Freitag, 5. Februar 2010

What The World Needs

What The World Needs

What The World Needs … is a break. Während einer wohlverdienten Pause lässt sich aber nichtsdestotrotz wunderbar wundervolle Musik hören. Glücklicherweise werden aufmerksame Ohren im neuen Jahr bis dato diesbezüglich auch nicht enttäuscht.

What The World Needs besides a break … is Joanna Newsom. Und sie ist zurück. Eine Rückkehr, die im Prinzip implizit schon im letzten Beat Control-Tape – Johannes D. Täufers Warning Sign – durch M. Ward's Sadie Cover angekündigt wurde. Wie der Zufall es will, stieß ich genau am Abend bevor mich die Nachricht ihres neuen Albums erreichte, auf eine andere großartige Dame, die mich einerseits sehr an Frau Newsom erinnerte, andererseits das Warten auf neues Material zu verkürzen versprach: Laura Goldhamer. Erfreulicherweise geben sich die beiden auf What The World Needs nun gemeinsam die Ehre.

Nicht still, aber heimlich geben sich außerdem endlich Tilly & The Wall die Ehre, deren großartiger Song Beat Control Namensgeber dieses Blogs ist. Auf In The Sun, der Vorabsingle zu She & Him’s Volume Two, unterstützt das Omaha-Kollektiv M.Ward, womit sich der Kreis zu A Warning Sing wieder schließen würde, und Zoey Deschanel auf ihrem Frühlingszauber, wie die Welt ihn braucht.

Noch viel offensichtlicher schließt Owen Pallett den Kreis zu Martha Haris Arrows In The Dark, wo seine Albumfigur Lewis zur Aktion und in der hier vertretenen wunderschönen Fortsetzung sein Hemd (aus)zieht. Sich auszuziehen würden sicher auch die Jungs von Boy Crisis befürworten. Ihnen stehen in diesem Jahr wie auch Keepaway, Sunglasses, Gemini Club und den großartigen Local Natives als vielverspechende Newcomer mit aller Voraussicht alle Türen offen. Jedoch sind das alles Amerikaner … was ist los Europa, Australien etc.? Euch braucht die Welt ebenso! (Ja, ich weiß, Ellie, Marina, Delphic, Two Door Cinema Club und so … aber die kennen und lieben wir doch schon seit Anfang 2009).


What The World Needs – by The Alphabet Pony / Genre: A Forest

Donnerstag, 21. Januar 2010

A Warning Sign



Mir fällt es irgendwie schwer, etwas zu diesem Tape zu schreiben. Das liegt vielleicht daran, dass ich mich diesmal recht schwer getan habe mit dem roten Faden dieses Mixes. Mit anderen Worten: Es ist etwas chaotisch. Kommt mir zumindest so vor. Aber manchmal muss das wohl sein. Und bekanntlich schmecken oft die Gerichte am besten, die aus einer dem Zufall verschuldeten Auswahl von Resten bestehen.

A Warning Sign enthält sowohl neue Sachen als auch einige Tracks von Alben, die bereits im vergangenen Jahr erschienen sind, wie zum Beispiel Neko Case oder Thao With The Get Down Stay Down. Letztere konnten 2/3 der Beat-Control-Redaktion gestern im Grünen Jäger for free genießen. Ein anderes, tolles Konzert, nämlich das von Kevin Devine im Dezember in der Astra Stube, hat mich veranlasst, ihn auch mal hier auf Beat Control zu featuren. Dabei hab ich mich mit No Time Flat für ein sehr altes Stück – und damit gegen das neue Album – entschieden. Find ich einfach schöner. Und an aktuellen Sachen mangelt es dem Mix nun wirklich nicht, dank neuer Tracks von zum Beispiel Hot Chip, Vampire Weekend, The Album Leaf, The Knife und Badly Drawn Boy.

