Mittwoch, 2. Dezember 2009

Animal Collective

Animal Collective

Lang ist es her, dass Beat Control ein Thementape gesehen hat. Auch wenn dieser Tage wieder unheimlich viele großartige neue Tracks durch die Blogosphäre schwirren (die mit großer Sicherheit mithilfe der 6-Ohren-starken Beat Control Redaktion auch noch fast alle hier landen werden), wird nun ein lang gefasster Entschluss umgesetzt, Hymnen an und über die Tierwelt aufzubereiten. Wie man in Animal Collective hört, waren darunter in den letzten Monaten und Jahren auch echte Juwellen. Ganz verschiedene Tierarten, mehr als hier präsentiert werden konnten, werden dabei besungen. Klare Favoriten scheint es dabei nicht zu geben, obwohl Hunde, Katzen und Vögel aller Arten und Größen immer wieder gern thematisiert werden. Kleiner Schwerpunkt in diesem Tape ist, wie leicht ersichtlich, der Löwe, König des Animal Collectives, in der goldenen Mitte. Aber viel mehr Worte sollen hier gar nicht mehr verloren werden, stattdessen geben wir uns beim Hören lieber dem Animalischen hin: unseren Sinnen.

  • Florence + The Machine | Dog Days Are Over
  • The Kills | Cat Claw
  • Born Ruffians | Hummingbird
  • We Are Scientists | Cash Cow
  • Beirut | Elephant Gun
  • Final Fantasy | This Lamb Sells Condos
  • Bat For Lashes | Horse And I
  • Empire Of The Sun | Tiger By My Side
  • Crystal Castles | Black Panther
  • Foals | Hummer
  • Miike Snow | Animal
  • Feist | Sealion (Chromeo Remix)
  • Yeah Yeah Yeahs | Gold Lion (Diplo Remix)
  • ZZZ | Lion (Breakbot Remix)
  • Animal Collective | Lion In A Coma
  • Tegan & Sara | Alligator
  • TV On The Radio | Wolf Like Me
  • Rilo Kiley | Portions For Foxes
  • Locas In Love | Saurus
  • Charlotte Hatherley | Firebird
  • The Twilight Singers | When Doves Cry
  • Florence + The Machine | Bird Song

Animal Collective - by The Alphabet Pony / Genre: Biology

Montag, 16. November 2009

La Nuit



Der Opener dieses Tapes, La Superbe, ist ebenfalls Opener des frisch erschienen, neuen Albums von Benjamin Biolay (das ebenfalls La Superbe heisst). Ich war mir zuerst nicht ganz sicher, ob sich der Track als Einstieg in ein Mixtape eignet, oder ob er nicht etwas zu „wuchtig“ ist – vor allem außerhalb des Album-Kontext. Ich habe mich dann aber – offensichtlich – doch dafür entschieden und hoffe, dass euch der Track ebenso gefällt. Das gesamte Album ist sehr empfehlenswert, was ja auch bereits die Tatsache belegt, dass auf vorliegenden Tape ausnahmsweise gleich zwei Stücke vertreten sind.

Viel mehr will ich auch gar nicht mehr zu dem Tape sagen, es enthält ja größtenteils Remixe oder Cover von der Beat-Control-Hörerschaft sehr bekannten Acts und Songs. Hervorheben möchte ich nur kurz die Australier Miami Horror. Deren Remixe und wenige Eigenproduktionen haben mir zwar schon immer gut gefallen (siehe I Can Disco), jedoch finde ich, dass sie mit ihrer neuen Single Sometimes noch eine Schippe drauf gelegt haben – und nun stärker denn je an ihre Landsmännern von Cut Copy erinnern.

So, nun viel Spaß mit dem neuen Tape.


ACHTUNG: Wegen einer Copyright-Beschwerde mussten wir diesen Eintrag vorrüber gehend löschen, und haben ihn nun neu reingestellt. Die Datei ist nun passwort-geschützt. Bei Interesse einfach kurz melden.

