Donnerstag, 30. September 2010
Our Queer Lives
Montag, 20. September 2010
I Got The Beat
Beinahe wäre es auch ein reines Electro-Tape geworden, aber dann habe ich es doch nicht übers Herz gebracht, einige unelektronische Stücke nicht zu verwenden. Zum einen zwei Coverversionen von Outkast und Bruce Springsteen, aber vor allem The Tallest Man On Earth, meinem momentanen Lieblings-Schweden. Sowohl ebenfalls aus Schweden, als auch eine unsere absoluten Lieblinge ist natürlich Robyn, die hier mit Love Kills vertreten ist. Und es gibt noch einen Bezug zu Schweden: Owen Pallet scheinen es die schwedischen Männer angetan zu haben, heisst doch seine neueste EP A Swedish Love Story. Owen konnten 2/3 der Beat-Control-Redaktion vor wenigen Wochen als Vorband vor – sowie als Violinist von – Arcade Fire genießen. Arcade Fire’s We Used To Wait For It wiederum ist hier im Tronik Youth Remix vertreten.
Wobei wir wieder beim elektronischen Teil dieses Tapes wären. Mit dabei auch die norwegischen Disco-Könige Lindstøm und Todd Terje. Der eine hat die Chemical Brothers geremixt, der andere hat eine neue, beswingte Version seines Hits Eurodans eingespielt. Dazu warten neben ein paar anderen alten Bekannten auch noch ganz große Namen sowie völlig Neues auf euch. Lasst euch überraschen.
You Got The Beat! Now you do!
Und hier noch mal der Download-Link:
Johannes D. Täufer – I Got The Beat
Donnerstag, 9. September 2010
Lonely At The Top

It sure is lonely at the top. Wer könnte das besser wissen als Robyn. Mit ihren beiden EPs "Body Talk Pt. 1" und "Body Talk Pt. 2" erntet sie nicht nur unsere unübersehbare Verehrung und uneingeschränktes Kritikerlob, sondern endlich auch kommerziellen Erfolg. Wie sie heute selbst bei Twitter vermeldete, stieg "Pt. 2" gleich 2 Tage nach Erscheinen bis auf Platz 6 der US iTunes-Charts. Tendenz steigend, würde ich hoffen. In Deutschland erscheint die EP übrigens am 10.09. Der auf diesem Mix in der Acoustic Version vertretene Track "Indestructible" wird sich dann vermutlich in einer Dancefloor-affineren Version auf "Body Talk Pt 3" wieder finden, das ebenfalls noch dieses Jahr erscheinen soll. Es ist kaum vorzustellen, wie gut, diese 3. EP werden wird. Ebenso wenig vorstellbar ist es, dass Robyns endgültiger Aufstieg in den Pop-Olymp noch lange auf sich warten lassen wird.
Dort wird sie dann vielleicht auf die Dame und die Herren von The XX treffen, die gestern Abend den renommierten Mercury Prize für das beste Britische Album des Jahres erhalten haben. Auf diesem Mix sind sie mit dem Tiga-Remix von "Shelter" vertreten.
[UPDATE: Ich habe den Mix neu gemischt und hochgeladen. Ihr dürft also wieder hemmungslos downloaden!]
Und nun viel Vergnügen mit Lonely At The Top.
Mittwoch, 25. August 2010
Out On The Shore
Montag, 9. August 2010
Haldern Pop Revisited
Am meisten freue ich mich auf den Auftritt von Beirut, die bereits im letzten Jahr hoch gehandelt wurden als möglicher Headliner. Da sie am Tag vor dem 2009er Haldern Pop Festival im benachbarten Köln ein Konzert in der dortigen Philarmonie gespielt haben, war ich fest davon ausgegangen dass sie anschließend einen Abstecher zum Niederrhein machen, allein schon um dort ihren Song „Rhineland (Heartland)“ zum besten zu geben. Das holen sie jetzt in diesem Jahr nach.
