Freitag, 22. Oktober 2010

Like It's 1999



1999. Das war das Jahr des Euros, des Kosovo-Kriegs und des Columbine Massakers. Britney Spears schaffte es zum ersten mal in die Charts, Monika Lewinsky in den Zeugenstand des US-Senats und Angela Merkel an die Spitze der CDU. Die Welt hielt den Atem an bei der Jahrhundert-Sonnenfinsternis im August (siehe Tracklist) sowie dank digitaler Weltuntergangsbefürchtungen noch mal an Silvester.Was das alles mit dem neuesten Beat-Control-Tape zu tun hat? Eigentlich gar nichts. Außer, dass vier der Tracks tatsächlich ursprünglich aus den 90ern stammen und der Titel des Tapes, „Like It’s 1999“ natürlich eine Zitat aus 1999 von Prince ist.




Ein tatsächliches 90er-Jahre-Tape bleibt euren Ohren erspart – vorerst. Vielmehr findet sich auf Like It's 1999 richtig viel neue Musik. Zum Beispiel die neue Singles von Robyn und Belle And Sebastian, neue Remixe von Arcade Fire und The Temper Trap sowie Neues von The Hundred In The Hands, Bad Raiders und Kids of 88. Außerdem mit dabei: meine neuen Lieblinge, Isbells, sowie unser aller Langzeit-Lieblinge Florence And the Machine und The xx.

Besonders hervorherben möchte ich noch die ersten beiden Tracks. Zum einem Underage von The Hidden Cameras, denn die spielen am 5. November auf dem Mis-Shapes Jubiläum im Molotow. Und No Enemies von Holcombe Waller, dass schon seit Jahren zu meinen Favoriten gehört und nun endlich auch auf einem Tape vertreten ist.

Nun aber viel Spaß mit
Like It's 1999 - by Johannes D. Täufer

Montag, 11. Oktober 2010

Your Famous Nightmare



Bald ist sie wieder da, die nasskalte trübe Zeit zwischen Herbst und Winter, wenn wir im November in eine kollektive Depression verfallen und uns am liebsten alle Zuhause verkriechen würden. Denn wie singen die Friendly Fires unterstützt von Azari & III auf "Stay Here": "it's a cold world out there, so stay here, stay here..."
Doch ganz so weit sind wir noch nicht. Noch herrscht der goldene Oktober und bringt uns hin und wieder wunderschöne Sonnentage mit Temperaturen, die uns wehmütig an den - wie immer - viel zu kurzen Sommer zurück denken lassen. Dazu hören wir dann z.B. Goldfrapp's "Shiny And Warm".

Doch Your Famous Nightmare bewegt sich nicht nur in diesem jahreszeitlichen Zwischenraum, sondern ist auch eine Art Nachlese des diesjährigen Reeperbahnfestivals, mit ganzen 5 Acts, die zwischen dem 24. und dem 26. September in Hamburg gespielt haben. Darunter sind alte Bekannte wie Hundreds, die ein wundervolles konzert im Schmidts Tivoli gaben, aber auch Moto Boy aus Schweden, der gleich zu Beginn des Festivals die voll gepackte Hasenschaukel verzauberte. Erst zum zweiten Mal hier bei Beat Control vertreten , mit ihrem mittlerweile 3. Album auf Sub Pop aber schon alte Hasen im Geschäft, sind Wolf Parade, die am Freitagabend das Docks in Grund und Boden rockten.

Doch wer nach diesem Mix Gefallen an einigen der vertretenen Bands findet, muss nicht verzagen, einige Künstler kommen in den nächsten Wochen und Monaten auch noch (einmal) auf Tour! Zu empfehlen wären da - neben den bereits erwähnten Hundreds - ganz besonders Warpaint, auf deren Debutalbum die halbe Musikwelt gespannt wartet, und natürlich ein Lieblingsact der Beat Control-Redaktion: Beach House. Beide kommen im November nach Deutschland, und wer diese Gelegenheit nicht nutzt, der sollte sich wirklich lieber gleich für immer Zuhause verkriechen. Aber auch das am Besten natürlich nur mit guter Musik.

