Samstag, 6. März 2010

i thought i had a brain



nicht nur die "dolls", von denen tahita bulmer, die sängerin des new young pony club im gleichnamigen song singt, fordern aufmerksamkeit, sondern auch die einzelnen bands und musiker, die auf i thought i had a brain (alternativer download-link) vertreten sind.

gleichzeitig rät aber auch die schwedische band jj im opener des mixes: "let got, let your mind blow all your sorrows away" (die single gibt es übrigens auf der seite ihres labels sincerely yours als legalen gratis-download!).
und das entspricht an so einem faulen samstagnachmittag dann doch eher meiner stimmung.

deshalb nur noch ein paar worte zum großartigen "spanish sahara" von den foals, einem ersten vorgeschmack ihres zweiten albums "total life forever", das am 10. mai erscheinen soll. die band zeigt sich hier ungewohnt zurückhaltend, statt mit hektischen gitarren und sehr tanzbaren rhythmen punkten sie hier mit einer hymnischen breite, die man ihnen kaum zugetraut hätte. wir dürfen also sehr auf das dazugehörige album gespannt sein!

überzeugt euch selbst, auf i thought i had a brain (alternativer download-link)

Freitag, 26. Februar 2010

Getting High At Momma's Place

Passing Out In Somebody Else's Place

Getting High At Momma's Place? Well, “Mama Taught Me Better”, schmettert uns der Black Rebel Motorcycle Club in einem Track seines brandneuen Albums entgegen. Trotzdem müsst ihr euch das jüngste Werk auf Beat Control, wie eine Nacht mit vielen Höhen und Tiefen, Aggression und Enthusiasmus vorstellen, inkl. Kontrollverlust durch bewusstseinserweiternde Substanzen. Und das alles bei Mutti im Wohnzimmer. Ursprünglich sollte es eine Art Disco Tape werden. Mit vielen schönen Beats zum ausgelassenen Wohnzimmertanz. Erstens jedoch lasen sich “Momma’s Place Is A Discotheque” oder ähnlich bizarre Reime als Titel recht unschön und zweitens machte spätestens das Über-Duo Blood Red Shoes mit seinem großartigen und glücklicherweise vollkommen unpoppigem und unelektronischem Zweitlingswerk Fire Like This diesem Unterfangen musikalisch einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Und somit entwickelte sich ein anderes kleines Motiv – Weed Disco – daraus … was Songs von Uffie und Neon Indian inhaltlich sowie andere Tracks musikalisch unterstreichen.

Nachdem man sich ein wenig den Kopf freigeraucht hat, ist man entweder so entspannt, dass einem alles egal wird oder sich noch ganz andere Dinge offenbaren, über die man sich aufregen kann. So könnte man sich bspw. BEAUFORT's (wohl rein sarkastisch aufzufassenden) Tiraden über den amerikanisch stämmigen technischen Fortschritt in “Fuck The Google“ anschließen. Was Google Inc. mit dem guten alten youtube anstellte ist auch wirklich Grund genug, auf die Barrikaden zu gehen (tja, wieso sind wir eigentlich bei blogspot?). Der ironisch-französisch anmutende Titel stammt aber keinesfalls aus Kontinentaleuropa, sondern direkt aus Sydney, einem derzeitigen Hotspot elektronischer Musik. Doch musikalische Hotspots gibt es viele. Vorne an auch die nordischen Länder jenseits des üblichen Verdächtigen Schweden, wie Norwegen und vor allem Island. Daher beehren uns zum zweiten Mal die verspielt, verträumt tanzenden Casiokids und Newcomer FM Belfast auf Beat Control. Die Bands haben sicher ein aufregendes Jahr vor sich.

Wie schon oft erwähnt, geht es uns Hörern ähnlich. Die Show muss weitergehen. So auch bei der fantastischen Roísín Murphy, ehemals Moloko-Frontfrau, die dieses Jahr nicht mit Garantie, wie es letzten Herbst noch auf einschlägigen Blogs und auch auf Beat Control hieß, ein drittes Soloalbum rausbringen wird, sondern momentan einfach Tracks produzieren, sie via Internet in die Welt entlassen und dann schauen will, was sie bewirken. Solange sie das hohe Niveau von “Orally Fixated“ und “Momma’s Place”, Namensgeber dieses Tapes, beizubehalten weiß, kann man damit mehr als gut leben. Bloß keine Langeweile, denn wie grölen sich Blood Red Shoes selbst im hymnenhaften Opener von Getting High At Momma's Place die Seele aus den zarten Leibern: “The Repetion Is Killing Us, Killing Us. We Made A Story. And It Wore Off. It Wore Off.“