Montag, 9. November 2009

talking like a teen

Photobucket

Talking Like A Teen

Freelance Whales - Generator^1st Floor
Lay Low - Last Time Around
Thao With The Get Down Stay Down - When We Swam
Tegan And Sara - On Directing
Charlotte Hatherley - White
Dance Yourself To Death - White Bed
Wolf Gang - The King And All Of His Men
Two Door Cinema Club - I Can Talk
Penguin Prison - A Funny Thing
My Gold Mask - Bitches (The Hood Internet Remix feat. Roxy Music)
Thunderheist - Little Bootie Girl (Alias Remix)
Delphic - This Momentary (Radioproof Remix)
Mayer Hawthorne - Green Eyed Love (Classixx Remix)
Giana Factory - Bloody Game
Pacific! - Hold Me (Breakbot Remix)
Gossip - Heavy Cross (Siriusmo Dub)
Zambri - Easier (Does It Offend You, Yeah! Remix)
Passion Pit - To Kingdom Come (Bodega Girls Remix)
Max Tundra - Which Song (Passion Pit Remix)
Kasper Björke - Young Again
Young Galaxy - Queen Drum
Land Of Talk - It's Okay


hier haben wir also mein aktuelles tape. eröffnet wird es von den großartigen freelance whales, die von einigen blogs als "arcade for for your little sister" beschrieben werden. ich muss allerdings sagen, dass mir beim hören ihres exzellenten debütalbums "weathervanes" eher sufjan stevens in den sinn kam. welche auch immer zutreffen mag, schlechte referenzen sind beide nicht.

direkt im anschluss findet sich die junge isländerin lay low, die bereits als vorband von emiliana torrini unterwegs war, und wenn ich nicht falsch infomiert bin, im nächsten frühjahr auch wieder mit ihr nach deutschland kommen wird. dazu finden sich auf ihrer homepage auch ein paar solo-termine, so wird sie unter anderem am 9. märz in hamburg in der prinzebar spielen.

des weiteren finden sich natürlich auch auf diesem mix wieder einige wohlbekannte beat-control-favoriten, so wie tegan and sara, thao with the get down stay down (erst kürzlich in take a walk von the alphabet pony gefeatured), charlotte hatherley und dance yourself to death.
ebenfalls nicht unbekannt sollten wolf gang mit ihrer beinahe schon unverschämt catchy single "the king and all of his men" (erscheinungsdatum 16.11.) und der two door cinema club sein. "i can talk" wird übrigens am 23.11. auf kitsune erscheinen.

frisches blut liefern dagegen penguin prison mit der b-seite ihrer single "animal", die auf dem sehr geschmackvollen kleinen label neon gold records erscheinen wird. allerdings finde ich "a funny thing" deutlich besser als die a-seite.
ebenfalls noch recht unbeschrieben sind die beiden new yorker schwestern von zambri, deren aktuelle ep den charmanten titel "bang for changes" trägt.

den krönenden abschluss von talking like a teen bilden die unvergleichlichen land of talk mit ihrem grandiosen "it's okay", zu dem es auch ein angemessen großartiges video gibt:



viel spaß!

Dienstag, 3. November 2009

Faith & Fear

Faith And Fear

Träumen und tanzen. Das tut gut dieser Tage. Faith & Fear, das aktuelle Werk auf Beat Control, soll dafür den Glauben stärken und Ängste nehmen. Den Anfang machen zwei großartige Damen mit dem selbem Vornamen. Die eine Chanson-Ikonen-Tochter und Arthaus-Kino-Liebling, die andere Ex-Ash-Gitarristin und David-Bowie-Protegé. Letzteres ist auch auf dem Cover von “New Worlds“, Charlotte Hatherley's just veröffentlichtem dritten Solo-Album, zu erkennen. Über das Cover mögen sich die Geschmäcker streiten, nicht aber über die Größe ihrer eigenwilligen Power-Pop-Kompositionen, die umso schneller in Ohr und Beine gehen, und ihr bezauberndes Wesen. Zu erleben ist dieses seit Frühjahr auch als Teil der Bat For Lashes Live Band. Von ihrer Performance in diesem Rahmen können Mitglieder der Beat Control Redaktion nur schwärmen. Madame Gainsbourg ihrerseits bekam das Musizieren zwar in die Wiege gelegt, betreibt es aber erst seit 2006 ernsthaft als Nebenprojekt zur Schauspielerei. Für ihr erstes Album 5:55 holte sie sich prominente Unterstützung von Air, Jarvis Cocker und Neil Hammond (The Divine Comedy). Für das 2010 erscheinende Zweitwerk stand ihr Beck zur Seite, dessen Einfluss auch auf der hier vertretenen Vorabveröffentlichung „IRM“ zu hören ist. Nun aber zu allererst die gesamte Playlist …