Dazu kommt dann noch eine Prise Electronika, hauptsächlich bestehend aus Remixen von dem Beat-Control-Hörer äußerst bekannten Bands wie Passion Pit oder Cut Copy. Als Sahnehäubchen obendrauf gibt es vier Neuinterpretationen. Bei den gecoverten Künstlern handelt es sich um Joanna Newsom, Justice, Talking Heads und Bon Iver, wobei sich beim letzteren Justin Vernon quasi selbst neuinterpretiert – mit tatkräftiger Unterstützung der Eau Claire Memorial Jazz Band.

Eine mehr als bunte Mischung also. You have been warned!



Hier noch mal der Download-Link:

Johannes D. Täufer – A Warning Sign


P.S. Ich dachte mir, ich poste hier auch mal ein paar Hamburger Konzerttermine von im Mix enthaltenden Bands:

Local Natives 28. Januar im Molotow
Vampire Weekend, 21. Februar im Uebel&Gefährlich
La Roux, 22. Februar in der Großen Freiheit 36
Kevin Devine 24. Februar im Uebel&Gefährlich
Hot Chip 11.03. im Uebel&Gefährlich
The Album Leaf 12.03. im Knust


Donnerstag, 14. Januar 2010

addicted to love



ohne trackliste macht die ganze sache irgendwie nur halb so viel spaß.

trotzdem ist hier der link zu meinem neuesten werk: addicted to love. wie immer finden sich auch hier alte und noch ältere bekannte. zu letzteren gehören eindeutig die kanadier/innen von you say party! we say die!, die anfang februar ihr 3. album veröffentlichen werden.

nicht ganz so weit zurück geht unsere gemeinsame geschichte mit marina and the diamonds. deren aktuelle single "hollywood" kommt leider nicht ganz an die großartigen vorgänger "obsessions" oder "i am not a robot" heran. dennoch findet sich auf diesem mix ein sehr guter remix dieses tracks, von dem es auch eine ganz bezaubernde akustikversion gibt, die ihr hier bestaunen könnt:



das soll es erst einmal gewesen sein, ich wünsche erst einmal viel spaß mit addicted to love!

Sonntag, 3. Januar 2010

Lost A Pony

Lost A Pony

Willkommen im neuen Beat Control-Jahr. Groß ist die Zuversicht, dass es 2010 genauso viel Grund zur musikalischen Freude gibt wie 2009. Verschiedene Debüt- und Nachfolgeralben, deren Veröffentlichung in den nächsten Monaten ansteht, wurden in den letzten Posts bereits angepriesen. Das soll an dieser Stelle nicht nochmal wiederholt werden. Nichtsdestotrotz darf man drei freudige Nachrichten inkl. Appetitanreger in Form von Songs nicht verschweigen. Folglich gibt es in Lost A Pony neue Songs der Beat-Control-Favoriten Blood Red Shoes, New Young Pony Club und She & Him, die sich allesamt in 2009 rar gemacht haben. Nun sind sie mit neuen Tracks zurückgekehrt, die nicht zu 100% sind, was man erwartet hat, aber das macht sie umso besser, wenn man sie für sich entdeckt hat.

Zu She & Him sei noch kurz gesagt, dass es sich bei dem Duo um die legendäre Vereinigung aus Singer/Songwriter M. Ward und der bezaubernden Zooey Deschanel, die neben der Schauspielerei auch noch ganz bezaubernd singen kann, handelt. Eine weitere Platten aufnehmende Aktrice wurde bereits in Faith & Fear in den Himmel gelobt. Charlotte Gainsbourg's neues Album IRM ist nun erschienen und es anzuhören, lohnt sich wirklich. Die Verschiedenartigkeit der Songs dieses Katharsis-haften Albums lässt sich durch einen Vertreter schlecht darstellen, doch für mehr war leider keine Zeit.

Um welchen Track es sich hierbei handelt und was sonst noch in Lost A Pony zu hören ist, findet sich in der Tracklist im Download. Direkt auf dem Blog werden die Playlists ab diesem Jahr nicht mehr gepostet, um sich vor den bösen Machenschaften der Internetpolizei zu schützen. Eindeutig wichtiger, als sich eine Auflistung anzuschauen, ist es ja, die Mixtapes auch anzuhören. In diesem Sinne: viel Spaß dabei.