Getting High At Momma's Place – by The Alphabet Pony / Genre: Weed Disco

Donnerstag, 18. Februar 2010

Il Silenzio Dell'Oro



Der Name dieses Tapes leitet sich von zwei darauf enthaltenen Stücken ab. Und zwar von Seneca's Silence vom neuen Get Well Soon Album Vexations sowie Ennio Morricones L'Estasi Dell'Oro. Letzteres stammt aus Sergio Leones Filmklassiker The Good, the Bad and the Ugly aus dem Jahre 1966, der von Quentin Tarentino als best-directed movie of all time bezeichnet worden ist. Er gehört mit A Fistful of Dollars und For A Few Dollars More zu Leones sogenannter Dollartrilogie, in denen jeweils Clint Eastwood die Hauptrolle spielt.

Nun aber weg von der Filmgeschichte hin zur musikalischen Seite von Il Silenzio Dell'Oro. Neben dem bereits angesprochenen neuen Get Well Soon Track enthält diese Tape auch Stücke von den neuen Alben von Two Door Cinema Club, Marina And The Diamonds, Shout Out Louds, Hot Chip, Massive Attack und Peter Gabriel. Mr Gabriel war ja bereits auf Martha Haris letzten Tape mit einem wunderschönen Cover des Magnetic Fields Songs A Book Of Love vertreten. Dass Peter Gabriel auf diesem Tape ebenfalls mit einer Neuinterpretation (Flume von Bon Iver) aufwartet, ist alles andere als Zufall – schließlich besteht sein neues Album ausschließlich aus Coverversionen. Neben den bereits angesprochenen Liedern finden sich u.a. Neuinterpretationen von Regina Spektor, Arcade Fire und Radiohead sowie von ein paar älteren Herrschaften (David Bowie, Lou Reed, Neil Young, Paul Simon). Auch wenn ich noch nicht in das Album reinhören konnte wird sicher einiges Hörenswertes dabei sein. Schließlich hat Peter Gabriel spätestens mit dem Cover vom Vampire Weekend Song Cape Cod Kwassa Kwassa (siehe Feature Me) bewiesen, dass er enorme Cover-Qualitäten hat.

Und ja, natürlich finden sich auf Il Silenzio Dell'Oro noch mehr Coverversionen. Aber lasst euch doch einfach überraschen. Und jetzt viel Spaß mit

Il Silenzio Dell'Oro – by Johannes D. Täufer




Donnerstag, 11. Februar 2010

instructions for dancing



dieses tape ist quasi ein thementape. es geht um liebe, tod und natürlich um's tanzen.
allerdings ist die "liebe", die hier besungen wird, keineswegs eine romantische, kitschige liebe.
das zeigt sich nicht nur im cover, das die damals 23-jährige evelyn mchale zeigt, die am 1. mai 1947 von der aussichtsplattform des empire state building in den tod sprang. das bild des fotografen robert wiles ist zu einer amerikanischen ikone geworden, u.a. hat auch andy warhol es in einem seiner drucke verwendet. eine google-suche nach "evelyn mchale" bringt erstaunlich wenig ergebnisse, die meisten kommentare neigen aber dazu, ihren tod als selbstmord aus liebeskummer zu bezeichnen. die parenthetical girls wurden von evelyns geschichte (und vermutlich auch von dem beeindruckenden foto) zu dem song mit ihrem namen inspiriert.

weitere songs auf diesem mix, die sich sehr unromantisch mit dem thema liebe beschäftigen, sind "i'll be your lover (but i can't be your baby)" von the ettes, sowie "romance is boring" von los campesinos. letztere zeigen im video zu ihrem song, wie eine frustrierte ehefrau ihren mann umbringt, und passen somit thematisch perfekt in diese zusammenstellung.

sehr direkt hängt dagegen jay reatards "it ain't gonna save me" mit dem tod zusammen, denn der musiker starb erst vor wenigen wochen mit 29 jahren an einer überdosis drogen und alkohol (so die offizielle todesursache).