  • Charlotte Hatherley - New Worlds
  • Charlotte Gainsbourg - IRM
  • Crystal Fighters - I Like London
  • Yeasayer - Ambling Alp
  • Julian Casablancas - 11th Dimension
  • What Kind Of Breeze Do You Blow? - Love Of Luxury (Lake Heartbeat’s Lake Luxury Remix)
  • Roísín Murphy - Orally Fixated
  • Amanda Blank - Shame On Me (Viking Remix)
  • Boy 8-Bit - The Cricket Scores
  • The Plastiscines - Barcelona (Rory Philips Remix)
  • Tigercity - Fake Gold (Only Children Remix)
  • Yelle - Ce Jeu (Peter Dragontail <3 Remix)
  • Kings Of Convenience - Rule My World (What Kind Of Breeze Do You Blow? Extended Edit)
  • My Tiger My Timing - I Am The Sound
  • Surfer Blood - Floating Vibes
  • Zola Jesus - Smirenye
  • “Jesus Christ.” (the indie band) - Is This Really What You Want?
  • Oy - Snake
  • Ohbijou - Wildfires

Aber nicht nur auf neues Material von Charlotte Gainsbourg darf man sich mit Blick auf 2010 freuen, sondern auch Roísín Murphy's drittes Album steht bereits in den Startlöchern und wird seit vergangener Woche mit dem großartigen “Orally Fixated“ umworben. Sehnsüchtig erwartete Debütalben veröffentlichen werden die West-Coast-Indie-Jungs von Surfer Blood und die London auf den Kopf stellenden spanischen Elektro-Folker von Crystal Fighters. Letzteren würden meine Helden The Kills zwar ein "London Hates You" entgegenwerfen, dennoch widmen Crystal Fighters der Stadt eine minimalistische Hymne, die in dieser Zusammenstellung vertreten ist. Eine weitere besungene Stadt ist Barcelona, von dessen vielen permaneneten und momentanen Einwohnern an dieser Stelle einer ein besonderer Gruß gilt.

Davon abgesehen verleiten weiterhin die aus Martha Hari's Where It Starts And Ends bekannten Ohbijou sowie nochmals Kings Of Convenience mit “Rule My World“ zum Träumen, dieses Mal in einer Bearbeitung von What Kind Of Breeze Do You Blow?, die bereits “Night Time“ von The xx in Johannes D. Täufers "Autumn's Breeze versüßten. Womit sich der Kreis – oder in diesem Fall das Kreuz – erneut schließen würde.

Faith & Fear - by The Alphabet Pony / Genre: Dreams

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Autumn's Breeze




Es ist kalt geworden in den letzten Tagen. Und windig. Mit anderen Worten: Der Herbst ist da! Das neueste Beat Control Tape Autumn's Breeze soll dazu beitragen, der herbstlichen Atmosphäre auch etwas Schönes abgewinnen zu können. Sei es beim Fahrradfahren in der Herbstsonne mit Blick auf den Bodensee (oder die Alster), beim Spazieren gehen im windigen und laubigen Park, bei einer heißen Schokolade im Café der Wahl oder zu Hause in der Badewanne.

Dabei vermittelt die erste Hälfte von Autumn's Breeze – wie ich finde - eher ein fröhliches Herbstgefühl, während die zweite Hälfte dagegen mehr von einer düsteren, melancholischen Stimmung getragen wird.