Lost A Pony – by The Alphabet Pony / Genre: Freeway Ride

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Bon Hiver



Der Name dieses Tapes bezieht sich sowohl auf den bald offiziell beginnenden Winter, als auch auf die Band Bon Iver, deren Song Creature Fear den krönenden Abschluss dieses Tapes bildet. Hinter Bon Iver versteckt sich im Grunde nur Justin Vernon. Den hatte das Schicksal vor ein paar Jahren gleich dreifach getroffen: Beziehung zerbrochen, Band aufgelöst und Pfeiffersches Drüsenfieber. Weil er dank der Krankenhauskosten obendrein auch noch finanziell angeschlagen war, zog er notgedrungen in die leer stehende Waldhütte seines Vaters. Dort, mitten in den riesigen Wäldern von Wisconsin, verbrachte er den kalten Winter damit, neue Songs zu schreiben. So entstand dann der Name seiner neuen Band, der sich natürlich vom französischen Bon Hiver, also guter Winter, ableitet. Wollen wir hoffen, dass der nun kommende Winter auch gut wird, für uns alle.

Der Opener des Tapes ist auch der Opener von Locas In Love's Album Winter, welches sie bereits im letzten Winter veröffentlichten und das sich gänzlich der kalten Jahreszeit widmet. Das vorliegende Tape stellt dagegen weniger ein Winter-Themen-Tape dar. Das merkt man schon daran, dass von einigen der vertretenen Künstlern zwar winter- oder weihnachtliche Songs existieren, diese aber hier nicht verwendet worden sind. Ho Ho Ho von Lightning Dust, und Driving Home For Christmas von Me And The Horse I Rode On, beschäftigen sich dagegen auch inhaltlich mit dem Thema Winter / Weihnachten.

Hier nun erst einmal die komplette Trackliste von Bon Hiver:
  • Locas In Love - Packeis
  • Eels - Little Bird
  • William Fitzsimmons (feat. Choir) - You Still Hurt Me
  • Gigi (feat. Karl Blau) - The Old Graveyard
  • Tigercity - Ancient Lover (French Horn Rebellion Remix)
  • FM BELFAST - Synthia
  • Dangerous Muse - I Want It All
  • Wolf Gang - The King And All Of His Men (Totally Enormous Extinct Dinosaurs Remix)
  • Totally Enormous Extinct Dinosaurs - Moon Hits The Mirrorball
  • Scott Hardkiss - You're The Star (Kris Menace Remix)
  • Bag Raiders - Shooting Stars (Cassian Remix)
  • Yeahsayer - Ampling Up (Memory Tapes Remix)
  • Holly Miranda - Forest Green Oh Green
  • Savoy Grand - Fourcandles
  • Jónsi - Boy Lilikoi
  • Matt & Kim - Daylight
  • Shout Out Louds - Walls
  • Au Revoir Simone - Shadows
  • Lightning Dust - Ho Ho Ho
  • Get Well Soon - 5 Steps / 7 Swords
  • Me And The Horse I Rode On - Driving Home For Christmas
  • Jay Farrar And Benjamin Gibbard - One Fast Move Or I'm Gone
  • Bon Iver - Creature Fear

Auch dieses Tape beinhaltet Vorboten von Alben, die im Jahr 2010 erscheinen wird und die der ein oder andere bereits sehnsüchtig erwarten dürfte. Allen voran gilt dies wohl für Vexations, das neue Album von Get Well Soon, die neben ihrem großartigen Debüt-Album Rest Now Wary Head, You Will Get Well Soon ja im letzten Jahr auch eine Art Winter-EP namens Songs Against Glaciation veröffentlicht haben. Der hier im Tape vertretene Song 5 Steps / 7 Swords lässt darauf hoffen, dass das zweite Langspiel-Album den wohl immensen Erwartungen halbwegs gerecht werden kann.