gegen ende des tapes wird es dann doch noch etwas versöhnlich, denn die beiden cover-versionen "the book of love" von peter gabriel (ursprünglich von den magnetic fields) und "lotta love" von she&him (das original stammt vom großen neil young), handeln dann doch von einer eher traditionell romantischen liebe. auch wenn der text von stephen merrit natürlich nicht ganz ohne augenzwinkern auskommt. man schaue sich nur folgende strophe an:
"The book of love has music in it
In fact that's where music comes from
Some of it is just transcendental
Some of it is just really dumb"

auch wenn ich noch einige seiten mit anmerkungen füllen könnte, beende ich meinen kleinen vortrag an dieser stelle lieber und weise noch einmal auf den download-link für instructions for dancing hin.

als kleine zugabe folge ich johannes d. täufers beispiel und poste ein paar hamburger konzertdaten der beteiligten künstler:

20.02. the ettes @ knust
03.03. beach house @ molotow
09.03. yeasayer @ knust
17.03. los campesinos @ molotow
29.03. magnetic fields @ fabrik

Freitag, 5. Februar 2010

What The World Needs

What The World Needs

What The World Needs … is a break. Während einer wohlverdienten Pause lässt sich aber nichtsdestotrotz wunderbar wundervolle Musik hören. Glücklicherweise werden aufmerksame Ohren im neuen Jahr bis dato diesbezüglich auch nicht enttäuscht.

What The World Needs besides a break … is Joanna Newsom. Und sie ist zurück. Eine Rückkehr, die im Prinzip implizit schon im letzten Beat Control-Tape – Johannes D. Täufers Warning Sign – durch M. Ward's Sadie Cover angekündigt wurde. Wie der Zufall es will, stieß ich genau am Abend bevor mich die Nachricht ihres neuen Albums erreichte, auf eine andere großartige Dame, die mich einerseits sehr an Frau Newsom erinnerte, andererseits das Warten auf neues Material zu verkürzen versprach: Laura Goldhamer. Erfreulicherweise geben sich die beiden auf What The World Needs nun gemeinsam die Ehre.

Nicht still, aber heimlich geben sich außerdem endlich Tilly & The Wall die Ehre, deren großartiger Song Beat Control Namensgeber dieses Blogs ist. Auf In The Sun, der Vorabsingle zu She & Him’s Volume Two, unterstützt das Omaha-Kollektiv M.Ward, womit sich der Kreis zu A Warning Sing wieder schließen würde, und Zoey Deschanel auf ihrem Frühlingszauber, wie die Welt ihn braucht.

Noch viel offensichtlicher schließt Owen Pallett den Kreis zu Martha Haris Arrows In The Dark, wo seine Albumfigur Lewis zur Aktion und in der hier vertretenen wunderschönen Fortsetzung sein Hemd (aus)zieht. Sich auszuziehen würden sicher auch die Jungs von Boy Crisis befürworten. Ihnen stehen in diesem Jahr wie auch Keepaway, Sunglasses, Gemini Club und den großartigen Local Natives als vielverspechende Newcomer mit aller Voraussicht alle Türen offen. Jedoch sind das alles Amerikaner … was ist los Europa, Australien etc.? Euch braucht die Welt ebenso! (Ja, ich weiß, Ellie, Marina, Delphic, Two Door Cinema Club und so … aber die kennen und lieben wir doch schon seit Anfang 2009).


What The World Needs – by The Alphabet Pony / Genre: A Forest

Donnerstag, 21. Januar 2010

A Warning Sign



Mir fällt es irgendwie schwer, etwas zu diesem Tape zu schreiben. Das liegt vielleicht daran, dass ich mich diesmal recht schwer getan habe mit dem roten Faden dieses Mixes. Mit anderen Worten: Es ist etwas chaotisch. Kommt mir zumindest so vor. Aber manchmal muss das wohl sein. Und bekanntlich schmecken oft die Gerichte am besten, die aus einer dem Zufall verschuldeten Auswahl von Resten bestehen.

A Warning Sign enthält sowohl neue Sachen als auch einige Tracks von Alben, die bereits im vergangenen Jahr erschienen sind, wie zum Beispiel Neko Case oder Thao With The Get Down Stay Down. Letztere konnten 2/3 der Beat-Control-Redaktion gestern im Grünen Jäger for free genießen. Ein anderes, tolles Konzert, nämlich das von Kevin Devine im Dezember in der Astra Stube, hat mich veranlasst, ihn auch mal hier auf Beat Control zu featuren. Dabei hab ich mich mit No Time Flat für ein sehr altes Stück – und damit gegen das neue Album – entschieden. Find ich einfach schöner. Und an aktuellen Sachen mangelt es dem Mix nun wirklich nicht, dank neuer Tracks von zum Beispiel Hot Chip, Vampire Weekend, The Album Leaf, The Knife und Badly Drawn Boy.