Donnerstag, 30. September 2010

Our Queer Lives

Don't Worry, It's Just Your Queer Life

Komisch ist das Leben manchmal. Wenn zum Beispiel Bands wie Voxtrot einfach auf die Bildfläche treten, zwei tolle EPs, ein Album und noch zwei Singles veröffentlichen, um sich dann fast ganz unbemerkt aufzulösen. Dabei war ihr letztes Lebenszeichen, die Single "Berlin, Without Return ...", doch so ein Meisterwerk. So wohl die A- als auch die B-Seite. Und weil man das einfach mal würdigen muss, sind beide Songs auf diesem neuen Werk vertreten. Bis auf wenige Ausnahmen geht es darauf auch eher gemütlich und gediegen zu, also perfekt um einen Herbstsonntag ausklingen zu lassen. Ein paar längst überfällige neue Namen wie der äußerst talentierte deutsche Songschreiber Norman Palm, die zauberhaften Schwedenschwestern First Aid Kit (mit einem Schwedencover), das amerikanische One-Woman-Orchestra Glasser und last but not least die sehr vielversprechende Berliner-via-Brüssel-via-Rwanda-Künstlerin Barbara Panther sind vertreten. Sonst gibt es auch viel alt Bewährtes zu Hören. Zum Beispiel die Stimme von Björk. Von der kriege ich gerade kaum genug. Und wer bei schöner Musik noch etwas trauriges lesen will, kann sich hier den Abschiedsbrief von Voxtrot durchlesen. "Don't worry boy, it's just a queer life."

Our Queer Lives - by The Alphabet Pony / Genre: Communion

Montag, 20. September 2010

I Got The Beat




You know I do! Singt Beth Ditto auf Vertical Rhythm, das auf dem neuesten Beat-Control Mixtape im DWNTOWN Remix vertreten ist. Insgesamt mal wieder ein sowohl Remix- als auch Beat-lastiges Tape. Quasi I Can Disco Reloaded, ebenfalls im Anschluß an meinen Mix zum Haldern Pop Festival.

Beinahe wäre es auch ein reines Electro-Tape geworden, aber dann habe ich es doch nicht übers Herz gebracht, einige unelektronische Stücke nicht zu verwenden. Zum einen zwei Coverversionen von Outkast und Bruce Springsteen, aber vor allem The Tallest Man On Earth, meinem momentanen Lieblings-Schweden. Sowohl ebenfalls aus Schweden, als auch eine unsere absoluten Lieblinge ist natürlich Robyn, die hier mit Love Kills vertreten ist. Und es gibt noch einen Bezug zu Schweden: Owen Pallet scheinen es die schwedischen Männer angetan zu haben, heisst doch seine neueste EP A Swedish Love Story. Owen konnten 2/3 der Beat-Control-Redaktion vor wenigen Wochen als Vorband vor – sowie als Violinist von – Arcade Fire genießen. Arcade Fire’s We Used To Wait For It wiederum ist hier im Tronik Youth Remix vertreten.

Wobei wir wieder beim elektronischen Teil dieses Tapes wären. Mit dabei auch die norwegischen Disco-Könige Lindstøm und Todd Terje. Der eine hat die Chemical Brothers geremixt, der andere hat eine neue, beswingte Version seines Hits Eurodans eingespielt. Dazu warten neben ein paar anderen alten Bekannten auch noch ganz große Namen sowie völlig Neues auf euch. Lasst euch überraschen.

You Got The Beat! Now you do!


Und hier noch mal der Download-Link:

Johannes D. Täufer – I Got The Beat

Donnerstag, 9. September 2010

Lonely At The Top



It sure is lonely at the top. Wer könnte das besser wissen als Robyn. Mit ihren beiden EPs "Body Talk Pt. 1" und "Body Talk Pt. 2" erntet sie nicht nur unsere unübersehbare Verehrung und uneingeschränktes Kritikerlob, sondern endlich auch kommerziellen Erfolg. Wie sie heute selbst bei Twitter vermeldete, stieg "Pt. 2" gleich 2 Tage nach Erscheinen bis auf Platz 6 der US iTunes-Charts. Tendenz steigend, würde ich hoffen. In Deutschland erscheint die EP übrigens am 10.09. Der auf diesem Mix in der Acoustic Version vertretene Track "Indestructible" wird sich dann vermutlich in einer Dancefloor-affineren Version auf "Body Talk Pt 3" wieder finden, das ebenfalls noch dieses Jahr erscheinen soll. Es ist kaum vorzustellen, wie gut, diese 3. EP werden wird. Ebenso wenig vorstellbar ist es, dass Robyns endgültiger Aufstieg in den Pop-Olymp noch lange auf sich warten lassen wird.