Ähnliches gilt für zwei skandinavische Künstler. Zum einem die Shout Out Louds, die nach zwei tollen Alben nun wohl noch höheren Ansprüchen gerecht werden müssen. Zum anderen der Isländer Jónsi, an den als Sänger und Gitarristen der einzigartigen Sigur Rós wohl besonders hohe Erwartungen gerichtet sind. Weder Walls noch Boy Lilikoi geben mir dabei Anlass zu der Sorge, dass die Hörerschaft enttäuscht werden könnte.

Weniger hohe Erwartungen hatte ich dagegen an das neue Album der amerikanischen Eels, auch wenn sie lange Zeit zu meinen Favouriten zählten. Ihr Debutalbum Beautiful Freak dürfte wohl mit zu meinen am häufigsten gehörten Alben während der Schulzeit gehören. In den letzten Jahren war ich dagegen auf Albumlänge immer recht enttäuscht und fand immer nur ein oder zwei Songs gut. Ob das für das neue Album End Times ebenfalls gilt, bleibt abzuwarten. Der Song Little Bird gefällt mir auf jeden Fall schon mal sehr gut.

Noch drei Anmerkungen:

1. William Fitzsimmons gehört zu den Künstlern, die ich mal wieder erst nach ihrem Auftritt beim Haldern Pop Festival für mich entdeckt habe – obwohl ich dies ja gerade durch das Erstellen von Those Haldern Days verhindern wollte.

2. Ganz aufmerksamen Hörer wird sicher aufgefallen sein, dass ich gerne mal einen Hiddentrack in meine Tapes einbaue, so geschehen bei Feature Me! (The Beatles feat. Eric Clapton – While My Guitar Gently Weeps), Cover Me! (Ryan Adams – Wonderwall (live)), About The Moon (Heinz Rühmann – Unser Lied) und zuletzt bei La Nuit (Beirut – Carousels). Auf diesem Tape befindet sich wieder ein Hiddentrack, jedoch ein versteckter. Also quasi ein doppelter Hiddentrack.

3. Noch lieber baue ich natürlich Coverversionen in meine Mixe ein. Das vorliegende Tape ist jedoch das erste meiner auf Beat Control geposteten Tape OHNE Cover. Zum Ausgleich poste ich daher nun dieses Video – auch wenn es visuell recht langweilig ist – musikalisch jedoch ein Hit. Und auch textlich nicht ganz unpassend zum Bon Hiver:

Lay a whisper on my pillow
Leave the winter on the ground





Nun aber viel Spaß mit:

Bon Hiver – von Johannes D. Täufer

Donnerstag, 10. Dezember 2009

arrows in the dark

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ohne große vorrede ist hier mein neuester mix:

Arrows In the Dark

Chris Garneau + Fireflies
Freelance Whales + Hannah
Vampire Weekend + Cousins
Lay Low + By And By
The Ballet + You Call Me
Noah And The Whale + Love Of An Orchestra
Two Door Cinema Club + Standing On Ghosts
Clock Opera + Alouette
Delphic + Doubt
Giana Factory + Tripin'
We Have Band + Honeytrap
My Gold Mask + Violet Eyes
Band Of Skulls + I Know What I Am
Wild Beasts + We Still Got The Taste Dancing On Our Tongues
Final Fantasy + Lewis Takes Action
Crayon Fields + Mirrorball
Hot Chip + One Life Stand
The Pains Of Being Pure At Heart + Higher Than The Stars (Saint Etienne Remix)
Fever Ray + Keep The Streets Empty For Me
Beach House + Norway
Grizzly Bear + Cheerleader
Warpaint + Elephants


ungewöhnlich an dieser zusammenstellung ist, dass sie relativ ruhig geraten ist, und die schnelleren songs dazu auch noch eher am anfang stehen. so findet sich gleich an 3. stelle das neuste werk von vampire weekend, die 2010 ihr zweites album veröffentlichen werden. ein neues album in nächsten jahr verbindet auch noch so einige weitere acts auf diesem mix. da wären neben two door cinema club und delphic, die jeweils ihre debutalben veröffentlichen werden, auch noch hot chip, sowie beach house, deren 3. album "teen dream" zwar schon im netz zu hören ist, aber dennoch erst im januar offiziell erscheinen wird. des weiteren dürfen wir uns auf eine neue scheibe von final fantasy, dessen hier vertretener song "lewis takes action" als gratis-download genau hier auf der seite seiner plattenfirma domino records zu finden ist.