Dazu kommt dann noch eine Prise Electronika, hauptsächlich bestehend aus Remixen von dem Beat-Control-Hörer äußerst bekannten Bands wie Passion Pit oder Cut Copy. Als Sahnehäubchen obendrauf gibt es vier Neuinterpretationen. Bei den gecoverten Künstlern handelt es sich um Joanna Newsom, Justice, Talking Heads und Bon Iver, wobei sich beim letzteren Justin Vernon quasi selbst neuinterpretiert – mit tatkräftiger Unterstützung der Eau Claire Memorial Jazz Band.

Eine mehr als bunte Mischung also. You have been warned!



Hier noch mal der Download-Link:

Johannes D. Täufer – A Warning Sign


P.S. Ich dachte mir, ich poste hier auch mal ein paar Hamburger Konzerttermine von im Mix enthaltenden Bands:

Local Natives 28. Januar im Molotow
Vampire Weekend, 21. Februar im Uebel&Gefährlich
La Roux, 22. Februar in der Großen Freiheit 36
Kevin Devine 24. Februar im Uebel&Gefährlich
Hot Chip 11.03. im Uebel&Gefährlich
The Album Leaf 12.03. im Knust


Donnerstag, 14. Januar 2010

addicted to love



ohne trackliste macht die ganze sache irgendwie nur halb so viel spaß.

trotzdem ist hier der link zu meinem neuesten werk: addicted to love. wie immer finden sich auch hier alte und noch ältere bekannte. zu letzteren gehören eindeutig die kanadier/innen von you say party! we say die!, die anfang februar ihr 3. album veröffentlichen werden.

nicht ganz so weit zurück geht unsere gemeinsame geschichte mit marina and the diamonds. deren aktuelle single "hollywood" kommt leider nicht ganz an die großartigen vorgänger "obsessions" oder "i am not a robot" heran. dennoch findet sich auf diesem mix ein sehr guter remix dieses tracks, von dem es auch eine ganz bezaubernde akustikversion gibt, die ihr hier bestaunen könnt:



das soll es erst einmal gewesen sein, ich wünsche erst einmal viel spaß mit addicted to love!

Sonntag, 3. Januar 2010

Lost A Pony

Lost A Pony

Willkommen im neuen Beat Control-Jahr. Groß ist die Zuversicht, dass es 2010 genauso viel Grund zur musikalischen Freude gibt wie 2009. Verschiedene Debüt- und Nachfolgeralben, deren Veröffentlichung in den nächsten Monaten ansteht, wurden in den letzten Posts bereits angepriesen. Das soll an dieser Stelle nicht nochmal wiederholt werden. Nichtsdestotrotz darf man drei freudige Nachrichten inkl. Appetitanreger in Form von Songs nicht verschweigen. Folglich gibt es in Lost A Pony neue Songs der Beat-Control-Favoriten Blood Red Shoes, New Young Pony Club und She & Him, die sich allesamt in 2009 rar gemacht haben. Nun sind sie mit neuen Tracks zurückgekehrt, die nicht zu 100% sind, was man erwartet hat, aber das macht sie umso besser, wenn man sie für sich entdeckt hat.

Zu She & Him sei noch kurz gesagt, dass es sich bei dem Duo um die legendäre Vereinigung aus Singer/Songwriter M. Ward und der bezaubernden Zooey Deschanel, die neben der Schauspielerei auch noch ganz bezaubernd singen kann, handelt. Eine weitere Platten aufnehmende Aktrice wurde bereits in Faith & Fear in den Himmel gelobt. Charlotte Gainsbourg's neues Album IRM ist nun erschienen und es anzuhören, lohnt sich wirklich. Die Verschiedenartigkeit der Songs dieses Katharsis-haften Albums lässt sich durch einen Vertreter schlecht darstellen, doch für mehr war leider keine Zeit.

Um welchen Track es sich hierbei handelt und was sonst noch in Lost A Pony zu hören ist, findet sich in der Tracklist im Download. Direkt auf dem Blog werden die Playlists ab diesem Jahr nicht mehr gepostet, um sich vor den bösen Machenschaften der Internetpolizei zu schützen. Eindeutig wichtiger, als sich eine Auflistung anzuschauen, ist es ja, die Mixtapes auch anzuhören. In diesem Sinne: viel Spaß dabei.