Dort wird sie dann vielleicht auf die Dame und die Herren von The XX treffen, die gestern Abend den renommierten Mercury Prize für das beste Britische Album des Jahres erhalten haben. Auf diesem Mix sind sie mit dem Tiga-Remix von "Shelter" vertreten.

[UPDATE: Ich habe den Mix neu gemischt und hochgeladen. Ihr dürft also wieder hemmungslos downloaden!]

Und nun viel Vergnügen mit Lonely At The Top.

Mittwoch, 25. August 2010

Out On The Shore

Lay Your Head Down In The Sand

Out On The Shore ist der Soundtrack für den ausgedehnten Strandtag, den ich diesen Sommer leider noch gar nicht verbracht habe … weshalb auch immer. Das Artwork gibt die Stimmung des neusten Beat Control Werks im Grunde schon vor: verträumt, verschwommen und nicht wirklich einzufangen. Lasst euch also nicht von Jenny and Johnny täuschen, wenn sie sich im Opener "Big Wave" die Finger an den Surfgitarren wund spielen und große Wellen beschwören. Das Tape ist relativ mannigfaltig und verfolgt - das hat es dann mit einer Welle wohl gemeinsam - keinen geradlinigen Kurs bis Jenny and Johnny (weil es so schön war) dann den letzten Akkord runterstreichen. Ein bisschen traurig war ich ja schon, dass die Sängerin meiner Lieblingsband Rilo Kiley nach einem Soloalbum jetzt wieder nicht an einem neuen Bandalbum sondern an einem Duett mit ihrem langjährigen Freund Johnathan Rice gearbeitet hat - aber das Ergebnis ist der Wahnsinn. Wirklich. Ich könnte es den ganzen Tag hören. Gäbe es nicht noch so viel andere schöne Musik, wie von den Haldern-Highlights Sophie Hunger, Stornoway, Everything Everything und Yeasayer! Oder auch von den amerikanischen Newcomern Zola Jesus und Perfume Genius. Die hatte ich zwar schon mal in einem Tape, aber ihr Talent steht noch in keinerlei Verhältnis zu ihrer Bekanntheit - deshalb mache ich gleich noch mal ein bisschen mehr Werbung. Und schlussendlich darf natürlich dieser Tage ein anderes Talent nicht fehlen: die Queen of Pop. Mit Ihren drei Body Talk Teilen dieses Jahr hat sie es endgültig auf den Thron abgesehen und ich denke Madonna wird ihn ihr auch dankbar abtreten. Denn nach "Don't Fucking Tell Me What To Do" (damals in These Times Are Killing Me ) ist die Botschaft jetzt noch ein bisschen eindeutiger, wenn Robyn zusammen mit Snoop Dogg "U should know better than to fuck with me" verkündet. Und diesen Anspruch hat sie sich redlich verdient mit Textzeilen wie "You know when in Rome I sat down with the Romans / Said we need a black pope and she better be a woman / There'll be no more celibacy / Even the Vatican knows not to fuck with me." Amen! Also, Robyn oder alternativ dieses Tape im Auto aufdrehen und ab an den Strand!