Hier nun erst einmal die Tracklist:
  • Elizabeth & The Catapult - Momma's Boy
  • Kings Of Convenience - Rule My World
  • The Spinto Band - Mr Blue Sky
  • Dance Yourself To Death - We Are All Made Of Stone
  • Fenech-Soler - The Lion & The Bird
  • Filthy Dukes - Messages (We Have Band Remix)
  • Cassius - Youth, Speed, Trouble, Cigarettes (Don Diablo Remix)
  • Linus Loves - European Vacation
  • The xx - Night Time (What Kind Of Breeze Do You Blow? Extended Mix)
  • Lindstrøm & Solale - Baby I Can't Stop You (Aeroplane Remix)
  • LCD Soundsystem - Bye Bye Bayou
  • Low Motion Disco - Things Are Gonna Get Easier (Woolfy's Forgiveness Mix)
  • Lightning Dust - Never Seen
  • Vampire Weekend - Exit Music (For A Film)
  • Bon Iver & St. Vincent - Roslyn
  • Passion Pit - Smile Upon Me
  • Massive Attack (feat. Tunde Adebimpe) - Pray For Rain
  • Patrick Wolf - The Sun Is Often Out
  • Antony And The Johnsons - Crazy In Love

Insgesamt finden sich hier hauptsächlich Beat-Control-Bekannte wieder. Zum ersten Mal vertreten sind dagegen Lightning Dust mit dem wunderschönen Never Seen, Cassius mit einem Remix von ihrer neusten Single Youth, Speed, Trouble, Cigarettes sowie Linus Love mit einem schön Electro-Pop Stück European Vacation.

Ebenfalls zum ersten Mal vertreten aber trotzdem altbekannt sind LCD Soundsystem mit ihrer brandneuen Single Bye Bye Bayou, Massive Attack mit Pray For Rain, eine Kollaboration mit Tunde Adebimpe, seineszeichen Sänger von TV On The Radio und The Spinto Band mit einem Cover von ELO's Mr Blue Sky.

Letztgenannter Song befindet sich auf dem Sampler „Peace“, den das spanische DJ-Team Buffetlibre zusammen mit Amnesty International herausbringt und das selbstverständlich Geld für einen guten Zweck sammelt. Auf dem Sampler werden Künstler aus 50 Ländern vertreten sein, stellvertretend seien an dieser Stelle folgende genannt: Patrick Wolf, Micachu and The Shapes, Asobi Seksu, Vive La Fête, Locas In Love, Voxtrot, I'm From Barcelona, Ane Brun, Sally Shapiro, Keren Ann, Gooseflesh, Low Motion Disco und Jeans Team. Hier findet ihr die Liste aller Künstler.

Der Sampler wird im Januar erhältlich sein für einen vom Käufer selbst festgelegten Preis (mind. 2 €). Neben dem guten Zweck liefert also auch das Preis-Leistungs-Verhältnis einen sehr guten Grund, hier Geld zu investieren.

Mr Blue Sky ist – wer hätte es gedacht – nicht das einzige Cover auf diesem Tape. Antony And The Johnsons haben ihr Cover von Beyonces Hit Crazy In Love, das es lange Zeit nur als Live-Version auf Youtube zu hören gab, nun endlich auch im Studio aufgenommen. Vampire Weekend haben sich dagegen Radiohead angenommen und sich mit Exit Music (For A Film) auch gleich einen ihrer – vielen – schönsten Songs ausgesucht.

Apropos Filmmusik. Wie auch schon auf Martha Hari's where it star's and ends ist auch hier ein Lied vom Soundtrack zum zweiten Teil der Twiglight-Saga vertreten, und zwar Roslyn, eine Zusammenarbeit von Bon Iver und St. Vincent

Zum Abschluß sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die auch in diesem Tape vertretenen Dance Yourself To Death beim Mis-Shapes Jubiläum am 6.11. im Molotow auftreten werden. Nicht verpassen!

So, und hier jetzt noch mal der Download Link:

Johannes D. Täufer - Autumn's Breeze

Viel Spaß!

Dienstag, 13. Oktober 2009

where it starts and ends

Photobucket

mit ein paar tagen verspätung kommt hier mein nächster mix.