Lost A Pony – by The Alphabet Pony / Genre: Freeway Ride

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Bon Hiver



Der Name dieses Tapes bezieht sich sowohl auf den bald offiziell beginnenden Winter, als auch auf die Band Bon Iver, deren Song Creature Fear den krönenden Abschluss dieses Tapes bildet. Hinter Bon Iver versteckt sich im Grunde nur Justin Vernon. Den hatte das Schicksal vor ein paar Jahren gleich dreifach getroffen: Beziehung zerbrochen, Band aufgelöst und Pfeiffersches Drüsenfieber. Weil er dank der Krankenhauskosten obendrein auch noch finanziell angeschlagen war, zog er notgedrungen in die leer stehende Waldhütte seines Vaters. Dort, mitten in den riesigen Wäldern von Wisconsin, verbrachte er den kalten Winter damit, neue Songs zu schreiben. So entstand dann der Name seiner neuen Band, der sich natürlich vom französischen Bon Hiver, also guter Winter, ableitet. Wollen wir hoffen, dass der nun kommende Winter auch gut wird, für uns alle.

Der Opener des Tapes ist auch der Opener von Locas In Love's Album Winter, welches sie bereits im letzten Winter veröffentlichten und das sich gänzlich der kalten Jahreszeit widmet. Das vorliegende Tape stellt dagegen weniger ein Winter-Themen-Tape dar. Das merkt man schon daran, dass von einigen der vertretenen Künstlern zwar winter- oder weihnachtliche Songs existieren, diese aber hier nicht verwendet worden sind. Ho Ho Ho von Lightning Dust, und Driving Home For Christmas von Me And The Horse I Rode On, beschäftigen sich dagegen auch inhaltlich mit dem Thema Winter / Weihnachten.

Hier nun erst einmal die komplette Trackliste von Bon Hiver:
  • Locas In Love - Packeis
  • Eels - Little Bird
  • William Fitzsimmons (feat. Choir) - You Still Hurt Me
  • Gigi (feat. Karl Blau) - The Old Graveyard
  • Tigercity - Ancient Lover (French Horn Rebellion Remix)
  • FM BELFAST - Synthia
  • Dangerous Muse - I Want It All
  • Wolf Gang - The King And All Of His Men (Totally Enormous Extinct Dinosaurs Remix)
  • Totally Enormous Extinct Dinosaurs - Moon Hits The Mirrorball
  • Scott Hardkiss - You're The Star (Kris Menace Remix)
  • Bag Raiders - Shooting Stars (Cassian Remix)
  • Yeahsayer - Ampling Up (Memory Tapes Remix)
  • Holly Miranda - Forest Green Oh Green
  • Savoy Grand - Fourcandles
  • Jónsi - Boy Lilikoi
  • Matt & Kim - Daylight
  • Shout Out Louds - Walls
  • Au Revoir Simone - Shadows
  • Lightning Dust - Ho Ho Ho
  • Get Well Soon - 5 Steps / 7 Swords
  • Me And The Horse I Rode On - Driving Home For Christmas
  • Jay Farrar And Benjamin Gibbard - One Fast Move Or I'm Gone
  • Bon Iver - Creature Fear

Auch dieses Tape beinhaltet Vorboten von Alben, die im Jahr 2010 erscheinen wird und die der ein oder andere bereits sehnsüchtig erwarten dürfte. Allen voran gilt dies wohl für Vexations, das neue Album von Get Well Soon, die neben ihrem großartigen Debüt-Album Rest Now Wary Head, You Will Get Well Soon ja im letzten Jahr auch eine Art Winter-EP namens Songs Against Glaciation veröffentlicht haben. Der hier im Tape vertretene Song 5 Steps / 7 Swords lässt darauf hoffen, dass das zweite Langspiel-Album den wohl immensen Erwartungen halbwegs gerecht werden kann.

Ähnliches gilt für zwei skandinavische Künstler. Zum einem die Shout Out Louds, die nach zwei tollen Alben nun wohl noch höheren Ansprüchen gerecht werden müssen. Zum anderen der Isländer Jónsi, an den als Sänger und Gitarristen der einzigartigen Sigur Rós wohl besonders hohe Erwartungen gerichtet sind. Weder Walls noch Boy Lilikoi geben mir dabei Anlass zu der Sorge, dass die Hörerschaft enttäuscht werden könnte.