ein oder zwei augen sollten wir auch auf we have band und clock opera werfen, die ihre debut-longplayer zwar noch nicht konkret angekündigt haben (soweit ich weiß) aber 2010 dennoch hohe wellen schlagen werden.

ganz zum schluss dieses posts hier neben dem download-link noch das video zum eröffnungssong von chris garneau, eine absolut entzückende zelda-hommage:

Chris Garneau - Fireflies from Daniel Stessen on Vimeo.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Animal Collective

Animal Collective

Lang ist es her, dass Beat Control ein Thementape gesehen hat. Auch wenn dieser Tage wieder unheimlich viele großartige neue Tracks durch die Blogosphäre schwirren (die mit großer Sicherheit mithilfe der 6-Ohren-starken Beat Control Redaktion auch noch fast alle hier landen werden), wird nun ein lang gefasster Entschluss umgesetzt, Hymnen an und über die Tierwelt aufzubereiten. Wie man in Animal Collective hört, waren darunter in den letzten Monaten und Jahren auch echte Juwellen. Ganz verschiedene Tierarten, mehr als hier präsentiert werden konnten, werden dabei besungen. Klare Favoriten scheint es dabei nicht zu geben, obwohl Hunde, Katzen und Vögel aller Arten und Größen immer wieder gern thematisiert werden. Kleiner Schwerpunkt in diesem Tape ist, wie leicht ersichtlich, der Löwe, König des Animal Collectives, in der goldenen Mitte. Aber viel mehr Worte sollen hier gar nicht mehr verloren werden, stattdessen geben wir uns beim Hören lieber dem Animalischen hin: unseren Sinnen.

  • Florence + The Machine | Dog Days Are Over
  • The Kills | Cat Claw
  • Born Ruffians | Hummingbird
  • We Are Scientists | Cash Cow
  • Beirut | Elephant Gun
  • Final Fantasy | This Lamb Sells Condos
  • Bat For Lashes | Horse And I
  • Empire Of The Sun | Tiger By My Side
  • Crystal Castles | Black Panther
  • Foals | Hummer
  • Miike Snow | Animal
  • Feist | Sealion (Chromeo Remix)
  • Yeah Yeah Yeahs | Gold Lion (Diplo Remix)
  • ZZZ | Lion (Breakbot Remix)
  • Animal Collective | Lion In A Coma
  • Tegan & Sara | Alligator
  • TV On The Radio | Wolf Like Me
  • Rilo Kiley | Portions For Foxes
  • Locas In Love | Saurus
  • Charlotte Hatherley | Firebird
  • The Twilight Singers | When Doves Cry
  • Florence + The Machine | Bird Song

Animal Collective - by The Alphabet Pony / Genre: Biology

Montag, 16. November 2009

La Nuit



Der Opener dieses Tapes, La Superbe, ist ebenfalls Opener des frisch erschienen, neuen Albums von Benjamin Biolay (das ebenfalls La Superbe heisst). Ich war mir zuerst nicht ganz sicher, ob sich der Track als Einstieg in ein Mixtape eignet, oder ob er nicht etwas zu „wuchtig“ ist – vor allem außerhalb des Album-Kontext. Ich habe mich dann aber – offensichtlich – doch dafür entschieden und hoffe, dass euch der Track ebenso gefällt. Das gesamte Album ist sehr empfehlenswert, was ja auch bereits die Tatsache belegt, dass auf vorliegenden Tape ausnahmsweise gleich zwei Stücke vertreten sind.

