat Peter Gabriel spätestens mit dem Cover vom Vampire Weekend Song Cape Cod Kwassa Kwassa (siehe Feature Me) bewiesen, dass er enorme Cover-Qualitäten hat.

Und ja, natürlich finden sich auf Il Silenzio Dell'Oro noch mehr Coverversionen. Aber lasst euch doch einfach überraschen. Und jetzt viel Spaß mit

Il Silenzio Dell'Oro – by Johannes D. Täufer




Donnerstag, 21. Januar 2010

A Warning Sign



Mir fällt es irgendwie schwer, etwas zu diesem Tape zu schreiben. Das liegt vielleicht daran, dass ich mich diesmal recht schwer getan habe mit dem roten Faden dieses Mixes. Mit anderen Worten: Es ist etwas chaotisch. Kommt mir zumindest so vor. Aber manchmal muss das wohl sein. Und bekanntlich schmecken oft die Gerichte am besten, die aus einer dem Zufall verschuldeten Auswahl von Resten bestehen.

A Warning Sign enthält sowohl neue Sachen als auch einige Tracks von Alben, die bereits im vergangenen Jahr erschienen sind, wie zum Beispiel Neko Case oder Thao With The Get Down Stay Down. Letztere konnten 2/3 der Beat-Control-Redaktion gestern im Grünen Jäger for free genießen. Ein anderes, tolles Konzert, nämlich das von Kevin Devine im Dezember in der Astra Stube, hat mich veranlasst, ihn auch mal hier auf Beat Control zu featuren. Dabei hab ich mich mit No Time Flat für ein sehr altes Stück – und damit gegen das neue Album – entschieden. Find ich einfach schöner. Und an aktuellen Sachen mangelt es dem Mix nun wirklich nicht, dank neuer Tracks von zum Beispiel Hot Chip, Vampire Weekend, The Album Leaf, The Knife und Badly Drawn Boy.

Dazu kommt dann noch eine Prise Electronika, hauptsächlich bestehend aus Remixen von dem Beat-Control-Hörer äußerst bekannten Bands wie Passion Pit oder Cut Copy. Als Sahnehäubchen obendrauf gibt es vier Neuinterpretationen. Bei den gecoverten Künstlern handelt es sich um Joanna Newsom, Justice, Talking Heads und Bon Iver, wobei sich beim letzteren Justin Vernon quasi selbst neuinterpretiert – mit tatkräftiger Unterstützung der Eau Claire Memorial Jazz Band.

Eine mehr als bunte Mischung also. You have been warned!



Hier noch mal der Download-Link:

Johannes D. Täufer – A Warning Sign


P.S. Ich dachte mir, ich poste hier auch mal ein paar Hamburger Konzerttermine von im Mix enthaltenden Bands:

Local Natives 28. Januar im Molotow
Vampire Weekend, 21. Februar im Uebel&Gefährlich
La Roux, 22. Februar in der Großen Freiheit 36
Kevin Devine 24. Februar im Uebel&Gefährlich
Hot Chip 11.03. im Uebel&Gefährlich
The Album Leaf 12.03. im Knust


Mittwoch, 16. Dezember 2009

Bon Hiver



Der Name dieses Tapes bezieht sich sowohl auf den bald offiziell beginnenden Winter, als auch auf die Band Bon Iver, deren Song Creature Fear den krönenden Abschluss dieses Tapes bildet. Hinter Bon Iver versteckt sich im Grunde nur Justin Vernon. Den hatte das Schicksal vor ein paar Jahren gleich dreifach getroffen: Beziehung zerbrochen, Band aufgelöst und Pfeiffersches Drüsenfieber. Weil er dank der Krankenhauskosten obendrein auch noch finanziell angeschlagen war, zog er notgedrungen in die leer stehende Waldhütte seines Vaters. Dort, mitten in den riesigen Wäldern von Wisconsin, verbrachte er den kalten Winter damit, neue Songs zu schreiben. So entstand dann der Name seiner neuen Band, der sich natürlich vom französischen Bon Hiver, also guter Winter, ableitet. Wollen wir hoffen, dass der nun kommende Winter auch gut wird, für uns alle.

Der Opener des Tapes ist auch der Opener von Locas In Love's Album Winter, welches sie bereits im letzten Winter veröffentlichten und das sich gänzlich der kalten Jahreszeit widmet. Das vorliegende Tape stellt dagegen weniger ein Winter-Themen-Tape dar. Das merkt man schon daran, dass von einigen der vertretenen Künstlern zwar winter- oder weihnachtliche Songs existieren, diese aber hier nicht verwendet worden sind. Ho Ho Ho von Lightning Dust, und Driving Home For Christmas von Me And The Horse I Rode On, beschäftigen sich dagegen auch inhaltlich mit dem Thema Winter / Weihnachten.