Von den eher neueren Bands freue ich mich dagegen am meisten auf The Villagers, The Tallest Man On Earth, Laura Marling und Mumford & Sons. Die beiden letzteren kennen sich bestens (siehe Video), und werden sich ja vielleicht gegenseitig auf der Bühen zum gemeinsamen Musizieren besuchen.
Nun aber viel Spaß mit Haldern Pop Revisited
Hier ein zwei Jahre alter Live-Mitschnitt von der damals erst 18-jährigen Laura Marling. Der junge Mann an der Ukulele hat in der Zwischenzeit die Band Mumford&Sons gegründet, die je quasi der Junior-Headliner des Haldern sind.
Dienstag, 3. August 2010
my sweet beginning

was gibt es großartig über dieses tape zu sagen?
vielleicht, dass die grundstimmung sehr sommerlich ist? songs wie "young blood" der jungen neuseeländer the naked and famous oder auch das direkt darauf folgende "make it better" von the knocks sind nicht nur unverschämt positiv und fast schon hysterisch in ihrer fröhlichkeit, sondern sie bleiben auch noch tagelang im ohr hängen.
ein explizites sommer-thementape ist "my sweet beginning" trotzdem nicht geworden. dafür gibt es auch hier noch genügend melancholische noten, unter anderem bei der derzeitigen queen of f*ucking everything, robyn. die ist in diesem jahr ja schon öfters in unseren mixen aufgetaucht. "hang with me" schlägt eine brücke zwischen ihrer ersten und 2. ep in diesem jahr, body talk pt. 1, bzw. pt. 2; letzteres wird anfang september erscheinen. und auch der dritte teil soll noch in 2010 folgen. dazu gibt es eine tour inklusive auftritt auf dem berlin festival.
und damit wären wir bei einem weiteren aspekt dieses tapes, den festivals. wie the alphabet pony ja schon im letzten post zu "modern sprawl" verraten hat, war die gesamte beat control-redaktion auf dem großartigen melt!-festival. dort trafen wir unter anderem auf two door cinema club oder auch den fantastischen darwin deez, der live ein echtes erlebnis ist.
doch damit ist unser festival-sommer noch lange nicht vorbei, denn es steht schon das nächste highlight vor der tür: das haldern pop festival. und wie bereits im letzten jahr wird johannes d. täufer denjenigen unter euch, die das glück haben, ein ticket zu besitzen, die vorfreude steigern, mit seinem haldern-thementape in der nächsten woche. und auch diese woche sind schon 2 acts dabei, die auf diesem festival spielen werden, nämlich everything everything und yeasayer, die beide aus früheren tapes bekannt sein dürften und hier jeweils in remixter form vertreten sind.
das gleiche gilt auch für "love get out of my way" von monarchy, das im original nicht nur auf dem bereits angesprochenen "modern sprawl", sondern auch vor über einem jahr auf "luck be a lady" zu finden war. im letzten jahr nannte sich die band allerdings noch milke. aus dieser zeit stammt auch der remix von designer drugs, der hier zu hören ist.
doch nun genug der worte, viel spaß mit "my sweet beginning"!
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UPDATE: falls ihr auch probleme mit mediafire habt, versucht es mal mit diesem link bei zshare.
Mittwoch, 28. Juli 2010
Modern Sprawl
Sonntag, 4. Juli 2010
The Times They Are A Changin'
Hier ist es nun: Das erste Beat-Control Mixtape aus Berlin. Die meisten der Lieder haben sich nun schon eine ganze Weile in meinem Gehörgang festgesetzt. Aber weil meine beiden letzten Mixe Themen-Tapes waren, habe ich sie erst jetzt auch endlich mal verwenden können.