Viel mehr will ich auch gar nicht mehr zu dem Tape sagen, es enthält ja größtenteils Remixe oder Cover von der Beat-Control-Hörerschaft sehr bekannten Acts und Songs. Hervorheben möchte ich nur kurz die Australier Miami Horror. Deren Remixe und wenige Eigenproduktionen haben mir zwar schon immer gut gefallen (siehe I Can Disco), jedoch finde ich, dass sie mit ihrer neuen Single Sometimes noch eine Schippe drauf gelegt haben – und nun stärker denn je an ihre Landsmännern von Cut Copy erinnern.

So, nun viel Spaß mit dem neuen Tape.


ACHTUNG: Wegen einer Copyright-Beschwerde mussten wir diesen Eintrag vorrüber gehend löschen, und haben ihn nun neu reingestellt. Die Datei ist nun passwort-geschützt. Bei Interesse einfach kurz melden.

Montag, 9. November 2009

talking like a teen

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Talking Like A Teen

Freelance Whales - Generator^1st Floor
Lay Low - Last Time Around
Thao With The Get Down Stay Down - When We Swam
Tegan And Sara - On Directing
Charlotte Hatherley - White
Dance Yourself To Death - White Bed
Wolf Gang - The King And All Of His Men
Two Door Cinema Club - I Can Talk
Penguin Prison - A Funny Thing
My Gold Mask - Bitches (The Hood Internet Remix feat. Roxy Music)
Thunderheist - Little Bootie Girl (Alias Remix)
Delphic - This Momentary (Radioproof Remix)
Mayer Hawthorne - Green Eyed Love (Classixx Remix)
Giana Factory - Bloody Game
Pacific! - Hold Me (Breakbot Remix)
Gossip - Heavy Cross (Siriusmo Dub)
Zambri - Easier (Does It Offend You, Yeah! Remix)
Passion Pit - To Kingdom Come (Bodega Girls Remix)
Max Tundra - Which Song (Passion Pit Remix)
Kasper Björke - Young Again
Young Galaxy - Queen Drum
Land Of Talk - It's Okay


hier haben wir also mein aktuelles tape. eröffnet wird es von den großartigen freelance whales, die von einigen blogs als "arcade for for your little sister" beschrieben werden. ich muss allerdings sagen, dass mir beim hören ihres exzellenten debütalbums "weathervanes" eher sufjan stevens in den sinn kam. welche auch immer zutreffen mag, schlechte referenzen sind beide nicht.

direkt im anschluss findet sich die junge isländerin lay low, die bereits als vorband von emiliana torrini unterwegs war, und wenn ich nicht falsch infomiert bin, im nächsten frühjahr auch wieder mit ihr nach deutschland kommen wird. dazu finden sich auf ihrer homepage auch ein paar solo-termine, so wird sie unter anderem am 9. märz in hamburg in der prinzebar spielen.

des weiteren finden sich natürlich auch auf diesem mix wieder einige wohlbekannte beat-control-favoriten, so wie tegan and sara, thao with the get down stay down (erst kürzlich in take a walk von the alphabet pony gefeatured), charlotte hatherley und dance yourself to death.
ebenfalls nicht unbekannt sollten wolf gang mit ihrer beinahe schon unverschämt catchy single "the king and all of his men" (erscheinungsdatum 16.11.) und der two door cinema club sein. "i can talk" wird übrigens am 23.11. auf kitsune erscheinen.

frisches blut liefern dagegen penguin prison mit der b-seite ihrer single "animal", die auf dem sehr geschmackvollen kleinen label neon gold records erscheinen wird. allerdings finde ich "a funny thing" deutlich besser als die a-seite.
ebenfalls noch recht unbeschrieben sind die beiden new yorker schwestern von zambri, deren aktuelle ep den charmanten titel "bang for changes" trägt.

den krönenden abschluss von talking like a teen bilden die unvergleichlichen land of talk mit ihrem grandiosen "it's okay", zu dem es auch ein angemessen großartiges video gibt:



viel spaß!