Hier nun erst einmal die komplette Trackliste von Bon Hiver:
  • Locas In Love - Packeis
  • Eels - Little Bird
  • William Fitzsimmons (feat. Choir) - You Still Hurt Me
  • Gigi (feat. Karl Blau) - The Old Graveyard
  • Tigercity - Ancient Lover (French Horn Rebellion Remix)
  • FM BELFAST - Synthia
  • Dangerous Muse - I Want It All
  • Wolf Gang - The King And All Of His Men (Totally Enormous Extinct Dinosaurs Remix)
  • Totally Enormous Extinct Dinosaurs - Moon Hits The Mirrorball
  • Scott Hardkiss - You're The Star (Kris Menace Remix)
  • Bag Raiders - Shooting Stars (Cassian Remix)
  • Yeahsayer - Ampling Up (Memory Tapes Remix)
  • Holly Miranda - Forest Green Oh Green
  • Savoy Grand - Fourcandles
  • Jónsi - Boy Lilikoi
  • Matt & Kim - Daylight
  • Shout Out Louds - Walls
  • Au Revoir Simone - Shadows
  • Lightning Dust - Ho Ho Ho
  • Get Well Soon - 5 Steps / 7 Swords
  • Me And The Horse I Rode On - Driving Home For Christmas
  • Jay Farrar And Benjamin Gibbard - One Fast Move Or I'm Gone
  • Bon Iver - Creature Fear

Auch dieses Tape beinhaltet Vorboten von Alben, die im Jahr 2010 erscheinen wird und die der ein oder andere bereits sehnsüchtig erwarten dürfte. Allen voran gilt dies wohl für Vexations, das neue Album von Get Well Soon, die neben ihrem großartigen Debüt-Album Rest Now Wary Head, You Will Get Well Soon ja im letzten Jahr auch eine Art Winter-EP namens Songs Against Glaciation veröffentlicht haben. Der hier im Tape vertretene Song 5 Steps / 7 Swords lässt darauf hoffen, dass das zweite Langspiel-Album den wohl immensen Erwartungen halbwegs gerecht werden kann.

Ähnliches gilt für zwei skandinavische Künstler. Zum einem die Shout Out Louds, die nach zwei tollen Alben nun wohl noch höheren Ansprüchen gerecht werden müssen. Zum anderen der Isländer Jónsi, an den als Sänger und Gitarristen der einzigartigen Sigur Rós wohl besonders hohe Erwartungen gerichtet sind. Weder Walls noch Boy Lilikoi geben mir dabei Anlass zu der Sorge, dass die Hörerschaft enttäuscht werden könnte.

Weniger hohe Erwartungen hatte ich dagegen an das neue Album der amerikanischen Eels, auch wenn sie lange Zeit zu meinen Favouriten zählten. Ihr Debutalbum Beautiful Freak dürfte wohl mit zu meinen am häufigsten gehörten Alben während der Schulzeit gehören. In den letzten Jahren war ich dagegen auf Albumlänge immer recht enttäuscht und fand immer nur ein oder zwei Songs gut. Ob das für das neue Album End Times ebenfalls gilt, bleibt abzuwarten. Der Song Little Bird gefällt mir auf jeden Fall schon mal sehr gut.

Noch drei Anmerkungen:

1. William Fitzsimmons gehört zu den Künstlern, die ich mal wieder erst nach ihrem Auftritt beim Haldern Pop Festival für mich entdeckt habe – obwohl ich dies ja gerade durch das Erstellen von Those Haldern Days verhindern wollte.

2. Ganz aufmerksamen Hörer wird sicher aufgefallen sein, dass ich gerne mal einen Hiddentrack in meine Tapes einbaue, so geschehen bei Feature Me! (The Beatles feat. Eric Clapton – While My Guitar Gently Weeps), Cover Me! (Ryan Adams – Wonderwall (live)), About The Moon (Heinz Rühmann – Unser Lied) und zuletzt bei La Nuit (Beirut – Carousels). Auf diesem Tape befindet sich wieder ein Hiddentrack, jedoch ein versteckter. Also quasi ein doppelter Hiddentrack.

3. Noch lieber baue ich natürlich Coverversionen in meine Mixe ein. Das vorliegende Tape ist jedoch das erste meiner auf Beat Control geposteten Tape OHNE Cover. Zum Ausgleich poste ich daher nun dieses Video – auch wenn es visuell recht langweilig ist – musikalisch jedoch ein Hit. Und auch textlich nicht ganz unpassend zum Bon Hiver:

Lay a whisper on my pillow
Leave the winter on the ground





Nun aber viel Spaß mit:

Bon Hiver – von Johannes D. Täufer

Montag, 16. November 2009

La Nuit



Der Opener dieses Tapes, La Superbe, ist ebenfalls Opener des frisch erschienen, neuen Albums von Benjamin Biolay (das ebenfalls La Superbe heisst). Ich war mir zuerst nicht ganz sicher, ob sich der Track als Einstieg in ein Mixtape eignet, oder ob er nicht etwas zu „wuchtig“ ist – vor allem außerhalb des Album-Kontext. Ich habe mich dann aber – offensichtlich – doch dafür entschieden und hoffe, dass euch der Track ebenso gefällt. Das gesamte Album ist sehr empfehlenswert, was ja auch bereits die Tatsache belegt, dass auf vorliegenden Tape ausnahmsweise gleich zwei Stücke vertreten sind.

Viel mehr will ich auch gar nicht mehr zu dem Tape sagen, es enthält ja größtenteils Remixe oder Cover von der Beat-Control-Hörerschaft sehr bekannten Acts und Songs. Hervorheben möchte ich nur kurz die Australier Miami Horror. Deren Remixe und wenige Eigenproduktionen haben mir zwar schon immer gut gefallen (siehe I Can Disco), jedoch finde ich, dass sie mit ihrer neuen Single Sometimes noch eine Schippe drauf gelegt haben – und nun stärker denn je an ihre Landsmännern von Cut Copy erinnern.

So, nun viel Spaß mit dem neuen Tape.


ACHTUNG: Wegen einer Copyright-Beschwerde mussten wir diesen Eintrag vorrüber gehend löschen, und haben ihn nun neu reingestellt. Die Datei ist nun passwort-geschützt. Bei Interesse einfach kurz melden.