Where It Starts And Ends

Grizzly Bear with Victoria Legrand - Slow Life
Florence & The Machine - Are You Hurting The One You Love?
Rose Elinor Dougall - Fallen Over
Everything Everything - My Keys Your Boyfriend
Vampire Weekend - Horchata
Ellie Goulding - Under The Sheets
Chew Lips - Seven
Midnight Juggernauts - This New Technology
Raw Man + Blanche - United
Vitalic - See The Sea (Red)
Temper Trap - Sweet Disposition (Alan Wilkis Remix)
Monarchy - Gold In The Fire
Phoenix - Love Like A Sunset (Shuttle Remix)
Röyksopp - Tricky Tricky (Salem Remix)
Marina and the Diamonds - Mowgli's Road (The Knocks Remix)
Jamie T - Sticks 'n' Stones
Jack Penate - So Near
The Ettes - Take It With You
Tegan and Sara - Hell
Land of Talk - Sixteen Asterisk
Ohbijou - Make It Gold
Grizzly Bear with Feist - Service Bell


(heimlicher) untertitel: the emo-one.
das liegt vor allem an zwei songs, erstens der kollaboration zwischen grizzly bear und victoria legrand, der atemberaubenden sängerin der großartigen beach house (das adjektiv bezieht sich vor allem auf ihre gesanglichen qualitäten), das doch tatsächlich vom soundtrack des 2. teils der "twighlight"-saga entliehen ist, einer - wie ich finde - unerträglichen teenie-vampir-schnulze. der song ist nichtsdestoweniger allererste sahne.
ebenfalls von einem soundtrack stammt auch der zweite deutlich emo-lastige song von the temper trap. der hier verwendete remix ist zwar nicht ganz so "emotional" wie das original, dafür kommt dieses aber in dem irgendwie wohl als "indie" zu bezeichnenden film "500 days of summer" vor. wer nun allerdings etwas gegen dessen hauptdarstellerin zooey deschanel sagen will, bekommt es mit mir zu tun! dennoch ist "sweet disposition" wie gemacht für die heavy rotation im formatradio.

immer mehr in die emo-ecke dringen leider auch tegan and sara vor. zumindest meiner meinung nach. mal sehen, wie das komplette neue album "sainthood", das am 27. oktober erscheinen wird, und dessen vorab-single "hell" darstellt, sich präsentiert. ein bisschen hoffnung habe ich da durchaus noch.

außerdem finden sich auf diesem mix auch ein neuer song von ellie goulding, der leider nicht ganz an das unglaubliche "starry eyed" heranreicht, (das heute übrigens auf welle20 lief, wo ganz zufällig ein mitglieder der beat control-redaktion teiweise für die musik verantwortlich zeichnet). trotzdem handelt es sich auch hier um einen astreinen pop-diamanten, wie ich finde.
des weiteren habe ich neue bzw. aktuelle singles von vampire weekend (ein vorbote des 2. albums) und marina and the diamonds (b-seite von "obsessions" und nächste single) in diesen mix gepackt.
ganz neu sind auch die songs von midnight juggernauts (eine völlig unverdienterweise oft übersehene band), everything everything (noch so ein "next big thing") und chew lips (dito).
die sympathischen herren von phoenix stellen nicht nur immer wieder teile ihrer songs für remix-competitions zum freien download zur verfügung, sondern werden demnächst sogar ein komplettes album voller remixe ihrers großartigen werks "wolfgang amadeus phoenix" veröffentlichen. der hier zu hörende remix wird sich dort allerdings wohl leider nicht finden.

den abschluss von "where it starts and ends" bilden noch einmal grizzly bear, dieses mal mit unterstützung der einzigartigen leslie feist auf einem song des benefiz-samplers "dark was the night", womit der kreis sich schließt.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Take A Walk

Take A Walk

"Wake up, it's a beautiful morning ..." and Take A Walk! Das neue und mittlerweile 30igste Tape auf Beat Control (Yeah!) ist sicherlich nicht nur zum Spaziergehen geeignet. An einem verkarterten Nach-Feiertags-Sonntag ist es jedoch sehr empfehlenswert, mit Kopfhörern in den Ohren ein wenig frische Luft einzuatmen. Den passenden Soundtrack dazu liefern ein paar ausgewählte Beat Control-Favoriten und viele vielversprechende Neuzugänge.