Weniger hohe Erwartungen hatte ich dagegen an das neue Album der amerikanischen Eels, auch wenn sie lange Zeit zu meinen Favouriten zählten. Ihr Debutalbum Beautiful Freak dürfte wohl mit zu meinen am häufigsten gehörten Alben während der Schulzeit gehören. In den letzten Jahren war ich dagegen auf Albumlänge immer recht enttäuscht und fand immer nur ein oder zwei Songs gut. Ob das für das neue Album End Times ebenfalls gilt, bleibt abzuwarten. Der Song Little Bird gefällt mir auf jeden Fall schon mal sehr gut.

Noch drei Anmerkungen:

1. William Fitzsimmons gehört zu den Künstlern, die ich mal wieder erst nach ihrem Auftritt beim Haldern Pop Festival für mich entdeckt habe – obwohl ich dies ja gerade durch das Erstellen von Those Haldern Days verhindern wollte.

2. Ganz aufmerksamen Hörer wird sicher aufgefallen sein, dass ich gerne mal einen Hiddentrack in meine Tapes einbaue, so geschehen bei Feature Me! (The Beatles feat. Eric Clapton – While My Guitar Gently Weeps), Cover Me! (Ryan Adams – Wonderwall (live)), About The Moon (Heinz Rühmann – Unser Lied) und zuletzt bei La Nuit (Beirut – Carousels). Auf diesem Tape befindet sich wieder ein Hiddentrack, jedoch ein versteckter. Also quasi ein doppelter Hiddentrack.

3. Noch lieber baue ich natürlich Coverversionen in meine Mixe ein. Das vorliegende Tape ist jedoch das erste meiner auf Beat Control geposteten Tape OHNE Cover. Zum Ausgleich poste ich daher nun dieses Video – auch wenn es visuell recht langweilig ist – musikalisch jedoch ein Hit. Und auch textlich nicht ganz unpassend zum Bon Hiver:

Lay a whisper on my pillow
Leave the winter on the ground





Nun aber viel Spaß mit:

Bon Hiver – von Johannes D. Täufer

Donnerstag, 10. Dezember 2009

arrows in the dark

Photobucket

ohne große vorrede ist hier mein neuester mix:

Arrows In the Dark

Chris Garneau + Fireflies
Freelance Whales + Hannah
Vampire Weekend + Cousins
Lay Low + By And By
The Ballet + You Call Me
Noah And The Whale + Love Of An Orchestra
Two Door Cinema Club + Standing On Ghosts
Clock Opera + Alouette
Delphic + Doubt
Giana Factory + Tripin'
We Have Band + Honeytrap
My Gold Mask + Violet Eyes
Band Of Skulls + I Know What I Am
Wild Beasts + We Still Got The Taste Dancing On Our Tongues
Final Fantasy + Lewis Takes Action
Crayon Fields + Mirrorball
Hot Chip + One Life Stand
The Pains Of Being Pure At Heart + Higher Than The Stars (Saint Etienne Remix)
Fever Ray + Keep The Streets Empty For Me
Beach House + Norway
Grizzly Bear + Cheerleader
Warpaint + Elephants


ungewöhnlich an dieser zusammenstellung ist, dass sie relativ ruhig geraten ist, und die schnelleren songs dazu auch noch eher am anfang stehen. so findet sich gleich an 3. stelle das neuste werk von vampire weekend, die 2010 ihr zweites album veröffentlichen werden. ein neues album in nächsten jahr verbindet auch noch so einige weitere acts auf diesem mix. da wären neben two door cinema club und delphic, die jeweils ihre debutalben veröffentlichen werden, auch noch hot chip, sowie beach house, deren 3. album "teen dream" zwar schon im netz zu hören ist, aber dennoch erst im januar offiziell erscheinen wird. des weiteren dürfen wir uns auf eine neue scheibe von final fantasy, dessen hier vertretener song "lewis takes action" als gratis-download genau hier auf der seite seiner plattenfirma domino records zu finden ist.

ein oder zwei augen sollten wir auch auf we have band und clock opera werfen, die ihre debut-longplayer zwar noch nicht konkret angekündigt haben (soweit ich weiß) aber 2010 dennoch hohe wellen schlagen werden.

ganz zum schluss dieses posts hier neben dem download-link noch das video zum eröffnungssong von chris garneau, eine absolut entzückende zelda-hommage:

Chris Garneau - Fireflies from Daniel Stessen on Vimeo.