Dass dieses Tape nun keinem bestimmten Thema gewidmet ist, merkt man allein schon daran, dass sich hauptsächlich alte Bekannte darauf wieder finden. Von "Change" also keine Spur. Trotzdem gibts auf dem Tape ein paar Bands, die bisher noch nicht bei Beat-Control vertreten waren: The Isbells, The Cinematics, Hurts, Magic Bullets, Shy Child und The Roots. Letztere zählen aber nicht wirklich, zum einem weil sie natürlich keinesfalls eine Neuentdeckung sind, und zum anderen weil niemand geringeres als Joanna Newsom auf dem Stück mitsingt. Und die kennen wir natürlich alle.
Nachdem meine letzten Tapes auch alle etwas unelektronisch waren, und es bereits Rückmeldungen gab dass sich dies mal wieder ändern soll, befindet sich auf The Times They Are A-Changin' nun ein kleiner halbstündiger Elektro-Pop Exkurs. Die ganz und gar nicht elektronischen, sondern eher an Bon Iver erinnerden The Isbells spielen auf dem diesjährigen Haldern Pop Festival und werden daher auch auf meinem nächsten Mix-Tape zu finden sein, dass sich wieder rund um das kleine Festival am Niederrhein drehen wird.
Nun aber viel Spaß mit: The Times They Are A-Changin'
Samstag, 26. Juni 2010
Got A Grrrlcrush

Von Sopran bis Alt reichen die Stimmlagen von Frauenstimmen und genau dieses Spektrum wird auf Got A Grrrlcush abgedeckt. Denn - ihr habt es vermutlich schon erraten - es handelt sich hier um ein Thementape voller Frauenstimmen.
Dass gerade ich mit einem solchen Mix ankomme, dürfte wohl niemanden überraschen, der auch nur ab und zu mal in eins meiner Werke reingehört hat. Auch wenn Frauenstimmen im "klassischen Indie" eher unterrepräsentiert sind, finden sie sich doch überdurchschnittlich häufig auf meinen Tapes. Sicher gibt es auch sehr viele interessante und ungewöhnliche Männerstimmen, doch mein Steckenpferd sind eben ihre weiblichen Counterparts.
Dabei gibt es zwischen Sopran und Alt nicht nur unzählige Abstufungen in der Stimmlage, auch die Arten, wie Frauen ihre Stimmen einsetzen, sind sehr vielfältig. Da gibt es einerseits Sängerinnen, die auf den kommerziellen Markt zielen, hier z.B. durch I Blame Coco und The Good Natured vertreten. Ihre Stimmen sind angenehm, relativ glatt und beinahe schon süßlich zu nennen. Daneben gibt es aber auch Sängerinnen wie Marina And The Diamonds, die ja ebenfalls durchaus erfolgreich ist, deren Stimme sich aber zuweilen fast überschlägt und beinahe schrill klingt.
Eine der ersten, die dies umfassend ausgelotet hat, war die großartige Kate Bush, die dieses Tape mit ihrem grandiosen "This Woman's Work" beschließt.
Ich könnte mich jetzt noch seitenlang weiter über dieses Tape und die darauf vertretenen Künstlerinnen auslassen und z.B. über aktuelle Strömungen wie "Dream Pop" (Dum Dum Girls, Blue Hawaii, Tennis) schreiben. Oder über die erstaunlich große Zahl talentierter junger britischer Künstlerinnen (I Blame Coco, The Good Natured, Cocknbullkid). Oder über die schon seit Jahren großartigen Robyn und Sia. Oder über Grace Potter And the Nocturnals und Lissie, die sich auf den klassischen Rock der 70er beziehen (wobei erstere auf ihrem Album auch deutliche Soul-Anklänge bietet, womit sie wiederum in eine Gruppe mit Kelis und Cocknbullkid und möglicherweise auch MNDR gesteckt werden könnte). Doch wenn ich dies wirklich täte, hättet ihr möglicherweise am Ende gar keine Lust mehr, euch Got A Grrrlcush einfach nur anzuhören. Und das ist ja schließlich der tiefere Sinn dieser Übung. In diesem Sinne, viel Spaß mit dem Tape, vielleicht findet ihr darauf ja euren ganz persönlichen "Grrrlcrush".