  • The Drums - Let's Go Surfing
  • Liechtenstein - Roses In The Park
  • Little Comets - Adultery
  • Neon Love - Holiday
  • Real Estate - Beach Comber
  • Thao With The Get Down Stay Down - Goodbye Good Luck
  • Land Of Talk - May You Never
  • The Sweet Serenades - On My Way
  • Gooseflesh - Still Wild
  • Digitalism - Taken Away (Gooseflesh Remix)
  • Ladyhawke - Magic (Classixx Version)
  • Priors - What You Need
  • Salem - Frost
  • Little Boots - Earthquake
  • Gejius - Take This, Lie Down, And Become Anew
  • The xx - VCR
  • Florence + The Machine - You've Got The Love (The xx Remix)
  • Phoenix - Rome (Neighbors Remix feat. Devendra Banhart)
  • Volcano Choir - Island, IS
  • Misty Roses - Nicht Plus Ultra
  • Baxter - Proof
  • Fuck Buttons - Surf Solar
  • The Drums - Let's Go Surfing (Nothing But The Girl Mix)

Seitens der erwähnten Beat Control-Favoriten waren Florence + The Machine und The xx, als zwei DER Newcomer des Jahres (sowohl für die alternative wie die Mainstream-Hörerschaft) in letzter Zeit fast schon zu gehäuft in Beat Control-Tapes vertreten, doch konnte ich mir eine nochmalige Verwendung voller Vorfreude nicht nehmen lassen, da ich trotz des südwestdeutschen kulturellen Lochs, in dem ich zur Zeit lebe, diesen Herbst nicht auf Auftritte der beiden verzichten werde. Um so schöner ist es, dass sich The xx "You've Got The Love" hingabevoll annahmen und einen Remix produzierten, der an eine Neuinterpretation des Candi Staton-Covers (die Nummer ist in der Tat gar keine Eigenproduktion) grenzt. Toll.

Eine ebenso tolle und extrovertierte Künstlerin wie Florence Welch ist Thao Nguyen, die mit ihrer Band Thao with the Get Down Stay Down dieser Tage ihr bereits viertes Werk "Know Better Learn Faster" veröffentlicht. Ihr Bekanntheitsgrad entspricht leider noch ganz und gar nicht der Qualität ihrer Musik. Aber vielleicht ändert sich das ja bald. Gesteigerter Bekanntheit dürfen sich demnächst bestimmt auch die Bands The Drums und Little Comets aus New York und Newcastle-upon-Tyne erfreuen. Herkömmliche, rein männliche Indie-Formationen aus New York und UK waren ja in den letzten Monaten (um nicht zu sagen seit Ende 2005) ein eher unspannendes Format, doch diese in Blogs zirkulierten Newcomer zeigen mit unbedachten, unprätenziösen, zum Mitsingen-einladenen Songs viel Potenzial. Gleiches gilt für die Australier von Neon Love, die kurz vor der Veröffentlichung ihrer EP "Keep Us In The Dark" stehen.

Weniger neu sind die großartigen Land Of Talk um die entzückende Elizabeth Powell, mit der die Beat Control Redaktion wirklich gerne mal spazierengehen würde. Erschreckenderweise wurde die Band hier bisher noch nicht vorgestellt, was sich aufgrund der in zwei Wochen erscheinenden "Fun And Laughter" EP nun gut anbietet. Neues Material gibt es auch von Bon Iver's Justin Vernon, der unter dem Namen Volcano Choir ein Album in Kooperation mit Collections of Colonies of Bees veröffentlichte. Damit ist er ganz dem diesjährigen Trend der Solo-, Neben- und Kollobarationsprojekte angepasst.

Einem anderem Trend - der zunehmenden Motorisierung der Weltgesellschaft - passen wir uns am besten nicht an und gehen der Umwelt zuliebe lieber zu Fuß. Dabei viel Spaß.