Dienstag, 3. November 2009

Faith & Fear

Faith And Fear

Träumen und tanzen. Das tut gut dieser Tage. Faith & Fear, das aktuelle Werk auf Beat Control, soll dafür den Glauben stärken und Ängste nehmen. Den Anfang machen zwei großartige Damen mit dem selbem Vornamen. Die eine Chanson-Ikonen-Tochter und Arthaus-Kino-Liebling, die andere Ex-Ash-Gitarristin und David-Bowie-Protegé. Letzteres ist auch auf dem Cover von “New Worlds“, Charlotte Hatherley's just veröffentlichtem dritten Solo-Album, zu erkennen. Über das Cover mögen sich die Geschmäcker streiten, nicht aber über die Größe ihrer eigenwilligen Power-Pop-Kompositionen, die umso schneller in Ohr und Beine gehen, und ihr bezauberndes Wesen. Zu erleben ist dieses seit Frühjahr auch als Teil der Bat For Lashes Live Band. Von ihrer Performance in diesem Rahmen können Mitglieder der Beat Control Redaktion nur schwärmen. Madame Gainsbourg ihrerseits bekam das Musizieren zwar in die Wiege gelegt, betreibt es aber erst seit 2006 ernsthaft als Nebenprojekt zur Schauspielerei. Für ihr erstes Album 5:55 holte sie sich prominente Unterstützung von Air, Jarvis Cocker und Neil Hammond (The Divine Comedy). Für das 2010 erscheinende Zweitwerk stand ihr Beck zur Seite, dessen Einfluss auch auf der hier vertretenen Vorabveröffentlichung „IRM“ zu hören ist. Nun aber zu allererst die gesamte Playlist …

  • Charlotte Hatherley - New Worlds
  • Charlotte Gainsbourg - IRM
  • Crystal Fighters - I Like London
  • Yeasayer - Ambling Alp
  • Julian Casablancas - 11th Dimension
  • What Kind Of Breeze Do You Blow? - Love Of Luxury (Lake Heartbeat’s Lake Luxury Remix)
  • Roísín Murphy - Orally Fixated
  • Amanda Blank - Shame On Me (Viking Remix)
  • Boy 8-Bit - The Cricket Scores
  • The Plastiscines - Barcelona (Rory Philips Remix)
  • Tigercity - Fake Gold (Only Children Remix)
  • Yelle - Ce Jeu (Peter Dragontail <3 Remix)
  • Kings Of Convenience - Rule My World (What Kind Of Breeze Do You Blow? Extended Edit)
  • My Tiger My Timing - I Am The Sound
  • Surfer Blood - Floating Vibes
  • Zola Jesus - Smirenye
  • “Jesus Christ.” (the indie band) - Is This Really What You Want?
  • Oy - Snake
  • Ohbijou - Wildfires

Aber nicht nur auf neues Material von Charlotte Gainsbourg darf man sich mit Blick auf 2010 freuen, sondern auch Roísín Murphy's drittes Album steht bereits in den Startlöchern und wird seit vergangener Woche mit dem großartigen “Orally Fixated“ umworben. Sehnsüchtig erwartete Debütalben veröffentlichen werden die West-Coast-Indie-Jungs von Surfer Blood und die London auf den Kopf stellenden spanischen Elektro-Folker von Crystal Fighters. Letzteren würden meine Helden The Kills zwar ein "London Hates You" entgegenwerfen, dennoch widmen Crystal Fighters der Stadt eine minimalistische Hymne, die in dieser Zusammenstellung vertreten ist. Eine weitere besungene Stadt ist Barcelona, von dessen vielen permaneneten und momentanen Einwohnern an dieser Stelle einer ein besonderer Gruß gilt.

Davon abgesehen verleiten weiterhin die aus Martha Hari's Where It Starts And Ends bekannten Ohbijou sowie nochmals Kings Of Convenience mit “Rule My World“ zum Träumen, dieses Mal in einer Bearbeitung von What Kind Of Breeze Do You Blow?, die bereits “Night Time“ von The xx in Johannes D. Täufers "Autumn's Breeze versüßten. Womit sich der Kreis – oder in diesem Fall das Kreuz – erneut schließen würde.

Faith & Fear - by The Alphabet Pony / Genre: Dreams