Out On The Shore - by The Alphabet Pony / Genre: Beachtunes

Montag, 9. August 2010

Haldern Pop Revisited



Wie bereits mehrfach angekündigt, gibt es nun mein Spezial-Tape zum Haldern Pop Festival. Bereits seit 2001 fahre ich an dieses kleine, beschauliche Festival am Niederrhein, nicht unweit meiner Heimatstadt. In diesem Jahr wird die komplette Beat-Control-Redaktion mit dabei sein, was sicher daran liegt, dass eine ganze Reihe von Beat-Control-Lieblingen im Lineup vertreten sind, allen voran Beirut und Beach House, die jeweils bereits acht(!) mal auf Mixtapes vertreten waren. Aber auch Künstler wie The National, Yeasayer, Delphic, Blood Red Shoes, The Tallest Man On Earth, Fanfarlo, Everthing Everything, Post War Years, Villagers, Isbells, Sophie Hunger, Rox, I Blame Coco und Laura Marling waren schon mindestens einmal bei Beat Control gefeatured. Um aber auch ein paar neue, noch nicht bei Beat Control verwendete Musik vorstellen zu können, haben es leider nicht alle der genannten Bands aufs Tape geschafft.
Am meisten freue ich mich auf den Auftritt von Beirut, die bereits im letzten Jahr hoch gehandelt wurden als möglicher Headliner. Da sie am Tag vor dem 2009er Haldern Pop Festival im benachbarten Köln ein Konzert in der dortigen Philarmonie gespielt haben, war ich fest davon ausgegangen dass sie anschließend einen Abstecher zum Niederrhein machen, allein schon um dort ihren Song „Rhineland (Heartland)“ zum besten zu geben. Das holen sie jetzt in diesem Jahr nach.
Von den eher neueren Bands freue ich mich dagegen am meisten auf The Villagers, The Tallest Man On Earth, Laura Marling und Mumford & Sons. Die beiden letzteren kennen sich bestens (siehe Video), und werden sich ja vielleicht gegenseitig auf der Bühen zum gemeinsamen Musizieren besuchen.

Nun aber viel Spaß mit Haldern Pop Revisited


Hier ein zwei Jahre alter Live-Mitschnitt von der damals erst 18-jährigen Laura Marling. Der junge Mann an der Ukulele hat in der Zwischenzeit die Band Mumford&Sons gegründet, die je quasi der Junior-Headliner des Haldern sind.

Dienstag, 3. August 2010

my sweet beginning



was gibt es großartig über dieses tape zu sagen?

vielleicht, dass die grundstimmung sehr sommerlich ist? songs wie "young blood" der jungen neuseeländer the naked and famous oder auch das direkt darauf folgende "make it better" von the knocks sind nicht nur unverschämt positiv und fast schon hysterisch in ihrer fröhlichkeit, sondern sie bleiben auch noch tagelang im ohr hängen.
ein explizites sommer-thementape ist "my sweet beginning" trotzdem nicht geworden. dafür gibt es auch hier noch genügend melancholische noten, unter anderem bei der derzeitigen queen of f*ucking everything, robyn. die ist in diesem jahr ja schon öfters in unseren mixen aufgetaucht. "hang with me" schlägt eine brücke zwischen ihrer ersten und 2. ep in diesem jahr, body talk pt. 1, bzw. pt. 2; letzteres wird anfang september erscheinen. und auch der dritte teil soll noch in 2010 folgen. dazu gibt es eine tour inklusive auftritt auf dem berlin festival.

und damit wären wir bei einem weiteren aspekt dieses tapes, den festivals. wie the alphabet pony ja schon im letzten post zu "modern sprawl" verraten hat, war die gesamte beat control-redaktion auf dem großartigen melt!-festival. dort trafen wir unter anderem auf two door cinema club oder auch den fantastischen darwin deez, der live ein echtes erlebnis ist.
doch damit ist unser festival-sommer noch lange nicht vorbei, denn es steht schon das nächste highlight vor der tür: das haldern pop festival. und wie bereits im letzten jahr wird johannes d. täufer denjenigen unter euch, die das glück haben, ein ticket zu besitzen, die vorfreude steigern, mit seinem haldern-thementape in der nächsten woche. und auch diese woche sind schon 2 acts dabei, die auf diesem festival spielen werden, nämlich everything everything und yeasayer, die beide aus früheren tapes bekannt sein dürften und hier jeweils in remixter form vertreten sind.

das gleiche gilt auch für "love get out of my way" von monarchy, das im original nicht nur auf dem bereits angesprochenen "modern sprawl", sondern auch vor über einem jahr auf "luck be a lady" zu finden war. im letzten jahr nannte sich die band allerdings noch milke. aus dieser zeit stammt auch der remix von designer drugs, der hier zu hören ist.

doch nun genug der worte, viel spaß mit "my sweet beginning"!