Take A Walk - by the Alphabet Pony / Genre: Recreation

Sonntag, 27. September 2009

Future Thinking




So manchem mag die zukünftige Perspektive dieses Landes an diesem Abend düsterer (oder vielleicht auch heller, wir wollen ja politisch neutral bleiben) erscheinen. Aber auch an Tagen, an denen nicht zufällig eine Wahl stattfindet, werden sich die meisten Menschen Gedanken über die Zukunft machen, insbesondere in Zeiten des Umbruchs wie z.B. dem Studienanfang oder dem Studienende. Genau in einer solchen Zeit ist nun auch der neueste Mix hier entstanden: Future Thinking!

Vielleicht sollten wir alle mal zusammen zum Meer fahren, den laut der walisischen Band Los Campesinos ist das ein besonders geeigneter Ort um über die Zukunft nachzudenken. Ihr Song The Sea Is A Good Place To Think Of The Future war Namensgeber für dieses Tape, aber auch andere Lieder beschäftigen sich mit Umbrüchen oder dem Blick in die Zukunft. So zum Beispiel Now We Can See von The Thermals (die leider nicht mehr aufs Those Haldern Days passten), Running Out von Mimo, Last Dance von The Raveonettes oder auch Apathy von Elizabeth And The Catapult, die der geneigte Beat-Control User natürlich von The Alphabet Ponys wundervollem Mix It's Nothing Personal kennt.

Auf dem Tape befinden sich mit Hockey, Friendly Fires, Phoenix, Passion Pit und vor allem The XX Bands, die hier auf Beat Control schon oft vertreten waren. Neulinge sind dagegen Fenech-Soler, die irgendwo zwischen Friendly Fires und Miike Snow angesiedelt werden.

Selbstverständlich sind auch auf diesem Tape wieder Coverversionen vertreten, genauer gesagt drei Stück. Zum einem gibt es eine akustische Version von Lady Gagas Hit Poker Face, im 45 minütigen Electro-Set covert dann Fake Blood den Song Mars von Boy 8-Bit (beide Interpreten waren auch auf XOXO von The Alphabet Pony vertreten) und im Anschluß an einen Remix von Passion Pits The Reeling folgt direkt ein Cover von ihrem anderen tollen Stück Sleepyhead, gesungen von Run Toto Run.

Jetzt aber endlich die vollständige Trackliste von Future Thinking:

  • The Thermals - Now We Can See
  • Ben's Brother - Poker Face
  • Fenech-Soler - The Cult Of Romance
  • Hockey - 3am Spanish
  • Phoenix - Lisztomania (Holy Ghost ! Love Paris Remix)
  • Lindstrøm - The Magnificent
  • Friendly Fires - Kiss Of Life (Luke Solomon's Broken Dreams And Tambourines Vocal Remix)
  • Alan Braxe & Kris Menace - Lumberjack
  • Mimo - Running Out (Fenech-Soler Remix)
  • French Horn Rebellion - Up All Night (John Bourke Remix)
  • Fake Blood - Mars
  • Daft Punk - Face To Face (Night Drugs Rework)
  • DJ Stuart - Bizarre Hate Triangle
  • Passion Pit - The Reeling (Grey Ghost Vs Discostello Vs Dadon Remix)
  • Run Toto Run - Sleepyhead
  • The Raveonettes - Last Dance
  • The XX - Islands
  • Darkel - At The End Of The Rainbow
  • Elizabeth And The Catapult - Apathy
  • Los Campesinos! - The Sea Is A Good Place To Think Of The Future

Ach ja, Cover und Rückseite stammen natürlich vom 80er Jahre Sci-Fi Kinohit Back To The Future!

Hier noch einmal der Downloadlink: Future Thinking! – by Johannes D. Täufer!

Viel Spaß!

Sonntag, 20. September 2009

this must be it

Photobucket

und jetzt wieder auf deutsch.