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UPDATE: falls ihr auch probleme mit mediafire habt, versucht es mal mit diesem link bei zshare.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Modern Sprawl

Urban Life's Got Style

Hach ja, das moderne Leben gestresster Großstadtmenschen … Man wird es trotz Umsiedlung in idyllische Seeblickkleinstädte nicht los, das könnt ihr mir glauben. Doch zwischen all den schon längst überfälligen Deadlines, Nachtschichten mit Koffeintabletten und Tiefkühlpizzen und Bahn-, Bus- und Flugreisen quer durch die Republik bleibt stets Zeit für gute Musik. Um einige der Songs, die mir in den letzten Wochen Schwung ins Tanzbein, andächtige Minuten oder einfach nur ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben, mit euch zu teilen, veröffentliche ich hier noch schnell Modern Sprawl, während ich eigentlich schon längst in einer anderen Stadt sein sollte.

Der zeitliche Abstand zum letzten Tape ist dieses Mal ein wenig größer ausgefallen - Beat Control war in der Sommerpause (und hat sich u.a. auf dem Melt! vergnügt). Aber jetzt sind wir zurück und die Shortlist für das neuste Werk war bis zum Rand hin voll. Zu viel Schönes, Gutes und Wahres fliegt diesen Sommer an Musik durch die Luft. Einiges davon könnt ihr euch ja gleich mal anhören. Meine persönlichen Highlights sind dabei, (wenn auch nur durch ein Cover) etwas Neues von meinen Helden The Kills zu hören (und ich meine, Hey, Velvet Underground, ja!), mich nach ideologischer Abwehrhaltung und wochenlangem Wehren doch noch vom "Converse-Song" All Summer einnehmen zu lassen (komplett das letzte Wochenende im Minutentakt angestimmt) und natürlich dank Internet-Leak endlich in den Genuss der neuen Arcade Fire Platte zu kommen. Welch eine Offenbarung. Ich habe es ja schon beim letzten Mal gesagt: We Used To Wait For It. Weil es so schön ist, haben es auch zwei Titel, beide namensgebend, auf dieses Tape geschafft. Viel Spaß damit, you modern men (and women).

Modern Sprawl - by The Alphabet Pony / Genre: Urban Life

Sonntag, 4. Juli 2010

The Times They Are A Changin'



Hier ist es nun: Das erste Beat-Control Mixtape aus Berlin. Die meisten der Lieder haben sich nun schon eine ganze Weile in meinem Gehörgang festgesetzt. Aber weil meine beiden letzten Mixe Themen-Tapes waren, habe ich sie erst jetzt auch endlich mal verwenden können.

Dass dieses Tape nun keinem bestimmten Thema gewidmet ist, merkt man allein schon daran, dass sich hauptsächlich alte Bekannte darauf wieder finden. Von "Change" also keine Spur. Trotzdem gibts auf dem Tape ein paar Bands, die bisher noch nicht bei Beat-Control vertreten waren: The Isbells, The Cinematics, Hurts, Magic Bullets, Shy Child und The Roots. Letztere zählen aber nicht wirklich, zum einem weil sie natürlich keinesfalls eine Neuentdeckung sind, und zum anderen weil niemand geringeres als Joanna Newsom auf dem Stück mitsingt. Und die kennen wir natürlich alle.

Nachdem meine letzten Tapes auch alle etwas unelektronisch waren, und es bereits Rückmeldungen gab dass sich dies mal wieder ändern soll, befindet sich auf The Times They Are A-Changin' nun ein kleiner halbstündiger Elektro-Pop Exkurs. Die ganz und gar nicht elektronischen, sondern eher an Bon Iver erinnerden The Isbells spielen auf dem diesjährigen Haldern Pop Festival und werden daher auch auf meinem nächsten Mix-Tape zu finden sein, dass sich wieder rund um das kleine Festival am Niederrhein drehen wird.

Nun aber viel Spaß mit: The Times They Are A-Changin'