This Must Be It

Grizzly Bear + While You Wait For The Others
The Dodos + Walking
Kings of Convenience + Boat Behind
Séverin + The Edge Of A Sunday
May 68 + Carla
Dance Yourself To Death + Teenage Romanticide
Tiesto + Feel It In My Bones (feat. Tegan and Sara)
Heads We Dance + Model 21 (Russ Chimes Remix)
Cicada + Metropolis (The Twelves Remix)
Grum + Heartbeats
Beni + Fringe Element
Röyksopp + This Must Be It (feat. Karin Dreijer)
Ladytron + Playgirl
The XX + Shelter (Them Jeans Drum Edit)
Metronomy + I'm Not Made For Love
Sally Shapiro + Moonlight Dance
Air + Sing Sang Sung
Little Dragon + Feather
Wildbirds and Peacedrums + The Snake
Fight Like Apes + Tie Me Up With Jackets
Mi and L'au + Dance On My Skin
Holly Throsby + Would You (feat. Bonnie 'Prince' Billy)

[EDIT: leider muss ich den mix noch einmal neu machen, da er an mehreren stellen hakt. neuer link folgt so schnell wie möglich!]

dieser mix bietet eine kleine übersicht über meine konzerthighlights in den kommenden 2 monaten.
los geht es nächsten donnerstag mit dem reeperbahnfestival. meine ursprüngliche idee, ähnlich wie johannes d. täufer für das haldern, diesem festival ein komplettes mixtape zu widmen, musste ich verwerfen. leider bietet das programm dafür nicht genug passende bands. dennoch spielt dort eine ordentliche auswahl meist kleiner aber feiner bands. so z.b. fight like apes aus dublin.

weiter geht der konzertherbst für mich danach mit den kings of covenience (10.10. auf kampnagel), dann werde ich the xx sehen (14.10. im uebel&gefährlich), die nun schon zum wiederholten mal auf einem meiner mixe vertreten sind. es folgen röyksopp (07.11. im grünspan), grizzly bear (10.11. im grünspan) und tegan and sara (25.11. im grünspan). das besondere highlight wird aber wohl der auftritt von dance yourself to death zum vierjährigen von mis-shapes im molotow am 06.11!

zum schluss noch ein kleines schmankerl, das ich diese woche im nachtprogramm von mtv gesehen habe (also da,, wo tatsächlich noch musikvideos laufen):

Sing Sang Sung / Air from Moon on Vimeo.



und damit viel spaß mit this must be it!

Sonntag, 13. September 2009

XOXO

XOXO

This is a tape for endings and new beginnings.
  • Opus Orange - Nothing But Time
  • The Hot Press - LNY
  • Butterfly Bones - xoxo
  • Holy Ghost! - I Will Come Back
  • Neon Indian - Deadbeat Summer
  • Au Revoir Simone - Another Likely Story (Neon Indian Remix)
  • Little Dragon - Blinking Pig
  • Pony Up - Charles
  • The Micropops - Telephonebaby!
  • Joakim - Spiders (Metronomy Remix)
  • Felix Da Housecat - We All Wanna Be Prince (Paper Faces Remix)
  • Amanda Blank - Big Heavy
  • Gossip - Love Long Distance (Fake Blood Remix)
  • Fake Blood - Fix Your Accent
  • Calvin Harris - Ready For The Weekend (Fake Blood Remix)
  • The Ting Tings - Great DJ (Calvin Harris Remix)
  • Boy 8-Bit - Baltic Pine
  • La Roux - I'm Not Your Toy (Jack Beats Remix)
  • Ian Brown - Stellify
  • Karen O. & The Kids - All Is Love
A lot of the tracks featured in this selection offer a kind of comfort and lightness that is at the same time on the verge of melancholy. It is meant for dreaming and dreamy dancing. Most of the artists behind these tracks are to a certain extent well known among regular readers of this blog, attention should however be drawn to the newcomers of The Hot Press and The Micropops. The latter come from Bergen, home to Erlend Øye and The New Wine, and engage in enthusiastic pop music, as well. Another newcomer of public interest is Amanda Blank, who was first featured in Martha Hari's Copy&Paste. Although she is originally a rap singer, "Make It Take It" and "Big Heavy" prove her apt to fill indie and electro pop dancefloors. Another proper dancefloor filler is Producer Fake Blood, who is one half of The Black Ghosts. His EP "Fix Your Accent" was just released and past-due after a series of tasteful remixes, two of which can also be heard in this tape.

Enjoy! xoxo.

XOXO - by the Alphabet Pony / Genre: Love